Bei der Sammlung handelt es sich um das Ergebnis eines mehrjährigen Projekts des Sportwissenschaftlers Dr. Karl Graf, mit dem Ziel alle unnatürlichen Sterbefälle in Südtirol, insofern sie in der Tagespresse und den Kirchenbüchern Erwähnung fanden, zu verzeichnen. Jeder Sterbefall wurde als eigene Verzeichnungseinheit erfasst und mit der betreffende Belegstelle verzeichnet.
Zonder titelAlter: 10; Wurde von einem Steinschlag getroffen und erlitt tödliche Kopfverletzungen.
Alter: 19; Tagelöhner. Sprang von der Forster Brücke, johlend, vor seiner Mutter in die Etsch, stark alkoholisiert. Andere Version in TVB 11.7., 9.
Alter: 28; Handwerksbursche aus München, zuvor in Bozen beschäftigt. Ließ sich vom Zug überfahren. In den Medien viele verschiedene Familiennamen (Innsbrucker Nachrichten: Waldhör; TVB: Stohar; ..)
Alter: 61; Frau eines Tagelöhners aus Lavis. Starb an schweren Brandwunden.
Alter: 64; Tagelöhnerin aus Göflan. Wollte Geleise überqueren, obwohl Schranken geschlossen waren. Wurde von einem Zug sofort getötet.
Alter: 88; Stürzte bei kleineren Gartenarbeiten in den Mühlbach, möglicher Schwindelanfall, war sehr wohlhabend und noch rüstig.
Alter: 9; Stürzte beim Kirschenpflücken vom Baum. Erlitt schwere innere Verletzungen.
Alter: 59; War Fütterer auf der Weißenbachalpe. Wollte Gras im Korb zur Hütte tragen, stürzte aber 150m von einem Felsen ab und starb an inneren Verletzungen.