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Description archivistique
1753 - 1873 Kodex
AT GemA Jungholz 7-9-10 · Série organique · 1753 - 1873
Fait partie de Gemeindeverwaltung

Mit kaiserlichem Patent vom 22. Sept. 1746 wird eine neue Güterbeschreibung und Taxation angeordnet, welche in Jungholz am 21. Feber 1753 vom Amtmann Ulrich Lochpiller und den Beisitzern Anton Frickh aus dem Habsbichel, Benedikt Lochpiller aus Gießenschwandt, Bartlmä Waggin und Franz Zobell aus den Höffen, sowie den Taxatoren Johannes Lochpiller aus dem Langenschwand und Johann Schuldberger aus Oxenhofen vorgenommen wird. Die Häuser samt Zugehör werden mit 96 Gulden und die Äcker in drei Kategorien mit 24 Gulden 18 Gulden und die schlechtesten mit 12 Gulden taxiert. Die Wiesen werden mit 9 Gulden Möser mit 6 Gulden bewertet. Das gesamte Jungholz wurde im alten Steuerbuch mit 2 Gulden 37 kr tabelliert, das neue Steuerbuch mit 5 Gulden 20 kr. Beginnend mit einem Namensregister aller Eigentümer folgen die Güter mit allen zugehörigen Grundstücken, ihrer Bewertung und Taxierung, jedoch ohne Anrainer. 1797/98 tritt durch Gemeindebeschluß (pag. 155 ff) eine neue Besteuerung in Kraft (38 Steuerpflichtige). Ab 1870 folgen Gemeindebeschlüsse, Vorschriften, Kaufverträge, Ausschußprotokolle ab 1850, eine Feuerlöschordnung von 1851, ein Steuerregister von 1871 (mit Kat. Nr.) und eine Gehaltsvereinbarung mit dem Lehrer von 1873.

1797/98 - 1875 Kodex
AT GemA Jungholz 7-9-11 · Série organique · 1797 - 1875
Fait partie de Gemeindeverwaltung

Johannes Kleiner wird vom Ehrenberger Pfleger Alois Froschauer zum neuen Amtmann bestimmt, um das neue Steuerbuch für die Gemeinde Jungholz mit allen Gutsinhabem, auch jenen von Wertach, in der Reihenfolge der 38 Hausnummern, welche 1870 mit roter Tinte geändert werden, anzulegen. Auf 314 Seiten folgen die Grundstücksbeschreibungen, deren Größe, Bonität und Taxierung. Alle Veränderungen werden bis 1875 evident gehalten. Ab S. 316 folgt eine Steuertabelle der Grundbesitzer in der Reihenfolge der Grundbesitzbögen. Nach ca. 50 Leerseiten folgen die Wertacher Grundbesitzer, welche nach Ehrenberg Steuer bezahlen. Am Schluß werden von 1815 bis 1856 die Kuraten, Provisoren und Pfarrer chronikartig verzeichnet.

1839 - 1920 Kodex
AT GemA Jungholz 7-9-12 · Série organique · 1839 - 1920
Fait partie de Gemeindeverwaltung

Der Gemeinde Jungholz werden von 1839 bis 1850 die viermal jährlich erlegten Steuerbeträge vom Vorsteher in Tannheim quittiert. Ab 1850 werden die von der Gemeinde Jungholz gewährten Darlehen, die jährlich fälligen Zinsen und die Kapitaltilgung im Quittungsbuch vermerkt. Die Darlehen stammen aus dem Schulfond und haben teilweise eine Laufzeit von über 20 Jahren. So zahlt Anton Hößle für 135 Mark jährlich 5 Mark 40 Pfennig Zinsen (1901-1922). Stefan Kögl hat ein Kapital von 685 Mark zu 4 % aus dem Schulfond entliehen.

1851 - 1885 Kodex
AT GemA Jungholz 7-9-13 · Série organique · 1851 - 1885
Fait partie de Gemeindeverwaltung

Bürgermeister Jakob Lochbichler erstellt eine Matrikel der Gemeindebürger von Jungholz, welche lt. Gemeindegesetz vom 17. März 1849 eine direkte Steuer bezahlen. Es werden insgesamt 89 Personen namentlich erfaßt und ihr Beruf, ihr ständiger Wohnort, ihr Geburtstag, ihr Geburtsort, ihr Bürgerrecht und die jährliche Steuerleistung an Gemeindesteuer, Erwerbssteuer und/oder EinkommensSteuer angegeben. Unter derselben Wohnadresse werden weitere Steuerpflichtige erfaßt und bis 1885 alle Veränderungen, auch Sterbedatum evident gehalten.