Abrechnung über das neu erbaute Schulhaus unter Johann Filzer, Wirt zu Hallern. Von 1872 - 1882 sind Protokolle (Auslaufjoumale) über den ausgegangenen Schriftverkehr der Gemeindekanzlei erhalten.
Armenstandsverzeichnisse und Armenfondsrechnungen für die Gemeinde Aurach zur Versorgung im Armenhaus, für Ausstattung oder für die Unterstützung mittels Hilfsgelder.
Gemeinderechnungen über die Ausgaben und Einnahmen der Landgemeinde Aurach unter Kassier Johann Filzer und Vorsteher Johann Obermoser. Weitere Gemeindevorsteher sind Johann Hechenberger 1836, Johann Filzer 1837, Alois Obermoser 1838 usw.
Geschichte von Aurach. Vikar Vigil Pürckhl legt 1787 über die „Bevölkerung, Bekehrung und Entstehung der Kuratie“ eine Geschichte an, welche auf Urkunden, auf Aussagen glaubwürdiger alter Männern und auf eigenen Erfahrung beruht. Die Geschichte beginnt bei den Griechen und Römern. Es werden alte Bergbaue erwähnt, Spruchbriefe zitiert, Namensdeutungen gegeben, die Diözesan- und Kuratiegeschichte ausführlich behandelt und 1722 die Separierung der Kreuztracht von Kitzbühel mit sämtlichen Vertragspunkten zitiert. Es folgt die Geschichte der zehn Kuraten, wovon die sieben Jahre Pürkhls ab 1780 (S. 47 - 66) besonders ausführlich behandelt sind.
Jahresrechnungen der Dreifaltigkeitsbruderschaft Aurach mit genannten Rechnungslegem.
Jahresrechnungen der Dreifaltigkeitsbruderschaft Aurach mit genannten Brudermeistem.
Jahresrechnungen der unzerteilten Dreifaltigkeitsbruderschaft, welche am 19. April 1740 durch Ordinariatskonsens gegründet wurde. Brudermeister Georg Koidl legt die erste Jahresrechnung mit einem Umsatz von über 500 Gulden welche 1742 vom Vikar Konrad Prigl ratifiziert wird. Ab 1746 folgen Brudermeister Matthias Haller, 1753 Michael Koidl, 1759 Peter Mitterer, 1762 Matthias Stanger und 1765 Georg Hechenperger.
Kataster der steuerbaren Objekte in der Steuergemeinde Aurach mit 194 Gutsbesitzern und einigen Nachträgen.
Steuerkataster des Viertels Jochberg, beginnend mit dem Kochinger Werchat Kat. Nr. 235 - 348.
Theresianischer Grundsteuerkataster für das Jochberger Viertel, welcher lt. kaiserlichem Patent vom 22. Sept. im ganzen Land eine neue Steuerperäquation oder Steuergleichheit herstellt. Es werden in der Herrschaft Kizbichl alle Güter, Mannmahd, Tagbaue und Weidegräser beaugscheint und beschrieben, die Qualität beurteilt sowie die Wasser- und Lahngefahr berücksichtigt. Selbst die besten Gründe erzielen aus einem Star Saatgut nur eine Ernte von drei bis vier Star. Wegen der Hochlage und Kälte werden die Feldfrüchte im Herbst, sowie jüngsthin geschehen, nicht immer reif. Viele Gründe werden durch Wasser und Muren weggerissen. Die Untertanen sind vielen Grundherren unterworfen und mit Reichnissen, Anlaiten, Totfall- und Antrittsrindem belastet, weiters durch Vogteien, Gülten und Grundzinse. Überdies sind die Grundholden durch die sog. Priestersteuem und Priestersammlungen, durch die Mesnergarben und teils durch Heusammlungen belastet. Da die Herrschaft durch bayerische und salzburgische Gerichte umzingelt ist, leidet man bis heute unter den Kriegsfolgen von 1703, die Wachtschichten und Militäreinquartierungen. Die Beschreibung ergibt für die fünf Werchate 1447 Tagbau, 1935 Mannmahd und 3047 Gräser. Der Steuerertrag wird mit 613 Gulden 45 kr bemessen.