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Verzeichnungseinheiten
1591 Okt. 29
AT GemA Kirchdorf i. T. 7-9-10 · Einzelstück · 1591-10-29
Teil von Gemeindeverwaltung

Magdalena Stöckhl, Tochter des verstorbenen Leonhard Stöckhl zu Püchln bei Kürchdorf, übergibt mit ihrem Anweiser Georg Retmoser zu Griesnaw den beiden Kirchpröpsten Christian Schmid zu Griesnaw und Stefan Kaiserer zu Stegen einen Betrag von 40 Gulden welchen ihr Vater im Testament vom 30. Sept. 1590 dem St. Stefans-Gotteshaus und der Pfarrkirche zu Kürchdorf gestiftet hat. Dafür sind jährlich am Donnerstag vor Simon Judas ein Jahrtag mit gesungener Vigil und mit einem Seelenamt zu halten. Von den Zinsen entfallen auf den Priester 24 kr, auf den Mesner 6 kr und auf die Kirchpröpste je 2 kr. An arme Personen soll jährlich 1 Gulden verteilt werden. Jedesmal sollen ein Kandl Wein und um 1 kr Brot geopfert werden. Der Rest der Zinsen geht an das Gotteshaus. Siegler: Sebastian Symeringer, Stadt- und Landrichter zu Kizpichl Zeugen: Wolfgang Oxenwaider, Bürger und Wirt zu Kizpichl, Augustin Forstner, Simon Bacher, Gerichtsprokuratoren zu Kizpichl, und Sebastian Püchler, Wirt zu Kirchdorf RV: Die Nr. 1 ist eine copia donationis ecclesiae parochialis in Kirchdorf ab Adalberto, Archiepiscopo Salisburgensis anno 1197.

1815 Nov. 6 Wien
AT GemA Kirchdorf i. T. 7-9-11 · Einzelstück · 1815-11-06
Teil von Gemeindeverwaltung

Kaiser Franz I. verleiht der Gemeinde Kirchdorf die Freiheit, zwei Jahrmärkte für Hornvieh, Pferde und Getreide einschließlich der gewöhnlichen Krämerei abzuhalten. Die beiden Märkte sind jährlich am Faschingsmontag und am Montag vor Allerheiligen durchzuführen. Siegler: Kaiser Franz I., mit Orig. Unterschrift

1817-1829
AT GemA Kirchdorf i. T. 7-9-13 · Serie · 1817 - 1829
Teil von Gemeindeverwaltung

Akten zum Jahrmarktrecht: Gesuch von 14 Kirchdörfern um Verlegung des Marktes vom Faschingsmontag auf Maria Verkündigung und Rückfrage des Landgerichtes wegen dieser Verschiebung 1820; Bewilligung zur Verschiebung des Faschingmarktes 1821 (zweifach); weitere Verschiebung des Viehmarktes von Maria Verkündigung auf den zweiten Donnerstag nach Ostern, durch Hofkanzleidekret genehmigt 1829; zwei Unkostenverzeichnisse genannter Gewerbetreibender zum verliehenen Jahrmarktsprivileg 1817.

1614
AT GemA Kirchdorf i. T. 7-9-14 · Einzelstück · 1614
Teil von Gemeindeverwaltung

Auszug aus dem Stiftsbuch (pag. 377) der Urbargüter in der Herrschaft Kitzbühel in den Lentwannger-, Spertner- und Auracher Propstämtem. Alban Siberer, Wirt und Gastgeber zu Kirchdorf, wird lt. Verleihbrief vom 6. Sept. 1672 die freie Au vom Legren Steg nächst der Brücke verliehen. Sie grenzt an seine Gründe und Hans Sibenharts Egart hinab bis an den Rain nächst der Straße, weiters an August Rettenmosers Gründl bis hinab auf Winkl. Er ist berechtig, diesen Grund vor Wasser zu schützen, einzufangen und zu retten. Dafür sind jährlich 1 Gulden 30 kr Urbarzins, 1 Stiftkreuzer und 2 Hühner Weisat zu entrichten. Die Wehr und Arche soll bis bis zum Ettendleinfang errichtet und erhalten werden. - Jetzt ist Michael Seybald Inhaber dieser Au.

1693 Aug. 3 Kirchdorf
AT GemA Kirchdorf i. T. 7-9-15 · Einzelstück · 1693-08-03
Teil von Gemeindeverwaltung

Zwischen Veit Grießenauer, Wirt in Kirchdorf, und der gesamten Nachbarschaft in Kirchdorf kommt es wegen der Wehr und Arche in der Au Loigam zu einem Vergleich. Demnach ist die Dorfgemeinde berechtigt, von jedem Inhaber der 14 Drittelgüter eine unentgeltliche Arbeitsschicht an jener Wehr zu verlangen, wo es die Nachbarn am nötigsten erachten. Ebenso hat Grießenauer die Nachbarschaft unentgeltlich zu unterstützen. Die Einhaltung geloben Hans Seiwald, Gastgeber, Hans Siebenharl, und Stefan Kaiserer dem Landgerichtsschreiber Georg Schießer. Zeugen: Leonhard Kaiserer, Wirt zu Erpfendorf, Hans Prantstätter zu Piesing, und Abraham Piesendorfer, Schreiber 10 /Kirchdorf i. T. Siegler: Leonhard Christoph von Pflaumem, Stadt- und Landrichter der Herrschaft Kitzbühel RV: Das Original liegt bei Rupert Wintersteller und wurde von Peter Aufhammer am Zehenthof am 5. Juli 1832 abgeschrieben, (liegt bei Nr. 13)

1768 April 30 Kirchdorf
AT GemA Kirchdorf i. T. 7-9-16 · Einzelstück · 1768-04-30
Teil von Gemeindeverwaltung

Vor dem Bergrichter und Waldmeister Franz Josef Sturm kommt es wegen der großen Schäden beim Loigam-Bach zu einem Augenschein. Das Schadensprotokoll wird mit den Beisitzern Georg Gepp von Neuhaus zu Oberndorf und Jakob Oberlechner zu Mitterdorf, sowie den Zimmermeistem Michael Haller zu Unterfeld und Andrä Schaber, dann Peter Wörgartner zu Alpendorf vom Schreiber Johann Michael Mannsrieder aufgenommen. Es werden sämtliche Baumaßnahmen beginnend beim Ursprung des Baches schriftlich fixiert. Unter anderem hat auch der Metzger den Katzbach besser auszubauen. Ein Drittel des Wassers ist durch das Kühegassi abzulassen. Die Verlängerung der oberen Loigam-Wehr übernimmt Rupert Wintersteller, Wirt zu Kirchdorf, alleine.

1792 Juni 20 Schwaz
AT GemA Kirchdorf i. T. 7-9-17 · Einzelstück · 1792-06-20
Teil von Gemeindeverwaltung

Das Bergwesensdirektorat Schwaz erteilt der Verwesung in Kitzbichl die Bewilligung, dass der Pfarre Kirchdorf zur Erhaltung der Wege und Brücken für die Litzlfelder Schmelze auf drei Jahre ein Beitrag geleistet wird.

1800- 1824
AT GemA Kirchdorf i. T. 7-9-18 · Serie · 1800 - 1824
Teil von Gemeindeverwaltung

Datierte und undatierte Rechnungen und Kostenaufstellungen über Arbeitsschichten und Materialien für die Achenbrücke und weitere Archenbauten, Quittungen für Pfarrer Hausmann, für den Kirchdörfer Wirt Rupert Wintersteller und ein Dekret zum Konkurrenzbeitrag für die Archenbaukosten.

1835/36
AT GemA Kirchdorf i. T. 7-9-19 · Serie · 1835 - 1836
Teil von Gemeindeverwaltung

Bewilligung der Straße nach Reith im Winkl 1835, Vergleich mit dem Hammerschaffamt in Kössen wegen Errichtung der Hager Brücke 1836, Verzeichnis der 11 Schriften aus dem Archiv der 14-Teiler, Ausschreibung der Schneeräumung auf der Poststraße.

1840- 1845
AT GemA Kirchdorf i. T. 7-9-20 · Serie · 1840 - 1845
Teil von Gemeindeverwaltung

Anzeige gegen den Bauern Georg Kogler wegen schlechten Zustandes der Wehr am Bidelstubfeld durch Pfarrer Peter Ender, Ansuchen um Besichtigung der unteren Loigangwehr, umfangreiche Kostenabrechnung über den Brückenbau bei der Ache 1842 (mit koloriertem Plan), Versumpfung bei Kirchdorf, Erpfendorf und St. Johann durch die Ache, Lieferschein und Rechnung für transportiertes Brückenbauholz 1843, Quittungen für Brückenmaterial an Pfarrer Peter Ender 1843/44, Abänderung der Brückenkonstruktion durch den Kreisingenieur, Genehmigung des Brückebaus an Pfarrer Ender und Auftragserteilung an Gemeindevorsteher Michael Aufhammer am 20. Sept. 1844, weitere Rechnungen und Quittungen zum Brückenbau 1845.

1845 - 1848
AT GemA Kirchdorf i. T. 7-9-21 · Serie · 1845 - 1848
Teil von Gemeindeverwaltung

Vertrag des Zimmermeisters Fritz mit Pfarrer Peter Ender zur Errichtung eines Wehrgerüstes 1845, Nachsuche im Gemeindearchiv wegen der Kostenaufteilung der sog. Drittler 1846, Rekurs der Brüder Wagstetter gegen die Drittelung der Wegkosten, Einigung zur Erhaltungspflicht der Gemeinde für alle Wege und Stege gegenüber der Pfarre. 1847, Verpflichtung des Wirtes Georg Waldl zur Erhaltung der Wehrstrecke an der Großen Ache, Vollmacht des Pfarrers Ender zur Tagsatzung an der Großen Ache, Aufforderung an die Brüder Wagstetter zur Herstellung der Leoganger Wehr 1848.

1832 - 1847
AT GemA Kirchdorf i. T. 7-9-22 · Serie · 1832 - 1847
Teil von Gemeindeverwaltung

Ausführlicher Schriftverkehr zum Brückenbau über die Großache.Original Papier 16 Stücke

1815 - 1845
AT GemA Kirchdorf i. T. 7-9-23 · Serie · 1815 - 1845
Teil von Gemeindeverwaltung

Auftriebsbewilligung für 100 Schafe durch das Waldamt 1815, Schuldzession der Maria Schneider und Verpflegungsvertrag für deren Tochter Maria Scharf 1818, Unterhaltsvertrag des Johann Eder aus Litzlfelden mit der Gemeinde 1835, Kaufbrief des Thomas Noichl für den Stiftwirtshof zu Erpfendorf 1836, Vertrag wegen Seifensiederei des Josef Mayr von Erpfendorf, Vergleich mit St. Ulrich wegen der Alpe Gerstbach 1837, Kaufsabrede mit Simon und Maria Stecher geborene Schilcher; Vertrag mit St. Johann wegen des Kontumazhauses zu Litzlfelden, das Spital und das Abdeckerhaus 1837; Schuldschein der Katharina Dag 1839, Verkauf des Sagtalhäusls durch Wolfgang Weißpacher an Andrä Eder 1841, Abrechnung über ausstehende Guthaben der Gemeinde lt. Protokoll 1841, Schuldschein des Georg Lauhofer 1842, Kaufsabrede des Gemeindevorstandes mit Johann Niedermüchl wegen des Schmiedegebäudes 1843, Vorkaufsvertrag des Alois Gaßner zu Litzlfelden mit der Gemeinde 1845.

1785 - 1848
AT GemA Kirchdorf i. T. 7-9-24 · Serie · 1785 - 1848
Teil von Gemeindeverwaltung

Kirchliches: Zuteilung von 308 Seelen aus Kirchdorf nach St. Johann, 41 Seelen nach Waidring 1885; neue Gräberordnung für Kirchdorf 1808/1835, gedruckter Aufruf des Fürstbischofs Karl Franz zur Unterwerfung unter die Franzosen, um Brandschatzungen vorzubeugen 1809; Pfarrer Benedikt Prager ersucht um 2000 Gulden Vorschuss oder um seine Versetzung 1812; Klage des Kirchpropstes Josef Filzer gegen Thomas Koidl 1816 ff, Filzers Klage gegen Schuhmacher Josef Wort! 1818/19, Klage der Erben nach Josef Filzer gegen Priester Christian Mödlinger 1821; Zirkular gegen die Sekte der Carbonari 1821, Rechnungslegung zum Kirchenbau und Ökonomiegebäude durch Georg Flausmann und Georg Aufhammer 1830 - 1833; Streit mit dem Rentmeister Fleyss wegen Nichtabführang des rückständigen Zehents 1835 ff; weitere umfangreiche Akten wegen des strittigen Zehentrechtes 1838 - 1842.

1807- 1848
AT GemA Kirchdorf i. T. 7-9-25 · Serie · 1807 - 1848
Teil von Gemeindeverwaltung

Gemeindewesen: Neuigkeiten über Flugschriften 1807, Hilfsgelder für Verunglückte 1816, Taxierung der öffentlichen Gebäude in Kirchberg 1811, Spendenaufruf zum Kirchenbau durch Rupert Wintersteller für Leonhard Hasenberger 1812, Pferdeauftrieb zur Weide Aberg 1823, Instruktion für die Erfassung von Gemeindegründen 1825, Mahnschreiben an Dorfmeister Rupert Wintersteller bezügl Feuerlöschgeräte 1827 ff, Hilfsgelderverteilung nach Hagelschlag in Kirchberg und Waidring 1832, Plan einer Suppenanstalt für Schulkinder in St. Johann, Rundschreiben und Kundmachungen 1835 ff, Lastenverteilung betreffend Schinderwinkel 1836, Ankauf des Nietlhäusls in Litzlfelden, Pacht der Habacher Mühle, Inventur nach Andrä Geiger in Litzlfelden 1837, Verkauf des Großen Hauses in Litzlfelden, Abrechnung für die Feuerwehrremise 1838, Wartgeld für den Abdecker 1839, Heiratsgesuch des Josef Lackner, Absicherung der Brücke für Kaiserbesuch 1840, Zaunverzeichnis und Wintervieh 1842, Instruktion für den Dorfmeister 1844, zahlreiche Kurrenda betreffend Erwerbssteuer und Angelegenheiten der Gemeinde Kirchdorf 1834 1848.