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Spruch Verarchung Seite 6
AT GemA Flaurling ChrF-uk-sp-v6 · Teil · 1517-12-02
Teil von Chronikarchiv Flaurling

1 3t Theil, vnd fir all Ihr nachkhumbenden und
2 auch fir sich selbst mit fleiß erpöten
3 den firßichtigen vnd weissen Bern-
4 hardt Grezing Richter zu Hörtenperg,
5 das Er sein aigenes Insigl /: doch Ihme
6 und seinen Erben unschödlich :/ an
7 dem Brief offentlich angehengt hat.
8 Zween in gleichen Lauth gestöllet
9 und ainer dem obgenanten Kirchherrn
10 maister Sigismundt Risen, der and(er)e
11 dennen Gewalthabern der dreyen nach-
12 perschafften zu Flaurling, Flaurlinger-
13 perg vnd Pollingen zu ihren Hannd[en]
14 yberantwortet seind, des alles seint
15 Gezeigen die Ehrbaren Christiän Prug-
16 ger, Hainrich Pöckh gerichtschreiber
17 Baide zu Zirl, Hanns Grueber zu
18 Telfs und Jochim Tuchßenhauser all
19 im Gericht Hörtenperg. Beschöchen
20 am mittwoch nach S. Andereas des
21 heiligen zwölf Potentag, nach Christi
22 Geburth fünffzöchenhundert, vnd in den
23 siebenzöchende Jahr

Spruch Verarchung Seite 5
AT GemA Flaurling ChrF-uk-sp-v5 · Teil · 1517-12-02
Teil von Chronikarchiv Flaurling

1 khämen, vnd man ihm hat wiss[en] Lassen,
2 derselben yeder, so offt es beschicht, Söll
3 auch zur pueß Verfahlen sein 6. t.¹ Vnd die-
4 selben Vorgeschribenen puess[en] sollen die
5 zwo Thail S. Margrethen Kirchen,
6 und der 3te Thail denen 4 Archen maist[ern]
7 so darzue Verordnet, und gesözt, sein, zu-
8 uertrinckhen Zuestehen vnd folgen,
9 Vnd damit aber solchen allen, wie Vorge-
10 schreiben, in allem vnd ieden p u n c t en,
11 vnd a r t i c l en, in Ewige Zeith gethreylich
12 gelebt, vnd gestrakh(s) nachgegangen
13 werde, So haben des zu Glaubwirdigen
14 Urkhundt vnd Stätter Vöster Sicherheit
15 die Ehrbahren vnd weisen Georg Ögg,
16 und Caspar öffner als Gwalthaber
17 anstatt der ganzen Gemain- und Nach-
18 parschaft zu Flaurling an ainem
19 Ruepp Grill als Gwalthaber anstatt
20 der Nachparen auf den Flaurlinger-
21 perg an anderen, vnd Martin Schen-
22 leben anstatt der Gemain- vnd Nach-
23 parschaft zu Pollingen an dem

¹ Kreuzer

Spruch Verarchung Seite 4
AT GemA Flaurling ChrF-uk-sp-v4 · Teil · 1517-12-02
Teil von Chronikarchiv Flaurling

1 und geadt heriber in dem pachbrunst. Vnd
2 in solcher arbeith sollen die von Flaur-
3 ling den zweiten Thail und die ob
4 dem Flaurlingerperg auch die von
5 Pollingen, den 3ten Thail miteinander
6 Thuenn, vnd Vollpringen. Es seye mit
7 Leithen oder mit ihren Meenen vnd
8 wann die Von Flaurling archen
9 wollen, So sollen Sye die ob dem Perg
10 und von Pollingen wiss[en] lassen.
11 Item darnach ist weiter Berött, das
12 ein yegliches Camerlandt soll fahren
13 mit ainem Oxn das ist mit zwaien
14 Happen, vnd mit ainem Gueten Knecht,
15 der aber, so Ihm zuwissen gethan ware,
16 nit Khämete, der soll alsdann zur
17 Bueß Verfahlen sein ein Pfundt Per-
18 er, Vnd ain Söhlmann, vnd In-
19 wohner soll Schuldig sein zukhomben,
20 so mann ihn wissen Last, mit ainer
21 Hackhen aus yeden Hauß ainer, vnd
22 ob selben ainer, oder mer auch nit

Spruch Verarchung Seite 3
AT GemA Flaurling ChrF-uk-sp-v3 · Teil · 1517-12-02
Teil von Chronikarchiv Flaurling

1 vnd zeith Besiechten, vnd Beschauen, wo
2 noth seye zu archen, vnd sond[er]bahr
3 fruen am Längis, damit Bemelten
4 Pfarrer, vnd nachkhomende Kirchherrn
5 an Jhren an[n]ger, Zaun, vnd Gras
6 halber khein schaden Beschöche. doch
7 ob notturfft eraisten wurde, also
8 das ein Gewalt khomb, zu welcher
9 Zeith sich das in Jahr begöb, das man
10 dann dem Gotßhaus zu Gueth durch den
11 Anger fahren möge ungeverlich.
12 Item darnach so ist beschloss[en] und abgeret,
13 das man solle machen ainen Graben,
14 in der Lentt von Perg bis in dem
15 Bachbrunst, vnd in dem selben graben
16 soll man alle Jahr besichten, vnd päs-
17 seren wo es nötig ist. vnd von dem-
18 selben graben soll man herab arch[en]
19 bis in das Känzinger mad, vnd
20 das March: und C o h e r e n z e n soll man
21 nemben Vngeuerlich 8: oder 10: Schuech¹
22 lang ob der oberen freithof maur,

¹ ca. 2,5 bis 3 Meter

Spruch Verarchung Seite 2
AT GemA Flaurling ChrF-uk-sp-v2 · Teil · 1517-12-02
Teil von Chronikarchiv Flaurling

1 Von Flaurlingen, auch die Von Flaur-
2 lingerperg, vnd die Von Pollingen
3 auf der Besachten drei Kirch herrn
4 Maister Sigißmund Riß vnd Seiner
5 Geschwisterten Ernstliches Ersuch[en],
6 vnd Begeren, eingöben, Bewilliget,
7 vnd Verpun(d)en, das Vorgenante Gots-
8 hauß zu S[anct] Margrethen aus Bewö-
9 gung angezeigter Stifft Vor dem
10 Känzingen vnd Wasser Gewaldt auch
11 Lännstrichen fürohin in Ewige Zeith
12 zuuersöchen vnd zuuersorgen, Thre?-
13 lich vnd Vngesterlich, inmasßen,
14 Formb, vnd Gestalt wüe hinnach,
15 Begriffen.
16 Nemblichen So haben sich die Gemaeinde Von
17 Flaurlingen, Flaurlingerperg, vnd Pol-
18 lingen der Gemainen arbeith halber also Veräinet vnd Vertragen, das Sye
19 miteinander sollen se?en 4: archmais-
20 ter, zween in Flaurlingen, den Driten
21 auf den Flaurlingerperg vnd den 4:ten
22 zu Pollingen. Die selbe 4: archmaist[er]
23 sollen alle Jahr, Jährlichen zu rechter weil([en])

Spruch Verarchung Seite 1
AT GemA Flaurling ChrF-uk-sp-v1 · Teil · 1517-12-02
Teil von Chronikarchiv Flaurling

1 Khundt und zuwisßen Seye all[en] Menig-
2 clich mit den Brief, als sich zwitrach
3 vnd ?rrung haben gehalten zwischen
4 dennen Ehrbahren Nachparschafften,
5 der von Flaurlingen, Flaurlinger-
6 perg, und der von Pollingen, die
7 Gemeints arbeith der Rißen Stifft
8 Betröffende. Vnd Nachdem auch
9 der Ehrwürdige Herr Sigißmundt
10 Riß der Siben freyen Künsten mais-
11 ter, vnd der H[eiligen] Schrifft halber maister,
12 Kürch herr zu Pfaffenhofen, an-
13 deres Namen zu Flaurlingen
14 mit Sambt Seinen Geschwisterten
15 ein Lobwürdige Stifft ainer Ewig
16 Mösß: vnd Phrödig zu S[anct] Margrethen
17 daselbs Zu Flaurlingen gethann haben,
18 Vnd damit aber das (se)lbe Gotshauß zu
19 S[anct] Margrethen Vor Gewalt des Was-
20 sers, vnd deren Länstrichen Von
21 dem Pach Känzing genant, auf khünff-
22 tige Zeith desto pess Bewahrt werden
23 möge, So haben sich die Gemæinde

Zehent zu Inzing und Ranggen
AT GemA Flaurling ChrF-uk-U502-v · Teil · 1489-07-17
Teil von Chronikarchiv Flaurling

Sigmund Pawman berichtet als kaiserlicher Notar über die mündliche Verhandlung in Flaurling über die Zehenteinnahme des Heilig Geist Spitals in Insprugk in Ynczing und Ranggken
1 IN Gotß namen Amen Kunt Vnd Zuwissn seÿ getan meniclich durch diss offn Instrument, das nach der geburt Cristi Vier-
2 zehenhundert vnd Im Newnundachtzigisten Jarn, In der Sibenden Indition¹ am sibenzehenden tag des monats Julius. In der sibenden stund nach mittm-
3 tag beÿ regirung vnnsers allergnedigisten Herrn des Römischen Kaisers² seins Kaiserthumbs. Im Achtunddreissigisten Jarn, zu flaurling In dem widem
4 oder pfarrhof daselbs oben aufm pletzen brichsner bistumbs In mein Kaiserlichen Notari vnd der hernachgeschriben
glaubwirdigen gezeügen gegen-
5 wurtikait Conrat Dorn burger des rats zu Insprugk als ein sandtbot Burgermaister vnd rats der Stat Insprugk mit dem wirdigen Herren Geoïgen
6 Vicari ze flaurling geredt hat. Dergleichen wort Wirdiger lieber Herr der Vicari, an meinen Herren vnd ratsfründt Burgermaister vnd ratt zu
7 Insprugk ist durch Irn Spital phleger des heiligen gaists daselbs lienharten Althaimer, vnd Casparn smid als einbring[er] des Spitals Zehends zu
8 Ÿntzingen vnd auf dem Ranngken gelanngt wie Ir dem ÿetzigen einbringer des Zehends verboten habt von den vorlannden newrauten, und newprichen [etc]
9 hinfür kain Zehend mer zenemen, vnd die so er vormalen davon genomen het, wider zuantwurten³, dann die allein ainem pfarrer zu flaurling zugehörtn
10 Darauf haben mich meine Herrn vnd ratsfründ Burgermaister vnd Rat, mit dem spitalphleger zu ewr wird gesanndt, mich zuerkunden, Ob Ewr
11 wird das durch arrest4 oder durch ewr wird selbs getan hab, wo das durch ew beschehen wer befrömbdet sÿ nicht unbillich, dann der hailig gaist den Zehend
12 ob Hundert Jar beruwitlich5 In nütz und gewer ingehapt vnd eingenomen hat Dann der vorland newpruch vnd newreüthalb wer In auch von
13 kainem pfarrer der In Zeiten dweil die gemacht worden sind, kain Irrung den Zehend davon ÿntzunemen beschehen, vnd sÿ wern der ni nütz vnd gwer
14 Es hett in auch kain pfarer bisher nie darein oder dawider geredt vnnd Sÿ wolten den Zehend davon wie vormalen, einnemen lassen Ist
15 meiner Herrn und Ratfründ bitt an ewr wird. die welle von selhem fürnemen sten, Vnd Sÿ der on recht nicht entwern Wo ewr wird aber
16 vermaint, das das unpillich beschech, Vnnd Sÿ derhalb Spruch oder vordrung nicht vertragen wolt, des Sÿ doch hoffen billich erlassen sein So erbieten
17 Sÿ sich Zu recht, für meinen gnedigisten Herrn Erzzhertzog Sigmunden ze Österreich [etc], Oder für meinen gnedigen Herren von brichsen, oder wo das billich ist,
18 vnd bitt des ewr güetig antwurt. Darauf gab Herr Jörg vicari antwurt. Sein Herr der pfarrer Sigmund Ris, hett Im das zetůn bevolhen
19 dem were Er schuldig nachtzekumen, Weÿtter was das Spital beÿ hundert Jar ÿngenomen het, darÿnn wolt Er im kain Intrag noch Irrung tun, wer In
20 auch das durch seinen pharr[er] zetun nicht bevolhen Aber was newpruch vnd newreut seÿt mansgedechtnüs gemacht wern, hett Im sein Herr der pfarrer,
21 den Zehend davon eintzenemen bevolhen, das wolt Er tun, vnd behielt Im die vor, doch wolt Er in den Zehend heür vervolgen lassen, vnnd wolt sich des er-
22 bietens Conraten Dorns anstat burgermaister und rats wolbenüegen lassen Auf das ermanet der obgenannt Conrat Dorn als sanndtbot mich
23 kaiserlichen Notari von Ampts wegen im über solchs alles ein oder mer offen Instrument zemachen, das ich meiner pflicht nach bekenn schuldig bin,
24 Darnach desselben tags von stundan In wenntzl Peichls wirtshaus ze flaurling als ich hernachgeschribner kaiserlicher Notari. Auch Conrat
25 Dorn vnd annder zu tisch sassen, kam der obgenannt Herr Jörg Vicari vnnd vernewert Sein Red vnd antwurt, obgeschriben, Vnnd begeret Vnnd
26 ermanet mich auch von ambts wegen, wie sich gebürt, das also auftzeschreiben Beschehen sind dise Ding in der Jartzal cristi Indition Kaisertumbs
27 tag monat stund vnd stat, wie obgeschriben stet, ingegenwürtigkait der gaistlichen ersamen vnd weisen, Herr Erhart derzeit des obgenannten Vicari Zuge-
28 sell, Herr Hanns caplan daselbs ze Flaurling, Wernli Posch von Oberhoven brichsner bistumbs Vnnd annder mer erberleüt Zugetzeügen dartzu ge-
29 betten.
30 Vnd wann Ich Sigmund pawman von Nordlingn, Augspurg[er] bistumbs
31 Statschreiber zu Insprugk aus kaiserlichan gewalt offner Notari Ingegen-
32 würtikait der obgeschriben glaubwirdigen getzeügen bey dem allein wie
33 obstat gewesen bin, der obgeschriben red nichtz gemindert noch gemert
34 vnnd mercklich[er] mein[er] gschefthalb das durch meinen Substitutn schreiben
35 lassen hab Ichs in diss offen Instrument bracht, Vnnd zü wad[er] urkund
36 aller abgeschriben sachen mich mit meinem gewonlichn Zaichen Tauff
37 vnnd Zunamen vnnderschriben vnnd bezaichent. Insonderhait darzu
38 erfordert vnnd gepeten

¹ Zahl von so viel Jahren, als drey Lustra aus tragen, das ist, drey mahl fünff oder funffzehn. Und sagt man also in dem ersten Jahre die erste Indiction, in dem dritten die dritte und so fort bis auf das funfzehende Jahr. Will man nun die wahre Indiction eines Instruments wissen; so nehme man die Jahr Zahl Christi und addire zu derselben 3, weil Christus in der dritten Indiction oder in dem vierten Jahre der Römischen Zins-Zahl gebohren worden (siehe Johann Ev ) und theile die Summe dieser Jahre durch 15. Was übrig bleibe, ist die gesuchte Indiction, bleibet nichts, so ist es die Indiction selbst. Der Quotient zeigetan, wie wie viel Indictiones nach der Geburt Christi verflossen; Die geschwornen Kayserl. Notarien nach solche in ihren offenen Instrumenten, Testamenten und andern von ihnen verfertigten Schrifften, nicht sowohl von selbst nur zu beobachten pflegen, als vielmehr von Rechtswegen schlechterdings gehalten sind ... aus; Grosses Universallexicon aller Wissenschaften und Künste ... Bd. 32, Leipzig und Halle, verlerlegt von Johann Heinrich Zedler, 1742.
Die geschwornen Kayserl. Notarien nach solche in ihren offenen Instrumenten, Testamenten und andern von ihnen verfertigten Schrifften, nicht sowohl von selbst nur zu beobachten pflegen, als vielmehr von Rechtswegen schlechterdings gehalten sind...
² Kaiser Friedrich III
³ antwurten: überlassen; Quelle: https://www.koeblergerhard.de/mhd/mhd_a.html
⁴ besonderes Recht - ein Arrest/Verbot oder Kumer/Beschlag/Zuschlag/Vestrickung/Verhaft ist ein Befehl/ so auf eine Person oder Gut von der Obrigkeit oder Richter/ unter deren die Person betretten wird/oder das Gutgelegen ist gethan wird/ nicht zu weichen/ oder das Gut nicht zu ändern/solang biß der Streit zwischen dem Arrestanten und dem/welchem sein Leib und Gut arrestirt worden/erörtert wird. - aus: Lateinich-Teutsches Juristisches Hand-LEXICON(LTJL), herausgegeben von Samuel Oberländer J. V. Licent, & Reipubl, Norim, Advoc. 1723
⁵ von beruwen = verharren; siehe wikiling

Karl Gruschi
AT GemA Mieming chm-stb-stb-stb · Teil · Lebensdaten
Teil von Chronikarchiv Mieming

Karl Gruschi Sterbild S2

Chronik Mieming/fa
Midl Maurer Parte
AT GemA Mieming chm-stb-stb-stb · Teil · 1929-02-06 - 2025-06-16
Teil von Chronikarchiv Mieming

Parte
Untermieming
Bad Wörishofen
Stans

Chronik Mieming/fa