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Hypo droht mit Klage
AT GemA Mayrhofen ORTSCHRONIK MAYRHOFEN-ZA2-219 · Unidad documental simple · 2013-03
Parte de Sammlungen der Chronik Mayrhofen

Wie am Montag berichtet, hat SPÖ-Landtagsabgeordneter Klaus Gasteiger wegen eines Immobilienverkaufs der Hypo in Mayrhofen eine Sachverhaltsdarstellung bei der Staatsanwaltschaft gegen Hypo-Vorstand Markus Jochum und Aufsichtsratsvorsitzenden Wilfried Stauder eingebracht. Weil aus seiner Sicht nicht der Bestbieter Hermann Thaler zum Zug gekommen sei, sondern der Zillertaler Unternehmer Heinz Schultz und die Hypo so auf 400.000 Euro verzichtet hätte.; Jetzt droht die Hypo ihrerseits Gasteiger mit Klage. Die Vergabe beim Verkauf sei an den Bestbieter erfolgt, betonte Jochum. Die Bewertung der acht Angebote habe das Angebot der Wohnbau Schultz nach reiflicher Prüfung als bestes Angebot identifiziert. „Eine andere Auswahl wäre zum Schaden der Bank gewesen und hätte den selbst auferlegten Kriterien widersprochen.“ Außerdem liege kein Angebot des Herrn Thaler über zwei Mio. Euro vor.; Laut Jochum hat die Hypo Gasteiger und Thaler bereits im August über die für die Entscheidung maßgeblichen Parameter informiert. Darüber hinaus sei Gasteiger im Finanzkontrollausschuss des Landtags die Vorgehensweise offengelegt worden. Details wollte Jochum aufgrund des Bankgeheimnisses nicht nennen. Gleichzeitig kündigte er eine Unterlassungs- und Rufschädigungsklage an, sollten Gasteiger und Thaler ihre Anschuldigungen weiter aufrechterhalten.; Gasteiger spricht hingegen weiter von möglichen Interessenkollisionen im Zusammenhang mit dem Verkauf, vor allem bei Hypo-Aufsichtsratschef Wilfried Stauder, der gleichzeitig Wirtschaftsprüfer von Heinz Schultz ist. „Ich habe damit gerechnet, dass man mir Klagen androht. Aber Fakten sind Fakten. Ich kann sie belegen“, so Gasteiger.;

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Wirbel um Parkplatz im Freiland
AT GemA Mayrhofen ORTSCHRONIK MAYRHOFEN-ZA2-330 · Unidad documental simple · 2014-06
Parte de Sammlungen der Chronik Mayrhofen

Per Bescheid wurden im März Bauarbeiten für einen Parkplatz im Freiland in Mayrhofen eingestellt. Dass der Bauamtsleiter nun eine Straßenverlegung zugunsten des Parkplatzbesitzers plant, erntet scharfe Kritik.; Zeugen heftiger Wortgefechte wurden die Zuhörer der jüngsten Gemeinderatssitzung in Mayrhofen. Grund für die Aufregung war ein Parkplatz, dessen Anlegung bereits im März für reichlich Wirbel sorgte.; Wie berichtet, hatte ein ehemaliger Tourismusverband-Funktionär damals in einer als „Freihalteraum Erholungsgebiet“ ausgewiesenen Zone mit Baggerarbeiten für einen Parkplatz begonnen. Die Bauarbeiten wurden nach Anzeig¬e bei der Gemeinde schließlich per Bescheid eingestellt - denn lediglich die Errichtung von Sport- und Freizeitanlagen für Erholungszwecke ist hier erlaubt. Der Bauherr hatt¬e daraufhin unter anderem den Bau einer Gartenanlage angekündigt, doch auch von Abstellplätzen war in seinem Schreiben an die Gemeinde weiterhin die Rede. Dafür bräuchte es aber eine Umwidmung.; Inzwischen wird das geschotterte Areal auch genutzt - und zwar als Parkplatz. Sehr zum Ärger einiger Anrainer und auch einiger Gemeindemandatare - allen voran GR Monika Wechselberger. Schließlich gibt es mehrere einstimmige Beschlüsse darüber, dass die besagte Wiese im Siedlungsraum grün bleiben müsse. „Und jetzt arbeitet die Gemeinde eine Variante aus, um die Parkfläche an das Haus des Bauherrn zu rücken. Dafür soll die Straße verlegt werden.“ Für Monika Wechselberger ein Unding: „Bausündern wird von der Gemeinde noch geholfen. Und das mit öffentlichen Geldern, denn der Bauamtsleiter plant jetzt die Straßenverlegung“, zeigt sie empört auf. Auch GR Bernadette Geisler warnte in der Gemeinderatssitzung vor den Folgewirkungen dieses Schritts.; Ganz anders sieht die Situation der zuständige Ausschussobmann GR Hans Gasser. Der TVB-Funktionär habe für sein Apparthotel keine Parkplätze und legitim die 300~m² Freilandgrund gekauft. Er habe um Umwidmung angesucht. „Jeder Bürger hat das Recht, dass seine Anliegen im Gemeinderat behandelt werden, jeder wird gleich behandelt“, sagt Gasser. Nun sei es Sache des Gemeinderates, das Thema zu erörtern und zu entscheiden, ob er sich für die Möglichkeit einer Straßenverbreiterung samt Gehsteig ausspreche, formuliert es Gasser. Der TVB-Funktionär wollte gestern keine Stellungnahme abgeben.; Gassers Bauprojekt - eine Metzgerei an der Zillertalstraße - wurde in der Sitzung nach Änderungen bewilligt. Unter anderem wird die Höhe einer Mauer, die ein Nachbar beeinspruchte, nun niedriger ausfallen. Auch der vor Jahren ohne Bescheid errichtete Wintergarten eines Hoteliers in der Hauptstraße, der für viele Debatten im Gemeinderat sorgte, war Thema. Der Bürgermeister hat als Baubehörde erster Instanz nun einen positiven Baubescheid erlassen.;

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