vlnr.: Hochmuth Jakob, Hochmuth Sepp, Binder Sepp, Hochmuth Hansl, Kröll Hansl
Drei Russen verließen trotz Absperrungen die Piste im Skigebiet Ahorn; Drei russische Staatsangehörige befanden sich am Sonntag als Ski- bzw. Snowboarder im Schigebiet Ahorn. Sie verließen trotz Absperrungen und Warntafeln die gesicherten Pisten.; Drei russische Staatsangehörige befanden sich am Sonntag als Ski- bzw. Snowboarder im Schigebiet Ahorn. Sie verließen trotz Absperrungen und Warntafeln die gesicherten Pisten.; Gegen 17.50 Uhr befanden sie sich in unwegsamem Gelände und konnten weder vor noch zurück. Mittels Handy verständigten sie Bekannte, welche einen Alpinnotruf auslösten. Die Bergrettung Mayrhofen rückte daraufhin mit 16 Mann aus, die Feuerwehr Mayrhofen mit zwei Fahrzeugen und zwölf Mann sowie zwei Alpinpolizisten. Weiters wurde der NAH „Heli 4“ eingesetzt. Die Bergrettung konnte die Personen auffinden. Von der Besatzung des NAH wurden die Personen mittels Tau geborgen. Die Feuerwehr Mayrhofen hatte das Einsatzgebiet künstlich beleuchtet. Die drei waren erschöpft und unterkühlt, jedoch unverletzt.
Sem títuloEine Suchaktion nach einem am Großen Löffler im Zillertal vermissten einheimischen Bergführer und einem Urlauber wurde gestern Donnerstag mit der Befürchtung abgebrochen, dass die beiden Alpinisten tot sein dürften. Die an der Suchaktion beteiligten Einsatzkräfte gingen davon aus, erklärte der stellvertretende Obmann der Bergrettung Mayrhofen, Michael Knauer, der APA.; Der 41-jährige Bergführer und der deutsche Gast dürften an einer Felswand mehrere Hundert Meter abgestürzt und dann in eine Randspalte des „Löffler Kees“ gefallen sein. Dort habe man einen Rucksack und verschiedene andere Gegenstände gefunden, die den beiden Vermissten zuzuordnen seien, sagte der Bergretter. Helfer, die auf der Suche über den Nordgrat des Großen Löfflers kletterten, entdeckten dort einen großen Felsausbruch. „Der Verdacht liegt nahe, dass da was ausgebrochen ist und sie danach in die Spalte stürzten“, sagte Knauer, der sich äußerst betroffen über den wahrscheinlichen Tod des Bergführers, der auch sein Bergrettungskamerad war, zeigte.; Der Einsatz wurde am Donnerstag wegen der gefährlichen Erwärmung vorerst abgebrochen und soll am Freitag weitergehen. Die Abgängigen waren am Mittwoch um 5 Uhr nach einer Nacht auf der Greizer Hütte zu ihrer Bergtour aufgebrochen. Um 14 Uhr hätten sie wieder bei der Hütte eintreffen sollen. Als sie um 16 Uhr immer noch nicht dort ankamen, wurde die Bergrettung verständigt.;
Sem títuloDie Suche nach einem 41-jährigen einheimischen Bergführer und einem deutschen Urlauber in den Zillertaler Alpen musste am Samstag erneut ergebnislos abgebrochen werden. Aufgrund der Erwärmung bestand Steinschlaggefahr. Im Einsatz standen Bergrettung und Alpinpolizei. Mit dem Hubschrauber des Innenministeriums wurde der Wandbereich auf der Nordseite des Großen Löfflers abgesucht, dabei konnten Rutschspuren gesichtet werden. Weiters wurden neuerlich Ausrüstungsgegenstände des Duos gefunden. Die beiden Bergsteiger gelten seit Mittwoch als vermisst.;
Sem títuloEin Todesopfer forderte am Sonntag gegen Mittag ein Alpinunfall im Zillertal. An der 3087 Meter hohen Zsigmondyspitze bei Ginzling war gegen 13 Uhr ein 52-jähriger Mann abgestürzt und hatte dabei tödliche Verletzungen erlitten. Der Österreicher war laut Angaben der Polizei in einer Zweierseilschaft auf dem Retourweg vom Gipfel der Zsigmondyspitze zur Berliner Hütte, als er aus noch ungeklärter Ursache ca. 100 Meter abstürzte. Der Notarzt des Hubschraubers Heli 4 konnte nur noch den Tod des Bergsteigers feststellen. Auch die Bergrettung und der Polizeihubschrauber waren im Einsatz. Zum genauen Unfallhergang und zur exakten Identität des Toten wurde gestern nichts bekannt. Die Ermittlungen der Alpinpolizei waren noch nicht abgeschlossen.; Die Suche nach den beiden seit Mittwoch am großen Löffler vermissten Alpinisten wurde vorübergehend eingestellt und soll am Dienstag mit einem Suchflug fortgesetzt werden.;
Sem títuloDie Suche nach jenen zwei Bergsteigern, die seit Mittwoch am Großen Löffler im hinteren Zillertal vermisst wurden, endete am Dienstag, wie es die Einsatzkräfte bereits befürchtet hatten: mit der Bergung der Leichen der beiden Männer, eines 41-jährigen Bergführers und Bergretters aus Finkenberg und seines deutschen Urlaubsgastes.; Die Trauer bei den Bergrettern ist groß: „Wir haben alles getan, weil wir gewusst haben, wir müssen sie finden“, rang Michael Knauer als stv. Obmann der Bergrettung Mayrhofen um Worte. „Aber diese Endgültigkeit ist zutiefst bedrückend.“ Die Endgültigkeit habe sich bei einem neuerlichen Suchflug am Dienstag eingestellt, berichtet Knauer. Dabei sei aufgrund der Schneeschmelze der Körper von einem der Männer neben einer Randspalte zwischen Fels und Schnee gefunden worden. Zuvor waren laut Polizei auch Rutschspuren und Kleidungsstücke der Männer entdeckt worden. Der zweite musste, nachdem sich Retter in die Spalte abgeseilt hatten, unter schwierigsten Bedingungen ausgegraben werden.; Der genaue Hergang des Unfalls ließ sich gestern noch nicht rekonstruieren. Tragisches Detail: Der Bruder des jetzt verunglückten Zillertalers war bereits vor knapp 20 Jahren beim Eisklettern in den Tod gestürzt.;
Sem títuloDie Anzahl der Einsätze in Tirols Bergen ist im Jahr 2012 weiter angestiegen. Die Bergrettung Tirol verzeichnete gegenüber dem Jahr 2011 einen Zuwachs von 26 Prozent bei den Alarmierungen.; Laut Statistik wurden die Bergretter insgesamt zu 1935 Einsätzen mit einem Aufwand von 24.896 Stunden gerufen. „Im Vergleichsjahr 2011 waren die Tiroler Bergretterinnen und Bergretter zu 1896 Einsätzen ausgerückt und hatten 19.672 Stunden im Dienst für Menschen in Bergnot verbracht“, erklärt Geschäftsführer Peter Veider.; Vergleicht man den Einsatztyp, so fallen die Suchaktionen in der Statistik für 2012 deutlich aus dem Rahmen: „Insgesamt 182 Sucheinsätze hatten wir im Vorjahr im Vergleich zu 120 im Jahr zuvor, was eine Steigerung von 51 Prozent bedeutet“, sagt Veider. Die meisten Einsätze verzeichnete der Bezirk Schwaz (213), gefolgt von Innsbruck-Land (181) und Kufstein (172). An der Spitze der 92 Tiroler Ortsstellen, die am häufigsten alarmiert wurden, stand 2012 Mayrhofen im Zillertal (65 Einsätze), gefolgt von Kufstein (62) und Innsbruck (59). Eine Herausforderung für die 4381 Bergrettungskräfte in Tirol, darunter lediglich 123 Frauen, stellen immer neue Trendsportarten dar, betont Landesleiter Kurt Nairz. Ein besonderer Boom wurde zuletzt bei den Klettersteigen verzeichnet.;
Sem títuloDie 47-Jährige war mit einem Bekannten auf dem Rückweg von einer Bergtour auf die Feuerspitze. Die Frau wollte einem Schneefeld ausweichen und stieg über erdiges Steilgelände ab. Dabei rutschte sie aus und stürzte über 80 Meter tief ab. Dabei wurde sie tödlich verletzt. Erst am Donnerstag ist in Walchsee eine 37-jährige Tschechin von der Pyramidenspitze abgestürzt. Auch sie konnte nur noch tot geborgen werden. Und am Dienstag erlitt eine 76-jährige Salzburgerin im Alpbachtal bei einem Absturz tödliche Verletzungen. Freitag musste unter anderem ein Patient mit einer schmerzhaften Knöchelverletzung vom Huterlaner Steig im Gemeindegebiet Schwendau durch die Bergrettung Mayrhofen geborgen werden.;
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