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Wo der Ball rollt, rollt der Rubel
AT GemA Mayrhofen ORTSCHRONIK MAYRHOFEN-ZA2-118 · Einzelstück · 2013-07-06 - 2013-07-10
Teil von Sammlungen der Chronik Mayrhofen

Mit der Nische Trainingslager füllen Tiroler Hotels im Sommer werbeträchtig ihre Betten. Internationale Großklubs reisen mit Fans an und beleben das Geschäft, nur die Allerbesten wohnen kostenlos.; Die Sommer-Trainingslager großer Fußballvereine sind nicht mehr das, was sie einmal waren: ein Selbstläufer. „Alles hat seinen Preis“, weiß Ralph Schader, der Pionier auf diesem Gebiet. Wenig medienwirksame Mannschaften müssen diesen Preis - ihre Hotel- und Platzkosten - zahlen. Im vergangenen Jahr bekam das auch der russische Großklub Anschi Machatschkala mit Stars wie Samuel Eto’o und Roberto Carlos zu spüren, der in Kitzbühel den Rubel rollen lassen musste. Der Ötztaler Tourismus-Geschäftsführer Oliver Schwarz, heuer Gastgeber von Nürnberg und Frankfurt (Längenfeld), hält von Vollfinanzierung genauso wenig: „Wir helfen nur mit und bieten Sonderpreise an.“; Andere deutsche Bundesligisten dürfen sich im Rahmen eines Werbepakets hingegen über freie Kost und Logis freuen. „Früher refinanzierte man die Aufenthalte der Mannschaften über Spiele und Fernsehauftritte, mittlerweile steht all-inclusive auf der Tagesordnung“, weiß Schader. Bis zu 400.000 Euro kostet es etwa die Brixentaler, um sich mit der Marke Borussia Dortmund zu schmücken. Der Drei-Tage-Aufenthalt in Kirchberg stellt nur ein Puzzleteilchen einer umfassenden PR-Strategie dar. Die Mannschaft von Jürgen Klopp - ein Höhepunkt im Rahmen der Tiroler Sommercamps. Weitere internationale Größen logieren in Neustift (Ajax Amsterdam) und Leutasch (AS Monaco).; Dass Manchester City im vergangenen Jahr in Seefeld residierte, muss rückblickend als Sensation gewertet werden. Denn heuer zog der Scheichklub eine weitaus lukrativere Weltreise dem schnöden Flug nach Tirol vor: Wie sonst käme man auf die Idee, ein Testspiel gegen Ligarivalen Chelsea in New York (!) abzuhalten? Wer würde im Anschluss nach Südafrika und China reisen, um sich am Wachstumsmarkt zu etablieren? Und unmittelbar vor Meisterschaftsbeginn reist der englische Vorjahrsmeister nach Helsinki (FIN) - zu einem Testspiel gegen Ligarivalen Arsenal ...; Tiroler Fußballfans gehen dennoch nicht leer aus, wenn sie auf Tuchfühlung mit den Stars gehen wollen. Wem das heimische Angebot allerdings zu klein ist, der kann dem FC Bayern am Gardasee (Riva, Arco/4.-12.7.) auf die Beine sehen. Wer lieber in Tirol bleibt, sollte es sich zwischen 14. und 31. Juli im Innsbrucker Casino gemütlich machen. Während der AS Roma nämlich in Reisschach (Südtirol) auf Trainingslager weilt, gelten Glücksspiel-Ausflüge von Kapitän Francesco Totti als gesichert.; Fußball-Trainingslager - Schauplatz Tirol; 6.-10.7.: HSV in Mayrhofen; Tests gegen FC Wacker (5.7.), Zillertal-Auswahl (8.7.);

Tiroler Tageszeitung (richtig!)
Angst vor randalierenden Fans
AT GemA Mayrhofen ORTSCHRONIK MAYRHOFEN-ZA2-119 · Einzelstück · 2013-06-19
Teil von Sammlungen der Chronik Mayrhofen

Beim zeitgleichen Trainingslager von Hamburger SV sowie Werder Bremen werden Fan-Ausschreitungen befürchtet. Das ist eine von vielen Sorgen, die die Regionsbürgermeister bei der Zeller Polizei deponierten.; Einmal im Jahr findet in der Polizeiinspektion in Zell am Ziller ein ganz besonderer Jour fixe statt - die Beamten laden die Bürgermeister der Region ein, um herauszufinden, welche Probleme in den einzelnen Gemeinden unter den Nägeln brennen.; Am Mittwoch trafen sich die Dorfchefs von Zell, Zellberg, Rohrbach, Hippach, Schwendau, Ramsau, Gerlos, Gerlosberg sowie Hainzenberg in der Inspektion, informierten sich über die neuesten Zahlen und besprachen die anstehenden Probleme. „Wir haben mit den neun zu unserer Inspektion gehörenden Gemeinden auch während des Jahres eine sehr gute Kommunikation, pro Ort gibt es einen fixen Beamten als Ansprechpartner“, unterstreicht Polizeiinspektion-Kommandant Anton Stock die optimale Zusammenarbeit.; Heuer standen vor allem die beiden Trainingslager der deutschen Top-Fußballclubs Hamburger SV sowie Werder Bremen im Mittelpunkt des Interesses. Die beiden Teams laufen nicht zum ersten Mal im Zillertal auf und haben auch - und das lässt natürlich die Touristiker jubeln - zahlreiche Fans im Schlepptau. Die Tourismusverbände Mayrhofen-Hippach und Zell-Gerlos schnüren eigene Fanpackages. Während in den vergangenen Jahren die beiden Teams zu unterschiedlichen Zeiten im Zillertal trainierten, kommen die Fußballer heuer jedoch beinahe zeitgleich ins Zillertal. Von 6. bis 10. Juli sind die Hamburger zu Gast, die Bremer reisen hingegen von 7. bis 12. Juli an. Und genau dieses Aufeinandertreffen der Fans beider Clubs, die sich nicht unbedingt grün sind, bereitet den Bürgermeistern leichtes Kopfzerbrechen.; Auch wenn zum Großteil friedliche Fußballliebhaber das Tal bevölkern werden, besteht die Befürchtung, dass so mancher Chaot die Atmosphäre stören könnte. Daher laufen bei den Blaulichtorganisationen bereits die Vorbereitungen, um ein fröhliches Fußballfest auch für die Einheimischen zu garantieren. Probleme mit gewaltbereiten Fans mussten die Zillertaler bereits im Vorjahr bewältigen, allerdings hielten sich diese in Grenzen. Es ist nur eine kleine Gruppe, die möglicherweise Rabatz machen könnte, so die Beamten. Weder die Bürgermeister noch die Polizei wollen jedoch etwas dem Zufall überlassen und setzen daher auf Prävention. „Wir haben inzwischen bereits ein Konzept für diese Zeit erstellt“, beruhigt PI-Kommandant Anton Stock. In den nächsten Tagen gibt es ein weiteres Treffen mit allen Verantwortlichen, u. a. den Bürgermeistern, der Polizei sowie den Verantwortlichen der heimischen Clubs. Überdies wird auch mit den zuständigen Vertretern der beiden deutschen Vereine Kontakt aufgenommen.; Ein weiteres Thema, das den Dorfchefs im Magen liegt, sind die vielen Feste während der Sommermonate. Vor allem die Sperrstunden - oder vielmehr die nicht eingehaltenen - sorgen bei den Dorfchefs für Sorgenfalten und bei der Polizei für Beschwerden. Oft sei es so, dass nach Zeltschluss die Gäste noch in die verschiedenen Lokale wechseln, dort bis in die Morgenstunden weiterfeiern und dann für Lärm in den Dorfzentren sorgen. „Es ist mit der Einhaltung der Sperrstunden gerade bei den Festl’n schwierig. Wir haben uns daher entschlossen, im Herbst ein Netzwerktreffen zu organisieren“, informiert Polizeichef Stock.; Eingeladen werden dazu die Vertreter der Blaulichtorganisationen, der Bezirkshauptmannschaft sowie der Polizei, aber auch die Bürgermeister und vor allem die Obleute der verschiedenen Vereine. „Wir werden versuchen, Lösungen zu finden, um diese Situation in Zukunft zu verbessern“, kündigt Anton Stock an.; Die immer wiederkehrenden Sperrmüllsammler vor allem aus Osteuropa sprach Schwendaus Bürgermeister Franz Hauser an. „Bei uns sind es vor allem Ungarn, die immer wieder zum Sperrmüllsammeln kommen. Allerdings nehmen sie oft nicht nur den Müll mit, sondern auch alles, was drumherum steht. Da sind schon Fahrräder verschwunden!“; Die Polizei rät daher, da sich die Sammler meist per Postwurf anmelden, alles wegzuräumen, was nicht mitgenommen werden soll. „Vor allem sollte man diese Leute nichts ins Haus lassen“, so der Ratschlag Anton Stocks.;

Tiroler Tageszeitung (richtig!)
Auf Fanansturm gut vorbereitet
AT GemA Mayrhofen ORTSCHRONIK MAYRHOFEN-ZA2-126 · Einzelstück · 2013-07-06 - 2013-07-12
Teil von Sammlungen der Chronik Mayrhofen

Nach einer Krisensitzung sehen die Zillertaler dem fast zeitgleichen Auflaufen vom Hamburger SV und Werder Bremen gelassen entgegen. Mit erhöhter Polizeipräsenz wird randalierenden Fans Einhalt geboten.; Der Hamburger SV schlägt von 6. Juli bis 12. Juli in Mayrhofen seine Zelte auf, die Bremer haben vom 7. bis 12. Juli ihr Trainingslager in Zell am Ziller. Dass die Fans beider Vereine alles andere als harmonieren und daher im Schlepptau der Fußballer auch so genannte „Ultras“ ins Zillertal kommen könnten, sorgte bei den Bürgermeistern besonders für Kopfzerbrechen - wie unlängst bei einer Besprechung auf der Polizeiinspektion Zell deutlich wurde (die TT berichtete). Vor allem die beiden Testspiele in Hippach (8. Juli) und Zell (10. Juli) lassen die Alarmglocken schrillen. Und auch wenn es nur eine kleine Fangruppe ist, die Rabatz machen könnte, wollten die Zillertaler nichts dem Zufall überlassen. Am Donnerstag trafen sich daher Vertreter der Blaulichtorganisationen, der Gemeinden, der örtlichen Fußballvereine, aber auch der Tourismusverbände zu einer letzten Krisensitzung. „Wir haben jetzt alles so weit abgeklärt“, informiert Anton Stock, Kommandant der Polizeiinspektion Zell. Vor allem bei den beiden Testspielen wird die Polizeipräsenz massiv erhöht. „Wir haben auch Kontakt mit den Fanbetreuern von Hamburger SV sowie Werder Bremen aufgenommen, die ebenfalls im Zillertal vor Ort sein werden“, erklärt Stock. Diese besagten Betreuer sind gut für solche Situationen geschult, außerdem „kennen sie natürlich ihre Pappenheimer“. Die örtlichen Fußballvereine werden ebenfalls einiges an Ordnern stellen. „Wir sind gut vorbereitet“, betont Anton Stock. Auch Zells Bürgermeister Robert Pramstrahler sieht den beiden Trainingscamps gelassen entgegen: „Die Veranstaltungsgenehmigung für das Spiel von Werder Bremen bei uns in Zell wird ganz normal ausgestellt. Bei diesem Club sind meistens nicht so viele Leute da, hauptsächlich sind es überdies Familien.“ Die Zusammenarbeit mit dem Fußballclub laufe sehr gut. „Wir reden hier ja auch nicht unbedingt nur von Ausschreitungen, auch das Wetter kann zum Problem werden. Wir haben aber über die Jahre eigentlich gute Erfahrungen gemacht“, betont Pramstrahler. Es wird diesmal auch strenge Eintrittskontrollen geben. „Die Sicherheitsanforderungen sind über die Jahre immer höher geworden und das ist auch gut so.“ In Hippach herrscht ebenso gelöste Stimmung: „Bei uns läuft es im Prinzip wie in Zell am Ziller ab. Wir machen das ja auch nicht zum ersten Mal“, sagt Hippachs Bürgermeister Gerhard Hundsbichler. Bereits im vergangenen Jahr wurde nicht nur das Werder-Bremen-Spiel abgewickelt, das in Zell geplante Match des Hamburger SV wurde damals aufgrund widriger Umstände ebenfalls nach Hippach verlegt. „Wir wissen, dass die beiden Fangruppen nicht miteinander können und haben daher alles, was auf die Bremer hinwies, schnellstmöglich entfernt“, erinnert sich Hundsbichler. Was übersehen wurde, wurde dann auch sofort von den Hamburger Fans kaputt gemacht;

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Nordlichter gastieren in Tirol
AT GemA Mayrhofen ORTSCHRONIK MAYRHOFEN-ZA2-131 · Einzelstück · 2013-07
Teil von Sammlungen der Chronik Mayrhofen

Der Hamburger SV ist schon da. Ab heute trainiert Werder Bremen im Zillertal.; Borussia Dortmund weilt wieder im heimischen Ruhrpott. Das dreitägige Kurztrainingslager in der Tourismusregion Kitzbüheler Alpen gehört schon wieder der Vergangenheit an. Trotzdem dürfen sich die Tiroler Fußball-Fans auch in der kommenden Woche über internationales Flair freuen.; Schon seit vergangenem Samstag gastiert der Hamburger SV in Mayrhofen. Noch bis Mittwoch schwitzt der Bundesliga-Dino im Zillertal. Auch zwei Testspiele werden Rafael van der Vaart und Co. dabei absolvieren. Nach dem 0:2 gegen Wacker treffen die Norddeutschen heute auf eine Zillertal-Auswahl (18 Uhr). Morgen (16 Uhr) geht’s gegen Westliga-Meister FC Liefering mit den Tirolern Andi Schrott und Wolfi Mair. Gespielt wird jeweils im Hippacher Lindenstadion.; Gestern reiste auch Erzrivale Werder Bremen in Zell am Ziller an. Mit an Bord sind die Österreicher Marko Arnautovic, Zlatko Junuzovic und Sebastian Prödl. Das Team von Trainer Robin Dutt testet am Mittwoch (18.30 Uhr) im Parkstadion Zell am Ziller gegen Zweitligist 1860 München. Der bislang suspendierte Arnautovic hat sich jedenfalls reumütig gezeigt. „Ich habe mich entschuldigt und möchte mich weiter bei allen entschuldigen für das, was vorgefallen ist“, sagte er im Trainingslager: „Die Sache ist vom Tisch.“; Noch bis morgen weilt Ajax Amsterdam in Neustift. „Es ist perfekt hier. Nicht nur die Neustifter Höhenlage ist ideal, sondern auch der Fußballplatz hat internationalen Standard“, lobte Trainer Frank de Boer. In einem Testspiel hatte der niederländische Meister zuletzt Dynamo Dresden (mit Trainer Peter Pacult) mit 3:0 besiegt.;

Tiroler Tageszeitung (richtig!)
AT GemA Mayrhofen ORTSCHRONIK MAYRHOFEN-ZA2-132 · Einzelstück · 2013-07
Teil von Sammlungen der Chronik Mayrhofen

Zahlreiche Spitzenklubs legen zurzeit mit Trainingscamps in Tirol die Basis für die neue Saison. Der HSV bezwang gestern eine Zillertal-Auswahl 7:0.; Hamburger SV: Nachdem der Auftakt des Tirol-Trainingslagers mit der 0:2-Niederlage gegen den FC Wacker absolut nicht nach Wunsch lief, schossen sich die Hamburger gestern beim 7:0-(2:0)-Erfolg in Hippach gegen die Zillertaler Auswahl den Frust von der Seele. Die Tore des deutschen Traditionsklubs schossen Valmir Nafiu (9.), Tolgay Arslan (25.), Maxi Beister (51./87./89.) und Jacopo Sala (66./70.). Bereits heute bestreiten die Hanseaten ab 16 Uhr ebenfalls in Hippach gegen den aktuellen Westligameister FC Liefering das nächste Trainingsspiel des Camps in Mayrhofen, morgen reist der HSV schon wieder ab.; Werder Bremen: Mit einem gut gelaunten Marko Arnautovic wurde der erste volle Trainingstag in Zell absolviert. Neo-Trainer Robin Dutt gibt dem 24-Jährigen eine neue Chance. „Ich habe ihm in einem persönlichen Gespräch klargemacht, dass er jetzt wieder bei null anfängt, auch bei mir“, erklärte Werder-Geschäftsführer Thomas Eichin, der die Sanktion für eine nächtliche Autobahn-Raserei mitgetragen hatte. Allerdings steht Arnautovic auch im Zillertal unter Beobachtung - mehr als seine Landsleute Zlatko Junuzovic, Sebastian Prödl oder Ersatztorhüter Richard Strebinger. „Ich werde schon ein bisschen aufpassen, wie Marko damit umgeht“, sagte Eichin. Morgen testen die Bremer im Zeller Parkstadion ab 17.30 Uhr gegen den Zweitligisten TSV 1860 München.; Dynamo Dresden: Im Trainingslager in Walchsee meldet sich gleich der nächste Neuzugang zum Dienstantritt. Trainer Peter Pacult ist auf der Suche nach Verstärkung für den deutschen Zweitligisten Dynamo Dresden in Österreich fündig geworden. Dresden verpflichtete von Bundesliga-Absteiger Mattersburg Verteidiger Adnan Mravac. Der 31-jährige Bosnier unterschrieb einen Zweijahresvertrag. Mravac ist der neunte Neuzugang der Dresdner.; Energie Cottbus: Aus Angst vor den eigenen Hooligans sagte der deutsche Zweiligist, der zurzeit mit ÖFB-Teamtorhüter Robert Almer in Seefeld logiert, ein Testspiel in Wörgl gegen Maccabi Haifa ab. Nach der Absage spielte Energie in Angerberg gegen FK Pribram (CZE) und gewann 1:0.; Ajax Amsterdam: Der holländische Rekordmeister verabschiedet sich heute aus dem Stubaital. Zehn Tage nahm ihn sich Trainer Frank de Boer auf dem Sportplatz Kampler See zur Brust und war von den Bedingungen in und rund um Neustift begeistert.; AS Monaco: Der Aufsteiger in die erste französische Liga bezieht ab morgen mit allen Neuverpflichtungen ein zehntägiges Camp in der Leutasch. Jeremy Toulalan und Eric Abidal sind die letzten Transferabschlüsse. Zuvor hatten die Monegassen bereits über 100 Millionen Euro ausgegeben und Radamel Falcao, Joao Moutinho sowie James Rodriguez verpflichtet. Außerdem kam Supertalent Anthony Martial von Olympique Lyon.;

Tiroler Tageszeitung (richtig!)
Viel mehr als nur ein Trainingslager
AT GemA Mayrhofen ORTSCHRONIK MAYRHOFEN-ZA2-134 · Einzelstück · 2013-07
Teil von Sammlungen der Chronik Mayrhofen

Zwei Tiroler Tourismusregionen benützen deutsche Fußball-Bundesligisten als Werbevehikel. Bis zu 400.000 Euro zahlt man jährlich für diese PR-Partnerschaften - doch zahlen sich diese auch wirklich aus?; Artjoms Rudnevs war wahrscheinlich der einzige Vertreter des Hamburger Sportvereins, der im Zillertal mehr als nur eine Hand voll Euro für Ansichtskarten und Marken hinterließ. Der Lette finanzierte sich einen Tandemflug mit dem Gleitschirm während des Trainingslagers der Norddeutschen selbst.; Den illustren Gästen wird im Übrigen jeder Wunsch von den Augen abgelesen, zu zahlen ist nichts. Im Gegenteil: Geschätzte 300.000 Euro lässt sich die Zillertal Tourismus GmbH (ZTG) ihre jährliche Werbepartnerschaft kosten - jeweils für Werder Bremen und den HSV: „Wir stehen für Tradition, der HSV ist ein Traditionsverein. Für uns passen die beiden Marken gut zusammen“, beruft sich Gernot Paesold, Geschäftsführer der Zillertaler Tourismus GmbH, auf Gästezahlen und Presseclippings. Doch die Werbe­Ehe endet kurioserweise mit der heutigen Abreise, um nahtlos in eine mit dem VfB Stuttgart überzugehen:; Man sei dem HSV immer noch freundschaftlich verbunden, für einen weiteren Vertrag (kolportiert: 1 Mio. ~/3 Jahre) sei das aber zu wenig gewesen. Die Tatsache, dass sich der HSV nicht nur im Zillertal, sondern bald auch in Klagenfurt die Beine vertritt (also fremdgeht), habe die Trennung laut ZTG­Geschäftsführer Paesold „nicht beeinflusst“. Zur geforderten Exklusivität trug das Gastspiel allerdings nicht bei. Den Zillertalern kann es egal sein - auch Nachfolger Stuttgart blickt auf Tradition zurück. Und die Schwaben kommen aus dem Süden Deutschlands, mit Bremen und HSV hätte man ansonsten zwei aus Norddeutschland.; Im Brixental, das den Dortmundern mit 400.000 Euro jährlich ein Kurztrainingslager versüßt, sonnt man sich gerne in gelbem Glanz. Dabei ist die Verweildauer von Reus, Klopp & Co. kurz (3 Tage), einige Stars fehlen zudem. Aber davon spricht keiner, allein die Kooperation, die Bandenwerbung, die Presseberichte und die direkte Wertschöpfung durch 500 mitgereiste Fans würden die Summe nach Meinung von TVB­Chef Max Salcher rechtfertigen.; Die Gelb­Schwarzen ziehen für einen längeren Aufenthalt jedenfalls einen Standort in der Schweiz vor (Bad Ragaz, 10. - 18. Juli). „Auf die Schweiz ist Verlass, das Trainingslager perfekt wie eine Schweizer Uhr“, lobt Trainer Klopp.; Tirol-­Werber Josef Margreiter begrüßt Fußball­Trainingslager als Kommunikationsträger: „Ich schätze es auch, wenn über Pfingstturniere oder den Cordial­Cup Hobby­ und Nachwuchsmannschaften ins Land kommen.“ Es sei eine „Frage der Philosophie“, ob man für die Werbeleistung Geld zahlen würde. Im Ötztal etwa will man von der Rundum­Finanzierung nichts wissen: „Wir helfen nur mit, wenn es um die Außendarstellung geht“, bekräftigte TVB­Geschäftsführer Oliver Schwarz. Kosten verursachen die Gäste allemal: ein Platz von internationalem Standard, bei dem sogar die Rasenlänge vorgegeben ist (je nach Vorgabe trocken oder nass); ein Hotel, das alle Stückeln spielt; abgeschottete Räumlichkeiten; ein Krankenhaus in der Nähe. Vielfach eingefordert: Wetterprognosen aus dem Vergleichszeitraum des Vorjahrs.; Zwischen 40.000 und 70.000 Euro sind allein für die Infrastruktur zu berappen. Geld, das sich in Nordtirol nur das Brixental und das Zillertal leisten wollen. Der FC Bayern soll demnächst für ein Trainingslager nahe dem Gardasee gar eine Million kassieren, und selbst dieser Auftritt war zuletzt überschattet:; Der Tourismusverband des Trentino (bis 2015 Bayern­Partner) warb mit öffentlichen Trainingseinheiten, Abendauftritten und Autogrammstunden. Trainer Pep Guardiola kennt das aus Barcelona nicht, dort ließ er schon einmal eine millionenschwere Reise nach China platzen. So viel Werbung sei doch zu viel des Guten.;

Tiroler Tageszeitung (richtig!)
Gespaltene Meinungen über den Abflug vom HSV
AT GemA Mayrhofen ORTSCHRONIK MAYRHOFEN-ZA2-135 · Einzelstück · 2013-07
Teil von Sammlungen der Chronik Mayrhofen

TVB-Vorstand sieht das Ende der Werbekooperation mit den HSV-Kickern kritisch. Die Hoffnung auf Bestand des Trainingslagers lebt.; Die blauen HSV- Fahnen, die in den vergangenen Tagen viele Balkone in Hippach und Umgebung zierten, sind zusammengerollt und mit den Fußballfans zurück Richtung Hamburg gereist. Ein wenig Wehmut liegt in der Luft, da die Werbekooperation zwischen dem Hamburger Sportverein und der Zillertal Tourismus GmbH, wie berichtet, nicht verlängert wird. „Ich finde es schon sehr bedauerlich, dass jetzt, wo man nach drei Jahren endlich die Früchte der Werbekooperation erntet, diese wieder beendet“, sagt der Mayrhofner TVB-Vorstand und Hippacher Hotelier Christian Rauch. Er verweist auf Beherbergungsbetriebe, die anfangs dem Trainingslager-Thema skeptisch gegenüberstanden. In- zwischen seien etliche der HSV-Fans - vielfach Familien - fast zu Stammgästen geworden. Ein Potential, das man hätte ausbauen können.; „Wir stehen hinter dem HSV und er hinter uns“, betont TVB-Obmann Andreas Hundsbichler, in dessen Mayrhofner Hotel die Mannschaft nächtigte. „Der HSV war sehr zufrieden mit den Bedingungen und überlegt, ob er trotzdem wieder ein Trainingslager bei uns macht“, sagt Hundsbichler. Trainingslager und Werbekooperation seien zwei Paar Schuhe. Ihm sei natürlich bewusst, dass der Club im Falle einer Werbekooperation mit einer anderen Region wohl dort auch sein Trainingslager abhalten werde.; Das Zillertal hatte sich die dreijährige Kooperation mit dem HSV einiges kosten lassen - kolportiert werden rund 300.000 Euro jährlich. Wie berichtet, fließt das Werbegeld nun zum VfB Stuttgart.; Gernot Paesold, Geschäftsführer der Zillertaler Tourismus GbmH, will keine Geldsummen nennen. Er spricht bezüglich Stuttgart von einem „interessanten Wirtschaftsraum“. Der Wechsel zum VFB sei eine strategische Entscheidung gewesen, die aber nicht leichtgefallen sei. Es gehe darum, neue Märkte marketingmäßig zu bearbeiten. Mit Werder Bremen habe man bereits eine Kooperation in Norddeutschland.;

Tiroler Tageszeitung (richtig!)
Vier Trainingslager im Zillertal
AT GemA Mayrhofen ORTSCHRONIK MAYRHOFEN-ZA2-140 · Einzelstück · 2013-07-07 - 2013-07-12
Teil von Sammlungen der Chronik Mayrhofen

Vier deutsche Fußball-Bundesligisten werden heuer im Zillertal eine Trainingswoche absolvieren. Werder Bremen reist vom 7. bis 12. Juli zum zweiten Mal nach Zell, im dortigen Parkstadion wird trainiert. Untergebracht ist das Team im Sporthotel Theresia. Der Hamburger SV trainiert schon zum dritten Mal im Lindenstadion in Hip- pach. Er wird vom 6. bis 12. Juli im Hotel Edenlehen in Mayrhofen residieren. Erstmals schlagen auch der neue Erstligist Eintracht Braunschweig und Greuther Fürth diesen Sommer ihre Zelte im Zillertal auf. Die Kicker von Greuther Fürth sind vom 28. Juni bis 6. Juli in Fügen, die Braunschweiger vom 15. bis 24. Juli. Beide trainieren am dortigen Sportplatz, das Mannschaftsquartier ist das Hotel Alpina. In der Sommervorbereitung stehen mehrere Testspiele auf dem Trainingsprogramm. Der HSV kickt am 8. Juli um 18 Uhr gegen eine Zillertal-Auswahl im Lindenstadion, Hippach. Am 10. Juli um 18.30 Uhr tritt Bremen gegen 1860 München im Zeller Parkstadion an.;

Tiroler Tageszeitung (richtig!)
Der HSV kommt wieder ins Zillertal
AT GemA Mayrhofen ORTSCHRONIK MAYRHOFEN-ZA2-173 · Einzelstück · 2013-07-06 - 2013-07-10
Teil von Sammlungen der Chronik Mayrhofen

Der Hamburger SV nimmt am 1. Juli seine Vorbereitung auf die neue Fußball-Bundesligasaison auf. Das gab der Club in einer Pressemitteilung bekannt. Nach ersten Trainingstagen in der Hansestadt bezieht das Team von Thorsten Fink vom 6. bis 10. Juli sein Österreich-Trainingslager in Mayrhofen im Zillertal.;

Tiroler Tageszeitung (richtig!)
Fußball löst bald den Schneeball ab
AT GemA Mayrhofen ORTSCHRONIK MAYRHOFEN-ZA2-205 · Einzelstück · 2013-07-06 - 2013-07-10
Teil von Sammlungen der Chronik Mayrhofen

Die Vorbereitungen für die Trainingslager von Werder Bremen und HSV laufen im Zillertal auf Hochtouren.; Während sich die Skisaison allmählich dem Ende zuneigt, dreht sich hinter den Tourismusverbandskulissen im Zillertal längst alles um den Sommer bzw. um Fußball. Denn auch heuer werden wieder die deutschen Bundesligisten Werder Bremen und der Hamburger Sportverein (HSV ) ihre Zelte im Zillertal aufschlagen. „Derzeitiger Stand ist, dass der HSV vom 6. bis 9. oder 10. Juli in Hippach trainiert und Werder Bremen vom 9. bis 13. Juli in Zell am Ziller“, erklärt Gernot Paesold, Geschäftsführer der Zillertal Tourismus GmbH (ZTG), die Vertragspartner der Vereine ist.; Was der Ballzauber die ZTG kostet, will Paesold mit Verweis auf vereinbartes Stillschweigen nicht sagen. Aber die Sache rechne sich, da das Vertragspaket neben Trainingslager, Fanreise, Online-Präsenz und Anzeigen in den Vereinsmagazinen auch Bandenwerbung in den Stadien beinhalte. „Allein im ersten Halbjahr heuer erreichten wir so mehr als 40 Stunden TV-Präsenz“, rechnet Paesold vor. Die Nächtigungen norddeutscher Gäste sind zwischen Hippach und Tux in den letzten fünf Jahren jedoch im Schnitt um 2,8 Prozent gesunken. „HSV-Fans gibt es nicht nur in Norddeutschland. Die gesamtdeutschen Nächtigungszahlen im Tal können sich sehen lassen“, argumentiert Paesold. Ob diese der Fußball-Kooperation oder anderen Faktoren zuzuschreiben sind, steht auf einem anderen Blatt. Der Vertrag mit dem HSV läuft heuer aus. Laut Paesold habe man die strategische Entscheidung getroffen, weiterhin auf Trainingslager mit Bundesligisten zu setzen. Laut Christian Rauch, stv. TVB-Obmann in Mayrhofen- Hippach, sei das noch nicht sicher, wobei er einräumt: „Das ist sicher die beste Möglichkeit, Fernsehminuten zu kriegen.“ 70.000 Euro wurden in Hippach aufgrund des HSV-Trainingslagers vor zwei Jahren in den Fußballplatz investiert. Die Investition sei aber letztlich den heimischen Vereinen zugutegekommen, sagt Rauch. Bisher nächtigte der HSV im Finkenberger Hotel Stock, weshalb neben dem TVB Mayrhofen-Hippach auch der TVB Tux für diese Kosten mit aufkam. Heuer werden die Kicker im Hotel des Mayrhofner TVB-Obmanns Andreas Hundsbichler nächtigen.; Die Bremer sind neuerlich im Hotel Theresia in Zell untergebracht. Der Unterbau des Zeller Fußballplatzes erhält bis zum Trainingslagerbeginn eine bessere Entwässerung.;

Tiroler Tageszeitung (richtig!)