Listen für Anlaggelder für die Meister und Gesellen
a) am Rallsberg und in Strengen
b) zu Schnann
c) zu Pettneu
Es wird vermerkt, daß ab 1716 von einem Meister 14 kr und von einem Gesellen 7 kr extra angelegt wurden.
Meister- und Gesellenverzeichnis für Schnann, Flirsch und Persür (Prsyr). Die Namensliste der Meister und Gesellen von Schnann ist von jener Flirschs getrennt angeführt.
Sin títuloVergleichsprotokoll der Servituten-Ausgleichskommission mit der Gemeinde Flirsch betreffend der Holzrechte aus Staatswäldern, mit Nachtragsvergleich vom 12. Juni 1851 wegen strittiger Forstgrenze mit Schnann mit Vermarkungsprotokoll vom 13. August 1851 samt beigefügten Vollmachten und Vermarkungsplan. (Okularplan und Detailplan). Die Richtigkeit der Vermarkung wird durch die Bevollmächtigten von Flirsch durch Unterschrift bestätigt: Andrä Geiger, Anton Schmid, Leo Perkhofer, Rochus Geiger, Franz Neuhauser, Johann Traxl und Martin Wolf. Die Vollmacht wird von den 73 Grundbesitzern aus Flirsch unterzeichnet (Kopie).
Sin títuloBezugnehmend auf ein von einem Arzt in St. Gallen ausgestelltes Honorar von 47 SFR 50 r bzw. 19 fl ÖW lehnt die Gemeinde Schnann eine Bezahlung ab, da sie kein Armenvermögen besitze. Daher solle der behandelte Patient Philipp Ruez zur Zahlung verhalten werden, zumal er durch seine geschickte Arbeit genügend Geld verdienen könne. Der Arzt könne sich auch an dessen Hauseinrichtung oder dessen Uhren oder Kleidung schadlos halten. Da bekannt sei, daß in der freien Schweiz für Spitäler eine Krankenvorsorge bestehe, um unentgeltliche ärztliche Hilfe zu erhalten, und sicher auch in St. Gallen eine Spitalsanstalt bestehe, ist es unverständlich, warum sich Ruez privat behandeln habe lassen.
Sin títuloLorenz Schneider, Müller zur Flirsch (Flürsch), wird eine Sagmühle verliehen. Die Kirchpröpste der Bartlmä-Kirche zu Flirsch, Zenturio Haueis zu Schnann (Schnenn) und Martin Kolpp in Ramblsbach verleihen mit Billigung des Konrad Schweizl, Pfarrer zu Zams, und des Hans Georg Schaller, Pflegsverwalter und Richter zu Landeck, dem Lorenz Schneider eine Sagmühle am Flirschbach samt Wasserfall, Rinn und "Petwerk" sowie ein Angerl zu Erbbaurecht. Die Mühle liegt unter Schneiders Mahlmühl und Hofstatt und grenzt im Osten und Süden an Georg Tschiderer, im Westen an den Flirschbach und Hans Wassermann, im Norden an die Landstraße. An die St. Bartlmä-Kirche als ordentliche Grundherrschaft sind jährlich zu Martini 12 kr Zins zu zahlen. Schneider verpflichtet sich, für die Nachbarschaft Flirsch das ganze Sagholz zu genannten Fixkosten zu sägen.
Siegler: Konrad Schweizl, Pfarrer zu Zams und Hans Georg Schaller, Pflegsverwalter zu Landeck
Siegelbitte an: Sigmund Weinzirl, Pflegsschreiber und Diener
Zeugen der Siegelbitte: Michael Krissmier, Christian und Andrä Perchtoldt, Leonhard Kessler, Mesner, alle aus Flirsch
Richard Traxl aus Flirsch im Frühjahr 1948 unter einer Lawinenhöhle in der Schnanner Klamm; gekleidet in Lederhose;
Prozession in Schnann
Gruppenbild der Darsteller des Nikolausspiels von Flirsch und Schnann ca. 1912;
Gruppenbild anlässlich des Neuverlegens der Schienen zwischen Schnann und St. Anton, 1926; (vgl. dazu Foto Musikkapelle, Chronik VII/Ph145)
Zusammenprall zweier Züge in Schnann am 16.2.1966;
Fahrt von Flirsch nach Schnann: am Steuer der Bildhauer Leopold Seeber, der die Kriegsdenkmäler in Flirsch und Schnann errichtete; im Auto sitzende Personen unbekannt; 1923
Gruppenbild der Darsteller des Nikolausspiels in Flirsch vor dem Gasthof Bahnhof, 1926;
Musikkapelle Flirsch bei der Einweihung des Kriegerdenkmals in Schnann, 1924;
Wildfütterung in Schnann, Winter 1971/72;
zusammengestellt von Rudolf Kathrein
Andenken an die erste Messfeier des Neupriesters Roman Sieß aus Schnann in der Pfarrkirche Flirsch am 15. Juli 1900.