1869 April 5, Landeck: Teilungsprotokoll für die gemeinsame Melchalpe der 2/3-Gerichtsgemeinden und andere Interessenten. Wegen der provisorischen Nutzung veranlassen die Gemeinden Perfuchs und Pians eine Eingabe, weshalb die Bevollmächtigten von Angedair, Perfuchs, Stanz, Grins, Pians, Strengen (Vorsteher Josef Maas, Alois Bircher, Josef Juen, Gottlieb Hauweis), Flirsch (Benedikt Geiger als Vorsteher, Michael Matt, Franz Anton Ladner), Pettneu, Nasserein, die Besitzer von Wiesberg und die Vertreter der Alpen Seßlad (Seslath), Dias, Durich (Thurich), Spidur (Spedur), Groß- und Kleingfall, Versing (Versin), Langetsberg und Langesthei (Langetstheier Alpe). Bisher wurden die Alpen alle 30 Jahre durch das Los unter den Interessenten neu aufgeteilt (1838 zuletzt beim Gericht Landeck), was durch die Grundlasten- Ablösung nicht beeinträchtigt wird. Man bezieht sich auf den Vergleich der Paznauner Alpbesitzer vom 19./20. November 1777. Die nächste Alpteilung soll 1898 erfolgen. Kaisers hat von den 2/3-Gemeinden nichts zu genießen. Das Galtvieh darf nur in bestimmte Alpen aufgetrieben werden. Melchvieh hat Vorrang. Für Kappl muss ein Stier beigestellt werden. In 34 Punkten wird alles geregelt.
Zonder titelFlirsch (Flürsch) meldet der Servituts- und Forst-Purifikations-Kommission als Gemeindeeigentum an: den Gemeinwald am Persir, bei Pardöll, Gruben unter Riedlen und Wolfen, sowie den Ganden-Rain in der Nörder am Rosannabach. An Holz- und Weiderechten werden angemeldet: Rauchental- und Finesunwald, Kohlwald, Tonagwald, Hochnenponwald, Bergwald und Bleismergallwald, Weidach bis zur Rosanna, Wolfsgrubenwald, Stücklmaiswald, Gsöllenplanwald, Ganatschwald, Mooswaldmais, Wald unterm Gfallkogl bis zum Klausbach und zur Rosanna an den Strenger-Forst grenzend; die Alpanteile des Zweidriltelgerichts auf Flatsch, Verpeil,
Gampernun / Roßfall / Dawinalpe
Ganatasch / Tritsch / Nessleralpe
Stalfun / Tanunalpe / Putzen
Rendlalpe / Verwall / Almajuralpe
Alperschonalpe / Kaisers / Boden
Erlachalpe / Mahdberg / Großgfall
sowie Galtalpen im Moostal, Verwall und Grießl; Die Schafalpen in Alperschon, Almajur und Verwall lt. Teilungsprotokoll von 1777.
Gruppenbild anlässlich des Neuverlegens der Schienen zwischen Schnann und St. Anton, 1926; (vgl. dazu Foto Musikkapelle, Chronik VII/Ph145)
Werbepostkarte: Arlbergtunnel bei St. Anton, um 1900;
Schneeräumung am Arlbergpass u.a. durch Franz Ladner (Pardöll), Mitte/Ende 1960er;
Fotografie, aufgenommen anlässlich des Thronjubiläums von Kaiser Franz Josef I. 1908 in Wien: Nationalitätengruppe Tirol-Arlberg mit Statue St. Christoph (ehem. in der Kapelle des Hospiz' in St. Christoph am Arlberg), Wien 1908 (Reproduktion);
Leutkicherhütte mit Patteriol, im Tal St, Anton, 1974;
Franz Ladner mit der ersten Schneeschleuder für die Schneeräumung am Arlberg, 1934;
Ansicht des Waldhäusels in St. Anton, 1928; vorne rechts ein Fahrzeug (Schneepflug?) der Bundesstraßenverwaltung;
Blick ins hinterste Stanzertal mit den Orten Pettneu, St. Jakob, St. Anton; unterhalb der schneebedeckten Berghänge die Alpe Maroi, 1960;
Schneeräumung am Arlbergpass, 1955;
Impfschein (Schutzpocken) für Maria Anna Tscholin aus St. Anton, geimpft in Landeck, 1810;
Verschiedene Schreiben zur Errichtung der Hauptschauale St. Anton am Arlberg 1967-1968;