Listen für Anlaggelder für die Meister und Gesellen
a) am Rallsberg und in Strengen
b) zu Schnann
c) zu Pettneu
Es wird vermerkt, daß ab 1716 von einem Meister 14 kr und von einem Gesellen 7 kr extra angelegt wurden.
Hand- und Umschreibungsbuch der Steuerpflichtigen von Gemeinde und Zehent Flirsch. Da Flirsch mit Urteil vom 7. Juni 1813 von den Anwaltschaften Strengen und Pettneu getrennt wurde, wurde aus den Katastern Strengen und Pettneu der ganze Besitzstand aller Besitzer von Realitäten der Anwaltschaft Flirsch ausgezogen.
1869 April 5, Landeck: Teilungsprotokoll für die gemeinsame Melchalpe der 2/3-Gerichtsgemeinden und andere Interessenten. Wegen der provisorischen Nutzung veranlassen die Gemeinden Perfuchs und Pians eine Eingabe, weshalb die Bevollmächtigten von Angedair, Perfuchs, Stanz, Grins, Pians, Strengen (Vorsteher Josef Maas, Alois Bircher, Josef Juen, Gottlieb Hauweis), Flirsch (Benedikt Geiger als Vorsteher, Michael Matt, Franz Anton Ladner), Pettneu, Nasserein, die Besitzer von Wiesberg und die Vertreter der Alpen Seßlad (Seslath), Dias, Durich (Thurich), Spidur (Spedur), Groß- und Kleingfall, Versing (Versin), Langetsberg und Langesthei (Langetstheier Alpe). Bisher wurden die Alpen alle 30 Jahre durch das Los unter den Interessenten neu aufgeteilt (1838 zuletzt beim Gericht Landeck), was durch die Grundlasten- Ablösung nicht beeinträchtigt wird. Man bezieht sich auf den Vergleich der Paznauner Alpbesitzer vom 19./20. November 1777. Die nächste Alpteilung soll 1898 erfolgen. Kaisers hat von den 2/3-Gemeinden nichts zu genießen. Das Galtvieh darf nur in bestimmte Alpen aufgetrieben werden. Melchvieh hat Vorrang. Für Kappl muss ein Stier beigestellt werden. In 34 Punkten wird alles geregelt.
Sem títuloFlirsch (Flürsch) meldet der Servituts- und Forst-Purifikations-Kommission als Gemeindeeigentum an: den Gemeinwald am Persir, bei Pardöll, Gruben unter Riedlen und Wolfen, sowie den Ganden-Rain in der Nörder am Rosannabach. An Holz- und Weiderechten werden angemeldet: Rauchental- und Finesunwald, Kohlwald, Tonagwald, Hochnenponwald, Bergwald und Bleismergallwald, Weidach bis zur Rosanna, Wolfsgrubenwald, Stücklmaiswald, Gsöllenplanwald, Ganatschwald, Mooswaldmais, Wald unterm Gfallkogl bis zum Klausbach und zur Rosanna an den Strenger-Forst grenzend; die Alpanteile des Zweidriltelgerichts auf Flatsch, Verpeil,
Gampernun / Roßfall / Dawinalpe
Ganatasch / Tritsch / Nessleralpe
Stalfun / Tanunalpe / Putzen
Rendlalpe / Verwall / Almajuralpe
Alperschonalpe / Kaisers / Boden
Erlachalpe / Mahdberg / Großgfall
sowie Galtalpen im Moostal, Verwall und Grießl; Die Schafalpen in Alperschon, Almajur und Verwall lt. Teilungsprotokoll von 1777.
Gefangenenmeldung: Nachricht über den Tod von Fritz Garber, geboren in Assling (Jesenice, ehem. Jugoslawien), wohnhaft in Strengen, 1943; eingebunden in Chronik VII nach S. 455.
Gefallenenmeldung: Schreiben der NsDAP, Gau Tirol-Vorarlberg über den Tod von Ernst Wehinger, geboren in Dornbirn wohnhaft in Strengen, 1944; eingebunden in Chronik VII nach S. 455.
Unfall im Bereich oberer Klausbach: Lokomotive kollidiert mit Nassschneelawine, Frühjahr 1974;
Bau der Straße Strengen-Flirsch, 1971-1973;
Bau der Straße Strengen-Flirsch, 1971-1973;
Schreiben des Gendarmerie-Postens Flirsch betreffs Murenabgänge in Flirsch und Strengen, 1944
Vertrag zwischen den "Zehenten" Grins und Rallsberg (Strengen) mit Flirsch über die Teilung mehrerer Alpe mit Rechten und Pflichten, u.a. Alpen Dawin und Gampernun, signiert von Josef Ladner, Gemeindevorsteher Leo Perkhofer sowie Vinzenz Sieß, Johann Georg Schönach und Jakob Lorenz.
Sem títuloSeite: 4
Sem títuloKaufvertrag ("Kaufbrief") zwischen Joseph und Maria Agatha Ladner in "Retling" und der Gemeinde Flirsch (Zehent Ralsberg), ausgestellt in Strengen, 1811, unterschrieben und gesiegelt.
Sem título