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Verzeichnungseinheiten
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Beurkundung eines Sterbefalls
AT GemA Flaurling ChrF-gaf-bha-07 · Einzelstück · 1950-04-27 - 1950-07-09
Teil von Chronikarchiv Flaurling

Aktenzeichen TLA:
BH.IBK. 1950, 2596-8, Fasz.758
betrifft Sterbefall Sandor Gaal, Hatting

Tiroler Landesarchiv
Kundmachungen
AT GemA Flaurling ChrF-gaf-at-1 · Einzelstück · 1950 - 1965
Teil von Chronikarchiv Flaurling

Protokollauszüge, Niederschriften und Aushänge

Chronik Flaurling
Penkenbahn-Baustart bleibt ungewiss
AT GemA Mayrhofen ORTSCHRONIK MAYRHOFEN-ZA2-112 · Einzelstück · 2013-10
Teil von Sammlungen der Chronik Mayrhofen

Für die Einreichung der Penkenbahn-Pläne braucht die Mayrhofner Bergbahn Rechtssicherheit, was die Umsetzung des Verkehrskonzeptes anbetrifft. Doch ob und wann der nötige Bahnhof gebaut wird, ist unklar.; Die Wintersaison steht vor der Tür und mit ihr die Gewissheit, dass es sich in Mayrhofen wieder stauen wird: Am Berg werden die Wintersportler nachmittags vor der Penkenbahn Schlange stehen und im Tal wird der Verkehr zu Spitzenzeiten wieder stillstehen.; Beides soll sich bekanntlich ändern: Durch eine leistungsfähigere neue Penkenbahn, für deren Bewilligung durch das Land einfunktionierendes Verkehrskonzept Voraussetzung ist. Seit Jahren beschäftigt das Thema die Mayrhofner. Doch ob das zuletzt formulierte Ziel der Mayrhofner Bergbahnen hält, die Bergbahnpläne samt Verkehrskonzept im November beim Land einzureichen - damit im Sommer 2014 der Baustart erfolgen und die neue Bahn im Winter 2015/16 eröffnet wird -, scheint derzeit wieder einmal fraglich.; „Man müsste meinen, dass sich aufgrund der großen Pläne Aufbruchstimmung im Ort breitmacht. Leider kann ich diese kaum orten“, bedauert etwa der Mayrhofner Gemeinderat Roman Eberharter. Ihn stört es, dass der Bergbahn immer die Schuld zugeschoben werde und „dass es bei vielen nicht um die Sache, sondern um Personen geht“, sagt Eberharter.; Bergbahn-Vorstand Michael Rothleitner zeigt sich angesichts jüngst getätigter Aussagen des Bürgermeisters verwundert. So ist in einem Protokoll über ein Gespräch mit Anrainern der Hauptstraße nachzulesen, dass laut BM Günter Fankhauser die Bergbahn schuld am nun notwendigen Verkehrskonzept sei, weil diese keine zweite Bergbahn im Mayrhofner Zentrum baue. „Die Gemeinde war immer für eine zweite Bahn. Warum durch sie mehr Verkehr entstehen würde, will mir nicht in den Kopf, zumal die Talstation in Bahnhofsnähe geplant wäre“, sagt Fankhauser gegenüber der TT. Das Verkehrskonzept mache die Gemeinde daher für die Bergbahnen. Dass es auch ohne neue Bergbahn Lösungen für die bestehenden Verkehrsprobleme in Mayrhofen brauche, sei ihm aber bewusst.; Einstimmig beschlossen hat der Gemeinderat im August jene Verkehrskonzeptvariante, die dem Verkehrschaos u.a. mit veränderten Skibus-Linienführungen und einer Verkehrsentlastung in der oberen Hauptstraße Herr werden will. Die so genannte „Light“-Variante einer verkehrsberuhigten Zone wurde in der jüngsten Gemeinderatssitzung beschlossen. Von 15 bis 18 Uhr soll die obere Hauptstraße für den Durchzugsverkehr, der laut Verkehrsausschussobmann Hansjörg Moigg rund 500 Fahrzeuge ausmacht, geschlossen werden. Zahlreiche Ausnahmegenehmigungen für Anrainer mit Hauptwohnsitz, ankommende Gäste, Arztbesucher und Apothekenkunden machen die Straße jedoch nicht autofrei. Und mit einem Tagesticket kommt man auch in der Hauptstraße urlaubenden Gästen entgegegen. Moigg spricht von einem Testlauf, der in diesem Winter durchgeführt werden soll: „Wenn es ausreicht, bleibt die Regelung so.“; Teil des beschlossenen Verkehrskonzeptes ist auch der Bau einer neuen Straße - rein für den Skibusverkehr ab der Ahornbahn Richtung Zentrum. „Da laufen noch Verhandlungen. Die Straße ist kein Muss, es bräuchte sonst halt ein bis zwei Skibusse mehr“, beruhigt Moigg. Dass diese dann über die völlig überlastete B 169 fahren müssten, ist eine andere Sache.; Apropos B169: Der Skibusverkehr soll auch rückseitig der Penkenbahn über die Dornauer Straße und weiter über die B 169 abgewickelt werden - eine Einfädelungs- spur und eine Abbiegespur soll durch die Verbreiterung der Zillerbrücke erreicht wer- den. Auf den dort bekannten Stau angesprochen meint Moigg, das Ganze müsse man in Verbindung mit dem Bahnhofsneubau und der Unterflurtrasse sehen. Ohne das funktioniert das ganze Verkehrskonzept nicht. Wann mit dem Bahnhofsbau zu rechnen ist? „Das getraue ich mich nicht zu sagen“, sagt Moigg. Ebenso wenig will er über den Verhandlungsstand mit den Grundbesitzern sagen. „Wir sollen das Verkehrskonzept erstellen, und das haben wir gemacht“, meint Moigg.; Und wie schaut es mit der Rechtsicherheit aus, was die Umsetzung betrifft? „Keine Ahnung. Ich weiß nicht, was die Bergbahn da braucht. Zeitlichen Druck aufzubauen ist jedenfalls nicht gut“, gibt sich Moigg auf Anfrage der TT ahnungslos. Im Protokoll der 30. Gemeinderatssitzung ist nachzulesen, dass laut Hans Jörg Moigg, der Beschluss sowie die Umsetzung des Verkehrskonzeptes die Voraussetzung für den Neubau der Penkenbahn ist. „Die Finanzierung muss gesichert sein und die Unterschriften der Grundeigentümer müssen vorliegen“, bestätigt auch Rothleitner. Dass das bis November der Fall sein wird, bezweifeln jedoch viele.

Tiroler Tageszeitung (richtig!)
Bauwesen beschäftigt Gemeinderäte
AT GemA Mayrhofen ORTSCHRONIK MAYRHOFEN-ZA2-122 · Einzelstück · 2013-06
Teil von Sammlungen der Chronik Mayrhofen

Einiges an Diskussionsstoff lieferte in der letzten Mayrhofner Gemeinderatssitzung das Protokoll des Bauausschusses. Insbesondere ging es dabei um Bauten, Bauvorhaben und Widmungen im Ortsteil Hollenzen. Gemeinderätin Monika Wechselberger wollte eine Erklärung dafür, warum zwei Bauherrn dort ein Mindestabstand zur Gemeindestraße von 50 cm vorgeschrieben worden sei, den anderen aber von einem Meter. Eine konkrete Antwort gab es im Gemeinderat darauf nicht. Offenbar soll aber die unterschiedliche Breite der Gemeindestraße mit ein Grund dafür sein.; Auch die Widmung für das Hollenzer Bauernhaus eines Hoteliers, der als Ersatzgemeinderat an der Sitzung teilnahm, war Thema. Das Grundstück ist als landwirtschaftliches Mischgebiet ohne Wohnnutzung gewidmet. Lediglich betriebstechnisch notwendige Wohnungen für den Hof sind laut alter Widmung gestattet. Allerdings nutzt der Wirt das Haus bereits seit Jahren für Personalunterkünfte und möchte weitere Personalwohnungen dazubauen. Es sei bereits vor zehn Jahren bei der Erstellung des Raumordnungskonzeptes übersehen worden, die Widmung zu ändern, erklärte der Bürgermeister. Bauausschuss-Obmann Hans Gasser erklärte, es sei auch Aufgabe des Grundbesitzers, zu schauen, welche Widmungen ihm die Gemeinde bei Erstellung des Raumordnungskonzeptes darüberlege.; Schließlich kam ein Hollenzer Beherbergungsbetrieb zur Sprache, der mehr als die widmungsmäßig erlaubten 40 Betten haben soll. Unlängst wurde das Haus umgebaut und soll gemäß Plänen und Baubescheid 39 Betten haben. Der Antrag, das Dachgeschoß für weitere Betten auszubauen, war daher abgelehnt worden. Daraufhin sollen die Pläne neu eingereicht worden sein: Das Dachgeschoß sollte für den privaten Wohnbedarf ausgebaut werden. Im Gemeinderat war nun von „zu vielen Nächtigungen“ die Rede. Angeblich seien doch weitere Gästequartiere entstanden. Statt das zu sanktionieren, überlegen die Mandatare nun, eine Überschreitung bis 60 Betten bei bestimmten Voraussetzungen zuzulassen.;

Tiroler Tageszeitung (richtig!)
Getränkesteuer bleibt Thema in Mayrhofen
AT GemA Mayrhofen ORTSCHRONIK MAYRHOFEN-ZA2-133 · Einzelstück · 2013-07
Teil von Sammlungen der Chronik Mayrhofen

Der Mayrhofner Gemeinderat wird sich demnächst mit der Rückerstattung der Getränkesteuer an Gastronomen beschäftigen. Laut Bürgermeister Günter Fankhauser dürfte es sich in Summe um ca. 100.000 Euro handeln, die die Gemeinde den Wirten zahlen muss. Einige davon würden freiwillig auf das Geld verzichten, darunter mit dem Hotel Strass eines der größten Hotels im Ort.;

Tiroler Tageszeitung (richtig!)
Autofahrende Kunden haben Vorrang in Schwaz
AT GemA Mayrhofen ORTSCHRONIK MAYRHOFEN-ZA2-149 · Einzelstück · 2013-07
Teil von Sammlungen der Chronik Mayrhofen

Ab 1. November dürfen Autos nachmittags durch die der Schwazer Fußgängerzone fahren. Mayrhofen setzt indes auf Verkehrsberuhigung.; Es kam, wie es kommen musste: Der Schwazer Gemeinderat beschloss in der jüngsten Sitzung bei drei Gegenstimmen und zwei Enthaltungen, dass die Fußgängerzone in der Franz-Josef-Straße im Winter nachmittags für den Verkehr geöffnet wird. Im Sommer wird sie dagegen eine halbe Stunde früher (ab 10 Uhr) zur Fußgängerzone erklärt.; Die Kaufleute seien nicht einer Meinung über die Öffnung im Winter, räumte Wirtschaftsreferent VBM Martin Wex (ÖVP) ein. „Und die Öffnung wird auch kein Allheilmittel sein.“ Aber Fakt sei, dass die „Schwaz plus“-Karte in den Geschäften am Vormittag, wo der Verkehr derzeit bis 10.30 Uhr zugelassen wird, doppelt so oft wie während der Fußgängerzonenzeit am Nachmittag gesteckt wird. Stadtrat Hermann Weratschnig (Grüne) listete dann die Öffnungszeiten im Winter auf: „Von 5 bis 7.30 Uhr offen für den Verkehr. Von 7.30 bis 8 Uhr geschlossen. Von 8 bis 10 Uhr offen, von 10 bis 14 Uhr geschlossen. Von 14 bis 18 Uhr offen. Von 18 bis 5 Uhr geschlossen. Da kennen sich die Kunden nicht mehr aus und sind verärgert. Und mittags - zur Zeit der Fußgängerzone - haben viele Geschäfte geschlossen“, kritisierte er. Bürgermeister Lintner konterte: „Es ist ganz einfach: Im Winter ist die Straße nachmittags für den Verkehr offen. Wer das nicht aufnehmen kann, hat grundsätzlich ein Problem mit dem Aufnehmen von Inhalten.“; Einstimmig beschlossen die Mandatare Maßnahmen, die das Verparken des Stadtplatzes durch Lkw zur Entladung verhindern. So soll eine Entladezone beim Hartlauer-Haus in der Innsbrucker Straße geschaffen werden und der Stadtplatz abgegrenzt werden.; Auch in Mayrhofen ist die Fußgängerzone ein großes Thema. Hier will man sie allerdings erst einführen. Im Winter soll die obere Hauptstraße täglich außer samstags von 15 bis 18 Uhr für den Individualverkehr gesperrt werden, um mehr Platz für die vom Berg kommenden Wintersportler zu schaffen, die dann zu Fuß oder per Skibus in ihre Quartiere zurückkehren. „Es wird dazu noch eine Besprechung mit den Anrainern geben, bei der wir ihre Stellungnahmen aufnehmen und versuchen werden, Wünsche zu berücksichtigen“, erklärt Verkehrsausschussobmann Hansjörg Moigg. Für Anrainer und Firmenkraftwagen soll die Durchfahrt mittels Anwohnerparkkarte gestattet werden. Dort nächtigende Gäste mit Voucher für den betreffenden Tag können ebenfalls einmalig in die verkehrsberuhigte Zone einfahren. In der heurigen Sommer-Hauptsaison wird dies nochmals eine Woche lang erprobt. Von 21. bis 26. Juli soll sowohl die obere als auch die untere Hauptstraße jeweils von 17 bis 21 Uhr für den Individualverkehr gesperrt werden. Am 26. Juli - dann findet das Straßenfest im Ortszentrum statt - erfolgt die Sperre bereits früher.; „Wir wollen schauen, ob die Gäste, die meist gegen 17 Uhr vom Wandern zurückkehren, das Angebot Fußgängerzone annehmen. Natürlich würden wir es auch begrüßen, wenn Geschäfte in dieser Woche länger offen hielten“, sagt Moigg.;

Tiroler Tageszeitung (richtig!)
Fußgängerzonen-Woche scheitert an Verordnung
AT GemA Mayrhofen ORTSCHRONIK MAYRHOFEN-ZA2-161 · Einzelstück · 2013-07
Teil von Sammlungen der Chronik Mayrhofen

Die Mayrhofner Hauptstraße wird nächste Woche doch nicht zur Fußgängerzone. Beim Bahnhofsprojekt gibt es neue Verkehrspläne.; Die Mayrhofner Hauptstraße sollte nächste Woche neuerlich probeweise zur Fußgängerzone werden. Doch daraus wird nichts - wegen bürokratischer Hürden. „Die Gemeinde müsste die Fußgängerzone verordnen, und das geht sich zeitlich nicht aus und wäre zu viel Aufwand für eine Probewoche“, informiert Hansjörg Moigg, Obmann des Mayrhofner Verkehrsausschusses.; Im Rahmen des Verordnungsverfahrens müsste die Gemeinde nämlich Stellungnahmen der einzelnen Interessenvertreter der betroffenen Hausbesitzer/Geschäftsinhaber einholen, erklärt BH-Stv. Wolfgang Löderle. Also beispielsweise von der Wirtschaftskammer, Apothekerkammer, Ärztekammer etc. Warum die Straße im Februar ohne dieses Verfahren zur Fußgängerzone erklärt werden konnte, hätte sicherheitstechnische Hintergründe gehabt. „Das war eine Maßnahme, die die Polizei kurzfristig durchführen konnte, weil rund um die Penkenbahn-Talstation extrem viele Fußgänger auf der Straße unterwegs waren“, erklärt Löderle. Im Sommer sei das anders und damit ohne Verfahren nicht zu rechtfertigen.; Die geplante Einführung der Fußgängerzone im kommenden Winter sei laut Hansjörg Moigg nicht in Gefahr. Es gebe allerdings einige scharfe Kritiker dieser Pläne unter den betroffenen Wirtschaftstreibenden. Dauerthema im Gemeinderat ist zudem der geplante Bahnhofsumbau samt Verkehrslösung. BM Günter Fankhauser präsentierte unlängst Pläne mit einer Unterflurtrasse, die nach dem Kreisverkehr Nord beginnt und vor der Einfahrt Mitte endet. Vom Kreisverkehr weg würde eine Straße oberirdisch zum Bahnhof und weiter die Gleise kreuzend zur Schwendauer Straße führen. Diese Variante würde am wenigsten Grund verschlingen. „Das rechtwinklige Abbiegen über Gleise, wie es bei uns derzeit der Fall ist, ist künftig nicht mehr erlaubt“, erklärt Fankhauser den Grund für die Überlegungen. Weil der Mayrhofner Bahnhof zu Tirols umsteigestärksten Bahnhöfen zählt, hofft der Gemeindechef, dass das Projekt ins Fünf-Jahres-Programm des Landes aufgenommen wird.;

Tiroler Tageszeitung (richtig!)
AT GemA Mayrhofen ORTSCHRONIK MAYRHOFEN-ZA2-179 · Einzelstück · 2013-05
Teil von Sammlungen der Chronik Mayrhofen

Einem Wintergarten in Mayrhofen fehlt die Baugenehmigung. Über das Warum haben Gemeinde und Bauherr unterschiedliche Ansichten.; Sein oder Nichtsein, das ist die Frage für einen Wintergarten, der vor zweieinhalb Jahren vor dem Sporthotel Manni in der Mayrhofner Hauptstraße errichtet wurde. Wie lange in dem gläsernen Bauwerk noch Gäste bewirtet werden können, ist unklar. Wurde es doch ohne Baugenehmigung errichtet.; Er habe den damaligen Bauamtsleiter vor Errichtung gefragt, ob er eine Baugenehmigung benötige - und dieser habe ihm mitgeteilt, eine Bauanzeige reiche, behauptet der Bauherr Hotelier Manfred Mannlicher. „Ansonsten hätte ich das nie gebaut! Außerdem hat das Bäckereigeschäft daneben schon viel früher eine Glasdachkonstruktion mit derselben Baufluchtlinie gebaut - auch nur mit Bauanzeige.“ Der ehemalige Bauamtsleiter Paul Steger hat eine andere Erinnerung an das Gespräch. „Ich sagte ihm, dass die Aussichten für eine Baugenehmigung schlecht stehen. Er wollte daher versuchshalber eine Bauanzeige machen und schauen, wie die Gemeinde reagiert“, schildert Steger.; Die Bauanzeige ging allerdings erst nach Errichtung des Wintergartens bei der Gemeinde ein. Es folgten verschiedene formale Maßnahmen, durch die dem Hotelier u. a. mitgeteilt wurde, es brauche eine Bauverhandlung. Beide Seiten hofften, ohne großes Aufheben eine Lösung zu finden. „Wenn ich gewusst hätte, es braucht eine Bauverhandlung, hätte ich für die paar Plätze aus dem bisherigen offenen Podest keinen Wintergarten gemacht“, sagt Mannlicher.; „Er sagte mehrfach, er wolle den Wintergarten wieder abbauen, wenn es Komplikationen gibt. Passiert ist das aber nie“, erklärt Bürgermeister Günter Fankhauser. Der Wintergarten steht auf eigenem Grund des Hoteliers. Allerdings sei der Gehsteig nun zu schmal und das Ganze dem Ortsbild nicht zuträglich, lauten die Bedenken. Der Vergleich mit der Glasdachkonstruktion der benachbarten Bäckerei hinke. „Denn das ist eine offene Bauweise, wo man unter den Säulen durchgehen kann“, erklärt der Gemeindechef.; Der Hotelier stellt die Entfernung des Wintergartens nun neuerlich in Aussicht - sofern ihm bei einem anderen Bauvorhaben nicht mutwillig Steine in den Weg gelegt werden. Dabei geht es um den Umbau des neben dem Hotel gelegenen Hauses. Unter anderem ist eine Aufstockung geplant, wodurch es genauso hoch wie das Hotel werden würde.; Laut geltender Tiroler Bauordnung sei das Projekt so nicht umsetzbar, behauptet der Bürgermeister. Man wolle nun im Gemeinderat einen Bebauungsplan für die betroffene Straßenseite samt dahinterliegender Häuser bis zur Kreuzung Scheulingstraße erlassen. Wie der aussieht, steht noch nicht fest. Mannlicher fürchtet, zu seinen Ungunsten. „Wenn auf dieser Straßenseite nicht so hoch gebaut werden darf wie auf der gegenüberliegenden, widerspricht das dem Gleichheitsgrundsatz“, sagt er und fügt an, dass er dann den Rechtsweg beschreiten wolle.;

Tiroler Tageszeitung (richtig!)
Verkehrskonzept hält Mayrhofner auf Trab
AT GemA Mayrhofen ORTSCHRONIK MAYRHOFEN-ZA2-187 · Einzelstück · 2013-07
Teil von Sammlungen der Chronik Mayrhofen

Das Aus für die in der nächsten Woche geplante probeweise Fußgängerzone und wie es mit dem Verkehrskonzept weitergeht, ist Thema in Mayrhofen. „Ich habe erst aus der Zeitung erfahren, dass die Fußgängerzonen-Probewoche abgesagt wurde, obwohl ich im Verkehrsausschuss bin“, sagt Bernadette Geisler (Liste „Team Eberharter“) auf Anfrage der TT. „Mir haben auch einige Anrainer gesagt, sie hätten zu wenig Infos von der Gemeinde erhalten“, ergänzt TVB-Obmann Andreas Hundsbichler, der darauf hinweist, dass die Gäste die Fußgängerzone absolut befürworten würden. „Die rechtliche Abklärung und das Auswerten der Fragebögen dauerte. Ende Juli findet eine Anrainerversammlung statt“, informiert Verkehrs- ausschuss-Obmann Hansjörg Moigg. Eine temporäre Fußgängerzone soll Teil des Verkehrskonzeptes werden, das für den Bau der neuen Penkenbahn notwendig ist.; Der Architektenwettbewerb für die neue Talstation läuft bereits. „Bis 27. Juli ist die Projekteinreichung, Anfang August folgt die Jurysitzung und am 8. August wird das Siegerprojekt gekürt“, erklärt Michael Rothleitner, Vorstand der Mayrhofner Bergbahnen. In der Jury sitzen u. a. die bekannten Architekten Armando Ruinelli und Heinz Tesar.;

Tiroler Tageszeitung (richtig!)
Penkenbahn geht doch in Planung
AT GemA Mayrhofen ORTSCHRONIK MAYRHOFEN-ZA2-197 · Einzelstück · 2013-03
Teil von Sammlungen der Chronik Mayrhofen

Verbindliche Vereinbarung wurde von Gemeindevorstand und Bergbahnaufsichtsrat einstimmig in Mayrhofen beschlossen.; Wie verbindlich ist ein Gemeinderatsbeschluss? Darüber wurde in den letzten Tagen in Mayrhofen viel diskutiert. Anlass war der Wunsch der Mayrhofner Bergbahnen AG, den einstimmig gefassten Grundsatzbeschluss bezüglich des Verkehrskonzepts in Mayrhofen zur Realisierung der neuen Penkenbahn durch eine privatrechtliche Vereinbarung abzusichern. Wie berichtet, weigerte sich der Gemeindevorstand, dies zu tun. Jetzt wendete sich das Blatt.; Es herrsche mittlerweile bei allen Beteiligten Einigkeit darüber, dass die Umsetzung des Verkehrskonzepts zumindest teilweise eine langfristige ist und es daher auch eine langfristige verbindliche Vereinbarung brauche, teilten die Mayrhofner Bergbahnen gestern in einer Aussendung mit. Die Bergbahn hat sich nun verpflichtet, die Planungsarbeiten für eine neue Penkenbahn mit Nachdruck weiter voranzutreiben. Die Gemeinde werde nach ihren Möglichkeiten dafür sorgen, dass ein Verkehrskonzept umgesetzt wird, das eine Genehmigung der Penkenbahn mit der benötigten Förderkapazität von bis zu 4000 Personen/Stunde ermöglicht. Das wurde gestern in einer Vereinbarung zwischen der Gemeinde und den Mayrhofner Bergbahnen festgehalten und dem durch einen einstimmigen Beschluss des Aufsichtsrates der Bergbahn und des Gemeindevorstandes zugestimmt. Mit dieser Vereinbarung, in der auch festgehalten wird, dass Vorbereitung und Umsetzung des Verkehrskonzeptes gemeinsam erfolgt, ist der Weg frei für die Planung und Umsetzung der neuen Penkenbahn.; Was das Verkehrskonzept anbelange, gebe es keine Festlegungen für eine bestimmte Art des Personentransports, sondern nur über die Kapazität und die Transportwege. Die detaillierte Ausarbeitung soll bis zum 19. April erfolgen. Als nächsten Schritt will die Bergbahn Planungsaufträge erteilen und Gespräche mit den Grundeigentümern führen. Realistischer Termin für die Inbetriebnahme der neuen Penkenbahn sei der Beginn der Wintersaison 2015/16. „Ich bin total froh und glücklich. Wir werden konstruktiv weiterarbeiten“, sagt Bergbahn-Vorstand Josef Reiter.;

Tiroler Tageszeitung (richtig!)