Oberhofen im Inntal

Zone des éléments

Référentiel

Code

Oberhofen Carte de Oberhofen im Inntal

Note(s) sur la portée et contenu

    Note(s) sur la source

    • SN_Austria-Statistik/term3x1162

    Note(s) d'affichage

      Termes hiérarchiques

      Oberhofen im Inntal

      Terme générique Bezirk Innsbruck-Land

      Oberhofen im Inntal

      Termes équivalents

      Oberhofen im Inntal

        Termes associés

        Oberhofen im Inntal

          35 Description archivistique résultats pour Oberhofen im Inntal

          35 résultats directement liés Exclure les termes spécifiques
          AT GemA Flaurling ChrF-swb-ireg-17a-1 · Partiellement · 1912-04-10
          Fait partie de Chronikarchiv Flaurling

          Nr.I.731/7.
          Innsbruck, am 10.April 1912.
          Kundmachung:
          Der Kanzingbach ist im Juni 1910 auf dem Schuttkegel ausge-
          brochen und es wurde von der K.k. Wildbachverbauungs-Sektion
          Innsbruck ein Projekt zur Regelung der Abflussverhältnisse ver-
          fasst, welches auch eine Correktion des Unterlaufes beinhaltet.
          Die K.k. Statthalterei hat nun die Abhaltung einer Kon-
          kurrenzverhandlung über dieses Projekt angeordnet.
          Bei dem Umstande, als das Unternehmen seitens des K.k.
          Ackerbauministeriums im Sinne des § 6 des Gesetzes vom 4. Jänner
          1909 R.G.Bl.Nr.4, bereits als eine eigentliche Wildbachverbauung
          anerkannt wurde, ist ein Gesamtkostenerfordernis von 139.000 Kr
          zur Grundlage zu nehmen.
          Die Lokalinteressenten haben 15 % dieser Gesamtkostensumme
          zu übernehmen und überdies das Erklären abzugeben, die jeweili-
          gen Erhaltungskosten aus eigenem zu bestreiten, bezw. zu diesem
          Zwecke einen Erhaltungsfonds von 12.000 K mit der Verpflichtung
          zu bilden auch für die durch die Zinsen dieses Fonds etwa nicht
          gedeckten Auslagen aufzukommen.
          Die Konkurrenzverhandlung findet am
          Donnerstag, den 18. April 1912 um 9 1/2 Uhr
          vormittags in Flaurling statt.
          Hiezu werden als Interessenten geladen: die Gemeinden
          Flaurling und Oberhofen, die K.k. Reichsstrassenverwaltung
          und die K.k. Staatsbahn-Direktion Innsbruck.
          Das Projekt liegt bis dahin h.a. zur Einsicht auf.
          K.k. Bezirkshauptmannschaft:
          Baer.

          Sans titre
          AT GemA Flaurling ChrF-swb-ireg-16a-1 · Partiellement · 1912-02-27
          Fait partie de Chronikarchiv Flaurling

          K. k. Bauleitung der
          Wildbachverbauung.
          Zl 75.
          Betreff: Kanzingbach Nachtragsarbeiten.
          Innsbruck, am 27.Februar 1912.
          An die
          Gemeinde-Vorstehung
          in Flaurling
          Unter Bezugnahme auf die am 24.d.M. erfolgte Vorbespre-
          chung bezüglich weiterer Schutzbauten am Unterlaufe des Kan-
          zingbaches übersende ich anruhend das Konzept für die ehetun-
          lichst einzusendende Eingabe an die k.k. Sektionsleitung für
          Wildbachverbauung in Innsbruck. Erst nach Herablangen der Er-
          mächtigung von Seite des k.K. Ackerbauministeriums können wei-
          tere verbindliche Amtshandlungen vorgenommen werden.-
          Vorderhand wolle zur Kenntniss genommen werden, dass sich
          die Kosten der Nachtragsarbeiten zwischen 8-9000 K belaufen
          werden, wie dies seinerzeit mündlich erörtert wurde. Es wird
          daher angezeigt sein, wenn die beiden Gemeinden vorderhand im
          Prinzipe eine 20 % Beitragsleistung bis zum Höchstbetrage von
          9000 K pro domo beschliessen, damit für den Fall einer günsti-
          gen Erledigung des Gesuches ohne Verzug das rechtsverbindliche
          Konkurrenzerklären abgegeben werden kann und nicht erst Bera-
          tungen darüber gepflogen werden müssen und eine rasche Erle-
          digung unterbinden.
          Die Eingabe ist von beschlussfähigen Ausschusse beider
          Gemeinden zu unterfertigen und mit dem Amtssiegel zu versehen.
          Übersende den Akt der Gemeinde Oberhofen, welche die Durch-
          führung übernehmen wolle.
          Werde seinerzeit das rechtsverbindliche Erklären samt
          Kostenvoranschlag und Berechnung der Beitragsleistung jeder Ge-
          meinde detailiert einsenden.
          Der k.K. Bauleiter:
          Ing. Richter
          k.k. Forstkommissär

          Sans titre
          AT GemA Flaurling ChrF-swb-ireg-20a-1 · Partiellement · 1912-04-19
          Fait partie de Chronikarchiv Flaurling

          PROTOKOLL
          aufgenommen am 19.April 1912 in Flauerling vor dem k.k. Be.
          zirkskommissär Ferdinand von Röggla als Kommissionsleiter
          und dem k. k. Baurate Theodor Pawlik als technischen Amts-
          sachverständigen.
          Gegenstand der Amtshandlung: Die mit Kundmachung der
          k. k.Statthalterei vom 2.April 1912, Z:615/2 im Sinne des
          § 76 Absatz 1 W.R.G. anberaumte wasserrechtliche Verhand-
          lung über das Projekt für die Herstellung zweier hochwas-
          serfreier Traversen (N:8 und 9)am Innfluße im Gemeindegebie-
          te von Flauerling.
          Gegenwärtige:
          in Vertretung der k. k.Staatsbahndirektion: der k. k.Bauober-
          kommissär und Vorstandstellvertreter Georg Stingl; in Ver
          tretung des Tiroler Landesausschusses: der Landesingenieur
          Johann Lardschneider; in Vertretung der Gemeinde Pettnau: der
          Gemeindevorsteher Franz Ladner und der 1. Gemeinderat:Franz
          Ettl; in Vertretung der Gemeinde Flauerling:der Gemeindevor-
          steher Ernest Kuen und die Ausschußmitglieder: David Neurau-
          ter, Johann Bartl und Johann Lederle.
          I.) Wasserrechtliche Verhandlung
          Technischer Befund:
          Oberhalb der Mündung des Mühlbaches in Flauerling be-
          sitzt der Innfluß eine Ueberbreite, welche nach dem vorlie-
          genden im Rahmen des genehmigten einheitlichen Innregulie-
          rungsprojektes gelegenen Entwurfe durch 2 hochwasserfreie
          Traversen N:8 und 9 zu verbauen wäre. Die Dringlichkeit die-
          ser Teilregulierung ergibt sich aus dem Umstande, daß die
          Strömung das concave rechte Ufer besonders bei Hochwässern
          starken Angriffen aussetzt und die Gefahr besteht, daß das
          angrenzende Gelände durch Fortschwemmung der vorhandenen lokalen Schutz-
          bauten sowohl hinsichtlich der Ufer, als auch der hinterlie-
          genden wertvollen Kulturgründe in bedeutendem Maße geschä-
          digt werde.
          ./.

          Sans titre
          AT GemA Flaurling ChrF-swb-ireg-39a-2 · Partiellement · 1918-04-27
          Fait partie de Chronikarchiv Flaurling

          dernis hiefür auf 16.000 Kr.
          Zur Bestreitung dieses Erfordernisses bewilligte das K.K.
          Ackerbau-Ministerium mit dem Erlasse vom 27. Mai 1911 Zl.
          48.686 von 1910 einen 50 %igen Staatsbeitrag nachdem der
          Tiroler Landes-Ausschuß schon unterm 23. Dezember 1910
          Zl. 359/X einen 30%igen Landesbeitrag bewilliget und die
          Gemeinden Flaurling und Oberhofen mit den Gemeinde Aus-
          schuß-Beschlüssen vom 16. beziehungsweise 21. Jänner 1911 zu-
          sammen einen 20 %rigen Baukostenbeitrag und künftiger
          Instandhaltung der Bauten zugesichert hatten.
          Wegen der im Verzuge liegenden Gefahr würden über
          Ersuchen der beiden genannten Gemeinden vom 29. März 1911 und
          nachdem der Tiroler Landes-Ausschuß unterm 4. April 1911 Zl:
          394/X den bewilligten Landesbeitrag zur Verfügung gestellt
          hätte, die Arbeiten schon vor der Bewilligung des Staatsbeitra-
          ges eingeleitet und der Hauptsache in den Jahren 1911 und 1912
          zur Ausführung gebracht
          Im Jahre 1913 verwiesen die Gemeinden Flaurling und Ober-
          hofen in einer an die Wildbachverbauungs-Sektion gerichteten
          gemeinsamen Eingabe auf die starke Abschleifung des Kohlen-
          pflasters im Schalengerinne des Kanzingbaches und die
          hierdurch für letzteres bedingte Beschädigungsgefahr und
          verwiesen, auf die Notwendigkeit eines baldigen Umbaues
          dieses seit langen Jahren bestehenden Zustandes. Zugleich
          erklärten sie sich bereit, zur ehesten Inangriffnahme die-
          ser Arbeiten in Anhoffung der nachträglichen Bewilligung
          von Unterstützungen aus öffentlichen Mitteln einen Be-
          trag bis zum Höchstausmaße von 10.000 K. zur Verfü-
          gung zu stellen.
          ./.

          Sans titre
          AT GemA Flaurling ChrF-swb-ireg-39a-1 · Partiellement · 1918-04-27
          Fait partie de Chronikarchiv Flaurling

          Abschrift
          Protokoll
          aufgenommen zu Flaurling am 27. April 1918.
          Gegenwärtig die Gefertigten
          Gegenstand
          bildet die zufolge Ermächtigung des K. K. Ackerbau Ministeriums
          vom 2. Mai 1916 Zl. 21.110 von der k.k. Forsttechnischen Abteilung
          für Wildbachverbauung, Direktion Innsbruck im Einverneh-
          men mit dem Tiroler Landes. Ausschüsses anberaumte Collau-
          dierung der am Unterlaufe des Kanzingbaches seit dem Jahre
          1911 ausgeführten Schutzbauten und die Übergabe derselben an
          die Gemeinden Flaurling und Oberhofen zur künftigen In-
          tandhaltung.
          Beim Hochwasser vom 14. und 15. Juni 1910 ist der Kanzing-
          bach aus seinem Gerinne auf dem Schwemmkegel ausge-
          brochen, hat die angrenzenden Grundstücke übermuhrt und
          die Arlbergbahn unterbrochen, das von der zwischen? Salz-
          straße bis zur Einmündung in den Inn reichende Pflaster-
          gerinne an mehreren Stellen beschädiget und oberhalb der
          Reichsstraße mehrere Uferanbrüche verursacht.
          Der seitens der k.k. Wildbachverbauungs-Sektion zur
          Behebung der entstandenen Schäden verfaßte Bauentwurf
          sieht die Errichtung von 120 m. Grassbauten zur Sicherung der
          angebrochenen Uferstrecken und die Ausbesserung des be-
          schädigten Pflastergerinnes vor und berechnete das Erfor-
          ./.

          Sans titre