Pièce 326 - Wirbel um Skiunterricht in Mayrhofen

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Cote

AT GemA Mayrhofen ORTSCHRONIK MAYRHOFEN-ZA1-326

Identifiant(s) alternatif(s)

Titre

Wirbel um Skiunterricht in Mayrhofen

Date(s)

  • 2013-03-06 (Publication)
  • 2012-11 - 2013-04 (Production)

Niveau de description

Pièce

Étendue matérielle et support

digital, Seite 37

Nom du producteur

(gegründet 21. Juni 1945)

Notice biographique

Die Tiroler Tageszeitung (TT) ist die reichweitenstärkste Tageszeitung im Bundesland Tirol. Sie erscheint sechsmal wöchentlich mit acht lokalen Ausgaben: Schwaz, Reutte, Osttirol, Landeck, Kitzbühel, Kufstein, Imst und Innsbruck.

Histoire archivistique

Portée et contenu

Der Skilehrerverband hat einen Ausländer bei der Polizei angezeigt, weil dieser am Penken illegal Skiunterricht geben soll. Doch der Beweis, dass der Mann für seine Leistungen Geld nimmt, fehlt.; Die vier Mayrhofner Skischulen sind zwar nicht immer einer Meinung, doch in diesem Fall ziehen sie an einem Strang. Es geht um einen ausländischen Staatsbürger, der perfekt russisch spricht und der angeblich illegal am Penken Skiunterricht gibt. Fast täglich sei er mit Gästen am Berg, mache mit ihnen typische Skiunterrichtsübungen, sei aber neutral gekleidet.; „Wir haben das dem Tiroler Skilehrerverband mit einer Sachverhaltsdarstellung gemeldet“, schildert Skischulleiter Chris Habeler. Als Beleg seien dem Skilehrerverband Fotos übermittelt worden, die den Mann beim Unterrichten zeigen. „Name, Wohnort und so weiter wussten wir, weil er sich bei uns auch als Skilehrer beworben hat“, ergänzt Skischulchef Roland Rahm. Zeugen gebe es zudem in den eigenen Reihen genug, die täglich erlebt hätten, wie der Mann zwischen den zwei Bergrestaurants und an den dortigen Bars Gäste angesprochen habe, die er russisch sprechen hörte, und denen er eine Visitenkarte von einer der örtlichen Skischulen gab, auf der er seine Telefonnummer und E-Mail-Adresse notiert hatte. „Mir gegenüber sagte er, er habe jetzt die halbe Arbeit und das doppelte Geld“, behauptet Habeler.; Der Tiroler Skilehrerverband; reagierte: Er zeigte den Mann an und die Polizei wurde aktiv. „Vorige Woche waren Polizisten im Skigebiet und haben ihn mit aufs Revier genommen. Am nächsten Tag war er schon wieder oben beim Unterrichten“, ist Skischulleiter Manfred Gager empört. „Es sagte, seine Skischüler seien alles Freunde und Bekannte. Man muss beweisen, dass er Geld dafür nimmt“, schildert mit Michael Thanner ein weiterer Skischulleiter. Der Mann kenne die Gesetzeslage sehr gut, ergänzt Roland Rahm. „Er passt extrem auf, dass keiner weiß, was er verlangt, und dass keiner sieht, wie er kassiert.“ Dass der Mann Geld für seine Dienstleistung nimmt, ist nicht erwiesen.; Sogar ein fingiertes E-Mail mit der Bitte um ein Angebot wurde an den Ausländer geschickt. Doch auch da soll der Mann keinen Preis genannt haben, sondern lediglich mitgeteilt haben, man solle sich persönlich nach der Anreise an ihn wenden. „Wir alle müssen für unseren Treffpunkt am Berg und die Skischulbüros zahlen und Steuern entrichten, er nicht. Er schnappt uns die russischen Gäste vor der Nase weg“, ist Gager empört.; Auch Christian Abenthung, Geschäftsführer des Tiroler Skilehrerverbandes Snowsport Tirol betont: „Gegen illegalen Skiunterricht werden wir mit allen Mitteln vorgehen.“ Ausländische Skilehrer, die sich im Rahmen des Ausflugsverkehrs in Tirol aufhalten und sich an die gesetzlichen Bestimmungen halten, seien willkommen, betont Abenthung.; Illegaler Skiunterricht gefährde die Wirtschaftlichkeit der Skischulen enorm und stelle eine nicht akzeptable Wettbewerbsverzerrung dar. „Niedergelassene Skischulen werden laufend überprüft und erfüllen alle gesetzlichen Aufgaben und Abgaben. Im Gegenzug dazu haben die Behörden bei Verdachtsmomenten von illegalem Skiunterricht unmittelbar einzugreifen, diesen zu verhindern und zu bestrafen“, meint Abenthung.; Seitens des Verbandes arbeite man diesbezüglich eng mit der Finanzpolizei, der Gebietskrankenkasse und Bezirksbehörden zusammen und könne durchaus auf Erfolge verweisen. Und man arbeite mit Behörden an Verbesserungen, weil die Beweiserbringung mitunter schwierig und zeitintensiv ist.;

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