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Tiroler Tageszeitung; Wiesinger Geschichten Band 1; Kalender; Chronisten
Erinnerungen aus dem Alltag, Werbung im Buchhandel, Studia-Verlag
Erinnerungen aus dem Alltag, Bericht und Werbung im Bezirksblatt; Buchbesprechung von Dr. Edwin Knapp
Erinnerungen aus dem Alltag, Bericht und Werbung im Bezirksblatt
Gemeinderatswahlen vom 31.03.1974; Artikel: Steigendes Interesse an Dorfchroniken
Bezirkshauptmannschaft Innsbruck"In Wiesing wird gebaut"
Quelle: Innsbruck TLA
Chronikwerkstatt Flaurling12
überbunden 203 f aber k. Wagner selbst verfügt, laut Visitations-
Decret v. 18 August 1752.
Consistor. Protokoll de ao 1751. Fol. 27b.
In dem Berichte des Wagners vom
Xber 1743 an das Consistorium
/: Fiscie. No 7. Lit. J. :/ wird
bekennt, daß die Einhaltung des
Widums in Flaurling blos einem
jeweiligen Pfarrer obliege,
von den Kirchen und Gemeinden
aber nichts gefordert werden
könne.
Die Bitte um Anstellung eines Priesters zu Hatting
wird unter dem Dekan Holer 1765 wieder erneuert.
Ferdinand Holer erhielt die Pfarre am 17. May
1763.
Ao 1747 wurde Pfaffenhofen mit dem nahege-
legenen Wiesfeld Lenanger von einem Muhr-
bruch des Plaubachs hoch überschüttet; von Gebäu-
den wurde jedoch nur der Stadl bey der Mühle fort-
gerissen. Von dieser Zeit an hat man das Bachwasser
durch ein Riß in geraden Linie dem Inn zu abzuleiten
angefangen, zu dessen Einhaltung das Aerar die Holz-
Bewilligung aus dem Bürkwalde der Strassen halber
ertheilet.
Ao 1753 haben die Flaurlinger mit H. Dechant
1000 f auf die Reparation der St. Margearthen
Kirche verwendet.
Vom Jahr 1756 bis 1758 würden die Gemeinswal-
dungen in der Pfarre aufgetheilt. Pfarren Wag-
ner schloß demnach mit den Gemeinden verschiede-
ne Vergleiche ab, wie er es nach dem Verhältnisse
der Entsternung? der Waldungen angemessen fand,
wodurch das Holzrecht des Pfarrwidums in
dem Bezirk der Pfarre auf die bestimmte Zu-
theilung benannter Waldtheile in Flaurling und
Oberhofen, und auf eine gewisse Quantitat jährl.
geschlagnes Holz in Pfaffenhofen und Hatting be-
schränket wurde, wie das von Wagner geschriebene
Urbar ad finem besagt.
Ao 1758 wurde von der k.k. Landesregierung
eine neue Stolordnung Vorgeschriebung.
Hierwegen hat Pf. Wagner mit der Gemeinde
einen Vergleich geschlossen, der im Archive
Rub. II. Fase. II. n. 20. zufinden.
Ao 1759 hat die Gemeinde Hatting um die
Errichtung eines Benefiziums nachgesucht,
aber vergeblich, weil ihre Stiftung die Congrua
nicht bedeckt.
Ao 1761
ist das St. Rochus Kirchl zu Polling
welches ao 1755 ht wegen schlechter
Bauart hat demolirt und von neuen erbaut werden
müßen, von Ferdinand Graf von Sarnthain Weih-
bischof zu Brixen eingeweiht worden.
XII. Das vom Jahr 1763 bis 1773
Ferdinand Holer Decanus IX.
Ao 1766 /: heißt es im Zehentbuch der Pfarre
Flaurling :/ d 3ten August ist aus Zulassung
Gottes ein großes Schauer Wetter erfolgt, wo-
durch die Retier Telfs, Flaurling, Oberhofen,
und Pettenau merklichen Schaden genommen.
Im Flaurlinger Widum wurden bey 400
Glasscheiben eingeschlagen. Der Roggen
war zwar in Sicherheit, dagegen Weitzen,
Gerste und Haber empfindlich ausgeschlagen,
das Gruemat mit Schauer gedeckt; beson-
ders der Türken theils gänzlich, theils strich-
weis abgeschlagen, so, daß die leeren Kalben
ohne Stroh noch zu sehen wären. Das gute
nachfolgende Wetter hat vieles wieder ersetzet,
Fischerstiftung, Kalvarienberg, Ländkapelle
Chronikwerkstatt FlaurlingN 30. Die St. Margarethenkirche
Es läßt sich nicht feststellen, wenn die erste Kirche in Flaurling
gebaut wurde. Zum erstenmäle wird 1326 eine Kapelle
zur hl. Margaretha Erwähnung getan. Diese Kagelle wurde
von Pfarner Riß vergrößert und im Jahre 1508 mit 3
Altären von Weihbischof Konrad Reichard wieder ge-
(1574) weiht. Pfarrer Th. Fritzler hat weitgehende Reparaturen
angebracht, vide Bauvertrag u. Baurechnung im Archiv: I, F, 12,13.
Ebens Dekan Wagner 1750. Dekan Wolf ließ sie abermals
1836 vergrößern, indem er das ehemelige Kirchenschiff
als Presbyterium adaptierte, und dann ein neues großes
Kirchenschiff baute. Der jetzige Eingang in die Sakbeistei war
vorher Hauptkirchtüre, nur vorher ein großes Verdach
angebracht war für jene, die in die Kirche keinen
Platz fanden. Die Geundsteinligung fand statt am 26. April
durch den Prälaten von Stams, der spätere Fürstbischof
v. Gasser war gerade damals als Cuoperater in Flaurling.
Es wurden 628 Mauererschichten auf das Meisterwerk
verwendet. Am 22. Juli stand breits der Dachstuhl auf
der Kirche. Am 12. Oktober Weihe der 5 Altäre durch
den Prelaten von Stams. 18. Mai 1837 Weihe der Kirche
durch den Bischaf B. Galura. Kosten des Rohbaues
cca 3000 fl. die Bauer Michael Kretzer in Polling
testierte für den Kirchenbau einen Betrag von 800 fl.
die Kirche von Faurling war von jeher Filial-
Kirche von Pfaffenhofen. 1788 wurde sie aber
durch ein Dekret des Bischofs als Pferrkirche erklärt.
Da sich aber die Pfaffenhofner 1793 wieder mit der
Pfarre Faurling vereinigten, wurde wieder die
Kirche in Pfaffenhofen Pfarrkirche, jene in Flaurling
sank zu Filial. herab.