Dölsacher Kinder vom vlg. Wenzl, vlg. Karbacher, vlg. Tirolerhof und vlg. Gasser; Hintere Reihe: Fröschl Jörg, "Gasser Zille" 1897, "Gasser Theresa" 1895, Marinelli Alfons; "Wenzl Hansl", "Wenzl Naz"; Mittlere Reihe: "Gasser Nanile" 1893, "Haidenberger Lois" = Eder Alois, "Wenzl Leo", "Wenzl Lois", "Bäck Peter" = Walchensteiner; Vordere Reihe: "Gasser Sepp" 1899, "Gasser Mene" *1901 (2 Jahre alt, daher die Aufnahme aus 1903); "Bäck Pepi" vom vlg. Karabacher; Schreibnamen: für vlg. Gasser = Defregger; für vlg. Wenzl = Waldner; für vlg. Karabacher und vlg. Tirolerhof = Eder; (Gasser Mene ist bei Eintragung des Bildes (1999) 98 Jahre alt);
Dölsach, "Kindergartenfest" der NS-Zeit, sogenanntes "Fröwelfest" (Fröwel war ein Deutscher Dichter und Kinderfreund); Beim Fröwelfest 1940 wurden die Kinder anschließend an das Fest mit dem Pferdefuhrwerk und geschmückten Leiterwägen durchs Dorf bis zum Schulplatz gefahren; Der Festwagen beim Tirolerhof-Platzl. Hinten mit Schildkappe: Waldner Alois "Wenzl Lois"; Um die bäuerliche Bevölkerung zu entlasten (Sicherung der Volksernährung) wurde vornehmlich für Bauernkinder ein Kindergarten eingerichtet, der vom 1.04. bis Ende Oktober ganztägig zu führen war (8 bis 18 Uhr) - für Kinder ab 2 Jahren bis zum Schulantritt. Während der Schulzeit war in der Volksschule nur ein Raum zur Verfügung, in der Ferienzeit wurde in ein Klassenzimmer übersiedelt. Die Kinder wurden auch verköstigt (gekocht hat die Kirchenmesnerin unter Mithilfe einer Kindergartenhelferin). Mittagsruhe auf Liegestühlen war einzuhalten. Ca. 30 Bauernkinder besuchten den Kindergarten. Von der Gauleitung Kärnten wurde die Einhaltung dieser Anordnung zur Entlastung der Bauern genauestens geprüft. Soweit der Bericht der damaligen Leiterin des Kindergartens Tscharnidling Hildegard, wohnhaft in Dölsach 73;
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