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            Gratis im Einsatz für die Natur
            AT GemA Mayrhofen ORTSCHRONIK MAYRHOFEN-ZA2-239 · Item · 2013-07
            Parte de Sammlungen der Chronik Mayrhofen

            Von der Arbeit der freiwilligen Helfer auf den Almen profitieren nicht nur die dortigen Bauern, sondern auch der Tourimus.; Es gibt Menschen, die Urlaub nehmen, um unentgeltlich arbeiten zu können. So wie die fünf freiwilligen Helfer, die derzeit im Rahmen des Projektes „Umweltbaustelle“ des Oesterreichischen Alpenvereins (OeAV ) auf der Bodenalm im Zillergrund die Almflächen von Steinen und Sträuchern befreien.; Bei freier Kost und Logis sich in den Dienst der Natur zu stellen, kommt an - die Warteliste bei den Projektwochen des OeAV ist lang, weiß Willi Seifert, Geschäftsführer des Hochgebirgsnaturparks Zillertaler Alpen. „Mit der Tirol Werbung kreierte Angebote, bei denen man im Urlaub auf der Alm mit anpacken kann, werden dagegen kaum angenommen“, erklärte er gestern beim Pressegespräch in Schwendau.; Paul Steger, Obmann der OeAV-Sektion Zillertal, weiß warum: „Bei uns sind Kost und Logis frei und Alpenvereine sind einfach authentische Partner in diesem Bereich und stehen solchen Ideen näher“, erklärt er. Seine Sektion habe bereits vor zirka 25 Jahren eine Umweltbaustelle selbst organisiert und finanziert. „Damals ging es um einen Weg in die Hundskehle. Unsere 142 Jahre alte Sektion stand schon immer im Zentrum touristischer Begehrlichkeiten“, erklärt Steger.; Wie wichtig der Erhalt der Almflächen für den Tourismus ist, weiß Andreas Hundsbichler, Obmann des Tourismusverbandes Mayrhofen-Hippach: „Die Almen sind Erholungsräume für unsere Gäste. Und hier entstehen dank klarem Wasser und hochwertigem Grünfutter jene Milch-Premiumprodukte, die die Gäste am Hotel-Buffet finden.“ Wenn die Kulturlandbewirtschaftung nicht mehr funktioniere, sei die Landschaft für den Gast nicht mehr wertvoll, ergänzt Steger. Die Umweltbaustellen seien daher ein Beitrag, den Almbauern zu zeigen, wie hoch das Interesse am Erhalt der Almen sei. „Wichtig wäre, dass auch die Vermieter ihre Gäste animieren, Almhütten zu besuchen und die dort erzeugten Produkte zu kosten“, sind sich Steger, Seifert und Hundsbichler einig.;

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            Hochwertige Produkte durch Verarbeitung von Heumilch
            AT GemA Mayrhofen ORTSCHRONIK MAYRHOFEN-ZA2-248 · Item · 2013-08
            Parte de Sammlungen der Chronik Mayrhofen

            Die Sennerei Zillertal setzt voll auf Regionalität. In der Erlebnissennerei können Besucher den Experten zudem über die Schulter blicken.; Als echtes Zillertaler Familienunternehmen mit Gründungsjahr 1954 ist die Sennerei Zillertal seit vielen Jahren einer der Vorzeigebetriebe der Region. Unter der Leitung von Heinz Kröll und seinen Söhnen Christian und Heinrich wurde sie in den letzten Jahren kontinuierlich ausgebaut, erweitert und auf modernsten technischen Standard gebracht.; An erster Stelle steht für Heinz Kröll immer das Streben nach höchster Produktqualität, eng verbunden mit dem Wohlergehen seiner Heimat, dem Zillertal. Deshalb verarbeitet sein Betrieb seit vielen Jahren ausschließlich silo- und gentechnikfreie Heumilch von den Bergbauern des Zillertals. Eine Strategie, die nicht nur die gleichbleibend hohe Premium-Qualität der Milchprodukte der Sennerei Zillertal garantiert, sondern gleichzeitig auch die Pflege der Almen und das wirtschaftliche Überleben der Heubauern, die dafür stehen.; „Aus der Region, mit der Region, für die Region - mehr Regionalität geht nicht mehr“, versichert Geschäftsführer Heinz Kröll stolz.; Auch heuer verbringen die Heumilchkühe wieder ihre Sommerfrische auf den Almen des Zillertals und genießen bis zu 50 verschiedene Kräuter und Gräser. Diese hohe Artenvielfalt führt zu hochqualitativer Heumilch, die in der Sennerei Zillertal täglich melkfrisch zu ganz besonderen Milch- und Käseköstlickeiten verarbeitet wird.; „Die hochwertige Rohmilch eignet sich besonders gut zum Käsen, da aufgrund der hohen Qualität auf jegliche Konservierungs- und Zusatzmittel verzichtet werden kann“, erklären Christian und Heinrich Kröll.; Den Spezialisten kann man dabei auch über die Schulter schauen: Auf 6000 Quadratmetern und elf Stationen kann die Welt der Milchverarbeitung und Käseerzeugung live, multimedial und hautnah miterlebt werden. Die erste SchauSennerei Tirols bietet die Gelegenheit, die Verarbeitung von täglich melkfrischer Heumilch sowie die Entstehung von Käse mitzuerleben.; Das hauseigene Restaurant - die Sennereiküche - verwöhnt die Gäste kulinarisch mit Köstlichkeiten aus der Region. Aus saisonalen und ausschließlich regionalen Produkten werden genussvolle Schmankerl modern zubereitet.; Der Ab-Hof-Verkauf bietet die Gelegenheit, auch gleich ein Stück Zillertal mit nach Hause zu nehmen - Zillertaler Milch- und Käsespezialitäten, regionale Handwerkserzeugnisse sowie Hausgemachtes und Selbstgebranntes können dort erworben werden.; Übrigens: Im Rahmen der Qualitätsprüfung der Deutschen Landwirtschaftsgesellschaft (DLG) wurde die Sennerei Zillertal mit fünf Gold- und einer Silbermedaille ausgezeichnet.;

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            Tradition gelebt und gefeiert
            AT GemA Mayrhofen ORTSCHRONIK MAYRHOFEN-ZA2-265 · Item · 2013-08-18
            Parte de Sammlungen der Chronik Mayrhofen

            Tausende Krapfen - süße wie deftige - wurden am Sonntag von den Besuchern des Krapfenfestes in Schwendau vertilgt. Bei strahlendem Sonnenschein konnte sich die Bundesmusikkapelle Hippach über zahlreiche Besucher freuen. Die Hippacher Musikanten und Die Runden Oberkrainer lieferten die passende Musik dazu. Im Mittelpunkt des Festes stand neben den vielfältigen kulinarischen Köstlichkeiten auch die Tradition. Das untermauerte auch der Umzug der Schützenkompanie Mayrhofen zum Thema „Ein bäuerlicher Jahresablauf im Zillertal“. Er erntete bereits beim Mayrhofner Straßenfest viel Applaus. Zu sehen war dabei auch altes Handwerk wie eine Drechselmaschine mit Hobel, ein Spinnerwagen und eine Gruppe mit Rechen und Sensen.;

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            Zillertalbahn im Finanz-Dilemma
            AT GemA Mayrhofen ORTSCHRONIK MAYRHOFEN-ZA2-275 · Item · 2012
            Parte de Sammlungen der Chronik Mayrhofen

            Im Jahresabschluss 2012 gibt es bei den Zillertaler Verkehrsbetrieben ein Minus von rund 800.000 Euro. Zehn Mitarbeitern wurde die Kündigung ausgesprochen. LHStv. Ingrid Felipe will Geld vom Bund lukrieren.; Alarm schlug die Zillertaler Verkehrsbetriebe AG am Montag in einem Schreiben an Gemeindevertreter: Von großer wirtschaftlicher Bedrängnis und Gefahr für das Unternehmen ist da die Rede. Wie ernst dabei Direktor Wolfgang Holub ist, drückt der Appell an die Mandatare aus: „Wir dürfen Sie bitten, sich im Sinne Ihrer Tätigkeit und Verantwortung als Mandatar und im Rahmen Ihrer Möglichkeiten für die ZVB AG und deren Fortbestand einzusetzen.“ Auf Anfrage der TT verwies Holub auf das geplante Pressegespräch, das Freitag in Mayrhofen den Jahresabschluss 2012 durchleuchten soll.; „Die Rückkehr auf die Erfolgsschiene ist uns nach einem schwierigen Geschäftsjahr 2010 geglückt“, hatten Holub und der Aufsichtsrats­vorsitzende Gerhard Hundsbichler noch im Vorjahr berichtet. In dem ausführlichen Schreiben vom Montag ist jetzt von einer finanziellen Schieflage in der Höhe von nahezu 800.000 Euro die Rede. Gründe gebe es mehrere. So habe der Bund als Besteller von gemeinwirtschaftlichen Leistungen aus „budgetärer Notwendigkeit“ 2008 die ordentliche Bezahlung bestellter Leistungen einfach gekürzt und pauschaliert. Dadurch sei in den vergangenen Jahren ein Wertverlust von nahezu drei Mio. Euro entstanden. Punkt Nummer zwei sei die Änderung des Mineralölsteuergesetzes mit 1. Jänner 2013. „Mit einem Streich fehlt der Zillertalbahn ein Umsatzerlös von 260.000 Euro pro Jahr - und dies ohne Chance auf einen entsprechenden Ausgleich“, deponiert Holub bei den Gemeindevertretern. Schließlich sei der Bahn noch die Firma Binder Holz - der einzige Kunde im Güterverkehr - abhanden gekommen. Das Rundholz wird jetzt per Lkw vom Anschlussgleis der ÖBB nach Fügen transportiert. Nach Aussage der Firma könne erst bei einem Preisnachlass von rund 40% über eine Wiederaufnahme der Transporte verhandelt werden.; Bahnintern blieb eine Reaktion auf die missliche Lage nicht aus. Zehn der 156 Mitarbeiter könnten nicht weiter beschäftigt werden. „Aus Jenbacher Sicht ist das eine bittere Sache. Dass nun das Holz mit Lkw transportiert wird, sehe ich mit Skepsis. Vielleicht hätte man früher heutigen Fakten entgegensteuern können. Ich will aber von außen keine Ratschläge geben“, sagt der Jenbacher Bürgermeister Dietmar Wallner. In den vergangenen zehn Jahren wurden 7,5 Mio. Euro in Fahrzeuge und über 21 Mio. Euro in die Infrastruktur investiert. Seitens des Verkehrsverbundes Tirol gebe es Zusagen für höhere Leistungsentgelte. Dennoch verbleibe für 2013 und die Folgejahre ein operativer Fehlbetrag, dessen Ausfinanzierung offen ist.; Gestern wurde LHStv. Ingrid Felipe beim Infrastrukturministerium in Wien in der Sache vorstellig. „Wir brauchen eine Beteiligung des Bundes“, sagt sie und verweist auf die geschilderten veränderten finanziellen Rahmenbedingungen, die Nebenbahnen in ganz Österreich belasten würden. „Ich bin zuversichtlich, eine gemeinsame Lösung zu finden“, betont Felipe. In Folge sei eine Attraktivierung der Zillertalbahn mit Blick auf die Montafonerbahn geplant, die eng mit den ÖBB zusammenarbeite.;

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            „Zillertal ohne Zillertalbahn ist nicht vorstellbar“
            AT GemA Mayrhofen ORTSCHRONIK MAYRHOFEN-ZA2-279 · Item · 2013-08
            Parte de Sammlungen der Chronik Mayrhofen

            Die Gemeinden stehen hinter ihrer Bahn. Ein Abgang von 700.000 Euro steht jährlich zu Buche. Der Bund will nicht mehr zahlen.; Die Zillertaler Bürgermeister stehen hinter der Zillertalbahn. Das wurde bei der 106. Jahreshauptversammlung in Mayrhofen deutlich, bei der alle Beschlüsse einstimmig gefällt wurden. „Es gab auch kritische Fragen von Bürgermeistern, die mit der Materie nicht so vertraut sind, aber darauf auch umfassend erklärende Antworten“, berichtet Aufsichtsratsmitglied Bürgermeister Franz Hauser. „Eines ist uns allen klar. Ein Zillertal ohne Zillertalbahn und Dampfzug ist nicht vorstellbar“, unterstreicht der AR-Vorsitzende Gerhard Hundsbichler. Jetzt sei Geschlossenheit gefragt, und die Touristiker sollen ebenfalls ins Boot geholt werden. Auch an Wolfgang Holub als Geschäftsführer der Zillertaler Verkehrsbetriebe werde derzeit nicht gerüttelt. „Er hat zwanzigjährige Erfahrung. Dass stattdessen ein Wunderwuzzi gefunden wird, bezweifle ich“, meint Hauser.; Holub hatte den Bürgermeistern als Gesellschafter der Zillertaler Verkehrsbetriebe AG keine guten Nachrichten zu überbringen. Wie berichtet, brachte das Geschäftsjahr 2012 ein negatives Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (ETG) von knapp über 800.000 Euro. Es konnte durch Rücklagen ausgeglichen werden. „Die Prüfung des Jahresabschlusses hat zu keinen Einwänden des Wirtschaftsprüfers geführt und wurde mit uneingeschränktem Bestätigungsvermerk versehen“, betonte Holub. Im Risikobericht weist Holub darauf hin, dass der Fortbestand des Unternehmens von langfristig gesicherten, kostendeckenden Leistungsentgelten sowie Investitionszuschüssen im Infrastrukturbereich abhänge.; Jährlich würden 1,1 Mio. Euro in den Erhalt der Infrastruktur gesteckt. Durch den kompletten Wegfall des Güterverkehrs seien nun 95 Prozent davon vom Geschäftsfeld Personenverkehr zu tragen. Wie berichtet, ist die Abgeltung der Leistungen nicht kostendeckend: 250.000 Euro fehlen hier jährlich allein durch den Bund. Gescheitert seien die Verhandlungen von LHStv. Felipe in Wien: Der Bund lehne eine Entgelterhöhung ab. „Uns fehlen 700.000 Euro trotz Einsparungen und Umstrukturierungen ab sofort und in den Folgejahren“, sagte Holub und betonte: „Wir haben noch nie eine Betriebsabgangsdeckung gebraucht.“ Der VVT habe sich inzwischen bereiterklärt, 39 Prozent der Summe zu tragen. Über die restlichen 61 Prozent müsse mit nach Absage des Bundes nun mit dem Land verhandelt werden. Positive Signale hinsichtlich der Zuschüsse gebe es seitens der Zillertal Tourismus GmbH, was den defizitären Dampfzug betrifft.

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            Dampfzüge im Kampf um Kunden
            AT GemA Mayrhofen ORTSCHRONIK MAYRHOFEN-ZA2-285 · Item · 2013-09
            Parte de Sammlungen der Chronik Mayrhofen

            Zillertalbahn-Direktor Wolfgang Holub wirft der Achenseebahn vor, ihm mit Dumpingpreisen Kunden abspenstig zu machen. Bernhard Marchi dementiert und verweist auf umfangreiche Marketingmaßnahmen.; Wenn Zillertalbahn-Direktor Wolfgang Holub über seinen Dampfzug spricht, kommt er sprichwörtlich wie die alte Lok ins Schnaufen. Der Grund: großer Personalaufwand, zu hohe Kosten bei zu wenig Einnahmen bzw. Fahrgästen. Den teuren Dampfzug leiste man sich aus Imagegründen. Inzwischen, wie berichtet, in abgespeckter Form - so fährt der Zug u. a. nur noch einmal statt zweimal täglich -, um insgesamt 150.000 Euro einzusparen. Doch selbst das reicht nicht aus. Der Nostalgiezug dampft noch immer in den roten Zahlen.; „Eine Dampfzugfahrt von Jenbach bis Mayrhofen und retour kostet uns zirka 3200 Euro. Wir haben derzeit jährlich rund 47.000 Fahrgäste und bräuchten die doppelte Menge“, erklärt Holub und nennt ein weiteres Beispiel zur Veranschaulichung: Der Silvesterzug schlage mit 12.000 Euro zu Buche, bei Erlösen von 2500 Euro. Auch bei zahlreichen weiteren touristischen Veranstaltungen wie den „Tagen des offenen Tales“ zahle man drauf.; Daran, dass die Fahrgastzahlen, die im Jahr 2000 noch bei mehr als 97.000 jährlich lagen, so gesunken sind, seien laut Holub mehrere Faktoren schuld. „Der Individualgast gibt weniger aus und fährt nur noch kurze Distanzen. Ebenso verhält es sich bei den Reisebüros. Früher war auch im Pauschalangebot die Dampfzugstrecke Jenbach-Mayrhofen inkludiert, jetzt kurze Distanzen wie Jenbach-Fügen“, sagt Holub und gibt zudem seinem Nachbarbetrieb, der Achenseebahn, eine Mitschuld am Passagierschwund der Zillertalbahn. „Die Achenseebahn fährt bei Reisebüros zum Teil mit Dumpingpreisen und nimmt uns Kunden weg“, kritisiert Holub.; Achenseebahn-Direktor Bernhard Marchi ist ob dieser Kritik äußerst überrascht. „Das ist mir völlig neu. Wir schauen, dass wir unsere offiziellen Tarife so oft wie möglich einhalten“, sagt er. Wenn ein Reisebüro öfter komme, bekomme es Preisnachlässe, räumt Marchi ein. Aber er wisse nicht, welche Kunden er der Zillertalbahn abspenstig gemacht habe. Seine Zahnradbahn schreibe eine schwarze Null - seit Jahrzehnten. Dabei ist auch dieser Nostalgiezug personalintensiv und kommt (außer für die Infrastruktur) ohne Subventionen aus.; Dass Marchis Zugpferd kein finanzielles Sorgenkind ist, kommt allerdings nicht von ungefähr. „Wir haben zwar nur ein Marketingbudget von 50.000 bis 60.000 Euro. Aber man muss im Bereich Marketing ständig am Ruder bleiben und raus aus dem Büro zu den Menschen“, meint Marchi. So reise einer seiner Mitarbeiter in Zuguniform drei Monate lang durch Tirol, Bayern und Südtirol von einem Reisebüro zum anderen. Eine weitere Mitarbeiterin vermarkte die Achenseebahn direkt im Zillertal. Auch die Homepage werde laufend neu gestaltet.; Dass mit dem Zillertaler Dampfzug eine Nostalgiebahn, die durch das wohl bekannteste und mit jährlich sieben Millionen Nächtigungen tourismusintensivste Tal Österreichs fährt, unter Fahrgastmangel leidet, wundert viele. „Im Bereich Marketing besteht hier auf jeden Fall Handlungsbedarf“, meint der Mayrhofner Tourismusverbandsobmann Andreas Hundsbichler.; Zwar bewerbe man den Zillertaler Dampfzug in fast allen Tourismusprospekten des Tales, aber beim Marketing gebe es noch viel Potenzial - unter anderem im Bereich Kongresstourismus. Zudem sollten Synergien besser genutzt werden, meint Hundsbichler.; Über das Thema Marketing werden die Verwaltungsräte der Zillertal Tourismus GmbH mit der Führung der Zillertalbahn am morgigen 5. September diskutieren. Hauptgrund für das Gespräch ist allerdings der von Holub gewünschte Zuschuss der Touristiker für den Dampfzugbetrieb. Er soll sich im Bereich von 150.000 Euro bewegen. Denn ohne dieses Geld geht dem Zug endgültig der Dampf aus. Und das will niemand.;

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            Entscheidung für Zug fällt im Oktober
            AT GemA Mayrhofen ORTSCHRONIK MAYRHOFEN-ZA2-286 · Item · 2013-09
            Parte de Sammlungen der Chronik Mayrhofen

            Touristiker und Bahn-Vertreter wollen bis Herbst eruieren, wie das 150.000 Euro große Dampfzug-Loch gestopft werden kann.; „Alles wurde angesprochen und alles ist anzudenken.“ So bringt Zillertalbahndirektor Wolfgang Holub den Verlauf der Sitzung auf den Punkt, bei der die Vertreter der vier Zillertaler Tourismusverbände und der Zillertal Tourismus GmbH (ZTG) mit jenen der Zillertaler Verkehrsbetriebe das Dampfzug-Problem besprochen haben.; Wie berichtet, fehlen im Zillertaler Dampfzug-Betrieb 150.000 Euro (das entspricht rund 16.000 Fahrtickets), um die Nostalgiebahn aus den roten Zahlen zu fahren. Der Bahnchef wandte sich in seiner Not an die Tourismusverbände. Denn bisher erhält das beliebte Fotomotiv der Urlaubsgäste keine Zuschüsse seitens der Touristiker. Und auch jetzt soll es mit einfachen Zuschusszahlen nicht getan sein. Im Gegenteil:; Ein Arbeitskreis, bestehend aus TVB- und Bahnvertretern wird in den nächsten Wochen den Dampfzug-Betrieb genau unter die Lupe nehmen und eruieren, ob und wie es möglich wäre, 16.000 zusätzliche Fahrgäste in dem Tal, das im Sommer 2,2 Millionen Nächtigungen zählt, zu lukrieren. „Vielleicht wird es jemanden im Management oder im Marketing unterstützend benötigen. Das wird der Arbeitskreis entscheiden“, meint Fügens TVB-Obmann Ernst Erlebach als ZTG-Verwaltungsratsvorsitzender. Er meint: „Ich glaube, dass es großteils am Marketing liegt.“; Der Dampfzug fährt im Sommer morgens nach Mayrhofen. Von dort aus absolviert er seit einem Jahr als „Schnupperdampfzug“ eine Kurzstrecke nach Aschau und retour nach Mayrhofen. Am Nachmittag fährt er zurück nach Jenbach. 4600 Schnuppertickets wurden 2012 verkauft. „Das ist nicht berauschend“, gibt Holub zu. Geworben habe man aber reichlich. Der uniformierte Mitarbeiter, der, wie berichtet, für die Achenseebahn die Reisebüros im deutschsprachigen Raum abfahre, sei u.a. auch für die Zillertalbahn unterwegs.; Weil die 150.000 Euro Miese mit Sommer 2014 wieder anfallen würden, „muss spätestens Ende Oktober ein Ergebnis auf den Tisch“, betont Erlebach. Holub: „Mir sind alle Mittel recht, die zu einem positiven Ergebnis führen.“

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            Der Fiskus dämpft die Feierlaune der Vereine
            AT GemA Mayrhofen ORTSCHRONIK MAYRHOFEN-ZA2-299 · Item · 2013-09
            Parte de Sammlungen der Chronik Mayrhofen

            Das Finanzamt bittet Vereine, die ihr Budget durch Feste mit bekannten Musikern auffetten wollen, trotz Gesetzesnovelle zur Kasse.; Die Aufregung war groß und die Verunsicherung unter den Vereinsfunktionären noch größer, als bekannt wurde, dass das Finanzamt einige Vereine im Zillertal genauer unter die Lupe nahm. Wie berichtet, wurde die Sportvereinigung Stumm von den Steuerprüfern zur Kasse gebeten, weil der Verein als Veranstalter des Ursprung-Buam-Festes mehr als den steuerlichen Freibetrag von 7300 Euro eingenommen, ihn aber nicht versteuert haben soll. „Wir haben gegen den Bescheid berufen, das Verfahren läuft noch“, teilt Vereinsobmann Karl-Heinz Strasser gestern auf Anfrage der TT mit. Der Gewinn sei doch nun nur noch halb so groß und unter diesen Umständen könne man weder das Fest weiter veranstalten noch das Vereinsleben aufrechterhalten, betont Strasser. Man werde mit dem Steuerberater nach einer Lösung suchen. „Nur, wenn wir eine sinnvolle Regelung finden, werden wir das Fest weiter veranstalten“, sagt Strasser und meint: „Immerhin hat sich NR Hörl für gesetzliche Änderungen zugunsten der Vereine eingesetzt. Das hilft uns schon.“ So wurde u.a. die Steuerfreibetragsgrenze von 7300 auf 10.000 Euro angehoben.; Über die diversen Neuerungen informierte kürzlich der Steuerberater Helmut Schuchter auf Einladung des Zillertaler Planungsverbandes im Europahaus. Das Interesse war riesig, der Saal mit beinahe 150 Zuhörern bummvoll. Mit den beiden neuen Begriffen kleines und großes Vereinsfest werde nun klar festgelegt, bei welchen Veranstaltungen die Körperschafts- und Mehrwertsteuer fällig ist, informierte Schuchter. Beim kleinen Vereinsfest muss die gesamte Organisation inklusive Verpflegung von Vereinsmitgliedern und ihren nächsten Angehörigen abgewickelt werden. Darunter fallen auch Unterhaltungseinlagen, die bestenfalls durch Künstler erfolgen dürfen, die nicht durch Radio und Fernsehen bekannt sind. Die Besucherzahl ist dabei unerheblich.; „Dann müssen wir jetzt eben selbst singen und musizieren“, scherzte so mancher im Saal. Ein kleines Schlupfloch entdeckte Florian Rieder, Obmann der Landjugend Schwendberg: „Wenn wir ein Fest in einem Gasthaus veranstalten und das Gasthaus eine bekannte Musikgruppe engagiert, dann ist das ein kleines Vereinsfest. Schließlich bezahle ich die Lokalität und die Musik war da eben schon dabei.“ Schmunzelnd stimmte Helmut Schuchter ihm zu.; „Die Rahmenbedingungen sind jetzt zwar etwas besser, aber wir wissen nicht, ob weiter exekutiert wird. Wir lassen das auf uns zukommen“, meinte Obmann-Stv. Franz Haidacher vom Zeller Fußballclub anschließend im Gespräch mit der TT. In Zell ist das Finanzamt wegen des Haderlumpen-Open-Airs am Prüfen. Franz Hauser, Obmann des Zillertaler Blasmusikverbandes, ist überzeugt: „Wenn der Jahresumsatz eines Vereins 40.000 Euro übersteigt, braucht er einen Steuerberater. Es ist sonst zu kompliziert.“ Karl-Heinz Strasser aus Stumm findet das bedenklich. „Das Geld, was der kostet, fehlt uns dann woanders.“;

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            Sennerei Zillertal baut mit eigenem Bauernhof groß aus
            AT GemA Mayrhofen ORTSCHRONIK MAYRHOFEN-ZA2-327 · Item · 2014-06
            Parte de Sammlungen der Chronik Mayrhofen

            Erlebnisbauernhof soll den Gästen die Milchproduktion der Bergbauern näherbringen, Vermarktung von Heumilch war eine Erfolgsgeschichte.; Zum 60. Firmenjubiläum und zum 60. Geburtstag von Geschäftsführer Heinz Kröll schenkt sich die Sennerei Zillertal eine Erweiterung des Unternehmens mit einem eigenen Bauernhof. Bereits Anfang des Jahres hat die Familie Kröll gleich neben ihrem 6000 m² großen Molkereibetrieb am Rande von Mayrhofen einen Ziegenbauernhof übernommen. Zurzeit wird der Hof ausgebaut und soll ab Frühling 2015 als Erlebnisbauernhof das touristische Element der Sennerei Zillertal ergänzen. „Wir wollen ganz bewusst keinen Streichelzoo errichten, sondern hautnah zeigen, wie auf einer Landwirtschaft Milch produziert wird“, erklärt Sennereichef Heinz Kröll. Mit Sohn Christian will er den Hof selbst bewirtschaften. 100 Ziegen, mehrere Milchkühe verschiedener Rassen, zehn Schafe und 15 Bienenstöcke sowie ein großer Gemüsegarten sollen schon im nächsten Jahr Lebensmittel für die Küche in der Erlebnis-Sennerei bereitstellen. Mehr als 60.000 Gäste besuchen jährlich die Schau-Sennerei. „Mit dem Bauernhof wollen wir vor allem Familien mit Kindern anziehen und die Besucherzahl deutlich steigern“, sagt Kröll. Exklusive Kauf des Bauernhofes werden rund 200.000 Euro in den Ausbau investiert.; Mehr als 400 Milchbauern liefern jährlich 16 Millionen Kilogramm Kuhmilch sowie zwei Millionen Kilo Ziegenmilch an. Allein der Anteil der Ziegenmilch ist in den vergangenen fünf Jahren verdoppelt worden, der Umsatz legte auf 15 Mio. Euro zu.; Heinz Kröll ist wie knapp 8000 weitere Bauern österreichweit einer der größten Verarbeiter von Heumilch, also Milch von Kühen, die nur mit Gras, Kräutern und Heu gefüttert werden. Er zahlt seinen Lieferanten einen Milchpreis von derzeit 49,8 Cent pro Kilo, um rund 20 Prozent mehr als die Tirol Milch.; „Die Heumilch ist eine Erfolgsgeschichte“, bilanziert Karl Neuhofer, Obmann der Marketing-Plattform Arge Heumilch. Obwohl der gesamte Milchabsatz rückläufig sei, konnte der Heumilch-Absatz seit 2009 verdoppelt werden, der Absatz von Käse um 65 Prozent gesteigert werden.; 1970 waren 80 % der Milch silofrei, heute sind es noch 15 %. Die Arge Heumilch wurde 2004 gegründet und startete 2009 mit ihrer Marketingoffensive in Österreich und Deutschland. 8000 Milchbauern (95 % sind Bergbauern) produzieren in Österreich 425 Millionen Kilogramm Milch (25 % davon bio), die zu 500 verschiedenen Produkten verarbeitet werden. Der Mehrwert für die Bauern wird mit 15 Mio. Euro pro Jahr beziffert.;

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            Die kleine Bahn mit großen Plänen
            AT GemA Mayrhofen ORTSCHRONIK MAYRHOFEN-ZA2-332 · Item · 2014-06
            Parte de Sammlungen der Chronik Mayrhofen

            Die Elektrifizierung der Zillertalbahn wird bereits ernsthaft diskutiert. Der bisherige Bahnchef Wolfgang Holub geht im nächsten Jahr in Pension. Für den Vorstandsposten gab es anfangs 56 Bewerber.; Die letzte offizielle Amtshandlung von Wolfgang Holub, dem Vorstand der Zillertaler Verkehrsbetriebe AG, wird wohl die Fahrt mit dem Silvesterzug 2014 sein. Dann wird der Bahneler durch und durch, der 20 Jahre Vorstand war, seinen Schreibtisch an seinen Nachfolger übergeben. Wer das sein wird, entscheidet sich in den nächsten Wochen. Jedenfalls meldeten sich genau 56 Bewerber. „Auch vor 20 Jahren, als ich dafür kandidierte, gab es mehr als 70 Bewerber“, erinnert sich der Bahnchef, der im wahrsten Sinne des Wortes noch Weichen für die Zukunft stellen will.; „Ich bin mit den Bahnen aufgewachsen. Schon mein Vater war Werkstättenleiter bei der Zillertalbahn. Ich habe bei der Achenseebahn gejobbt, war Studienassistent am Institut für Eisenbahnbau an der Uni Innsbruck, wurde später ZB-Werkstättenleiter und habe mir bei der Zillertalbahn einen Lebenswunsch erfüllt“, erklärt der Bahnchef im Zeitraffer entscheidende Stationen. Und wichtig war dabei die Einbindung in den Verkehrsverbund. Dass im Jahr 2001 mit 450.000 Tonnen an Gütern ein Spitzenwert erreicht wurde, freut ihn: „Das war mehr als das Doppelte der Tonnage in den guten Zeiten der Kraftwerksbauten im Zillertal.“ Er erinnert sich auch gerne an die Zeit, wo der Fuhrpark mit Triebwagen und Waggons aus den Jenbacher Werken beliefert wurde.; Die Anschaffung von vier modernen Dieselloks waren wichtige Stationen, ebenso der Kauf zusätzlicher Niederflurwagen aus der Slowakei. Im Jahr 2008 kam dann der Halbstundentakt auf der Schiene. Ein großes Plus sieht Holub in der Zweigleisigkeit in den Bereichen Zell-Ramsau und Kaltenbach-Aschau. „Das ist für schmalspurige Eisenbahnbetriebe eine Ausnahmeerscheinung“, sagt er nicht ohne Stolz. Und stolz ist er auch auf das speziell entwickelte Zugsicherungssystem. Nur wenige wissen, dass es zwischen Jenbach und Mayrhofen einen Kabelstrang zur Datenübertragung gibt. Funkferngesteuerte Weichen in den Bahnhöfen zählen heute zum Um und Auf. In 20 Jahren habe man 50 Millionen investiert - und das mit Eigenmitteln.; „Ein Fokus war auch auf die Elektrifizierung gerichtet. Zum damaligen Zeitpunkt war das aber wirtschaftlich nicht vertretbar“, berichtet Wolfgang Holub. Anders ist die Situation heute. Die Fahrzeuge erreichen ihr wirtschaftliches Ende. Nach 30 bis 40 Jahren sei die Show vorbei. Hohe Treibstoffpreise und enorme Wartungskosten drängen förmlich nach Elektrifizierung. „Am Ende meiner Tätigkeit sind wir dabei, mit dem Land Tirol alle Vorteile für einen derartigen Schritt herauszuarbeiten. Für Fahrzeuge und Oberleitung wären wohl 90 bis 100 Millionen Euro erforderlich. Gewappnet muss man auch auf den Wettbewerb auf Schiene und Straße sein. Denn nach dem Jahr 2019 könnte es durchaus sein, dass ein Dritter auf der Schiene der Zillertalbahn Verkehr macht“, warnt er in seiner Zukunftsvision. Fix und fertig habe man in den Neunzigerjahren ein Dreischienengleis geplant und ausgeschrieben. Gescheitert sei das aber am Rückzieher des Bundes.; Die Ausschreibung der Buslinien beginne im heurigen Jahr und sollte bis 2016 abgeschlossen sein. Apropos Busse: Sie sind ein wichtiges Standbein der Zillertalbahn. Derzeit hält man bei 35 Bussen. Auch auf die Frage nach wirtschaftlichen Perspektiven weicht Holub nicht aus: „Im Jahr 2012 hatten wir mit einem Abgang von 800.000 Euro zu kämpfen, im Jahr 2014 dürften wir ausgeglichen bilanzieren.“ Laut denkt er über eine Fahrzeitverbesserung nach. Schnelle Pendlerzüge sollten in 36 Minuten von Mayrhofen nach Jenbach fahren, eine kürzere Fahrzeit (statt 60 nur noch 45 Minuten) sollte erreicht werden.; Anlass zur Freude waren für Holub immer wieder Investitionen, aber auch die Kehrseite der Medaille musste er erleben. „Dazu zählen der Tod von zwei Mitarbeitern und das Busunglück auf Höhe Vomp mit acht Toten im Jahr 2001“, sagt er nachdenklich.;

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            Tourismus kooperiert mit Industrie
            AT GemA Mayrhofen ORTSCHRONIK MAYRHOFEN-ZA2-333 · Item · 2012 - 2013
            Parte de Sammlungen der Chronik Mayrhofen

            Tirols Tourismusregionen kooperieren immer öfter mit Partnern aus der Industrie - zu beiderseitigem Nutzen.; Ein Beispiel dafür ist die Region Hohe Salve. Sie unterhält erfolgreiche Kooperationen etwa mit Ghost Bikes, dem deutschen Hersteller von Rädern und E-Bikes: Durch die Zusammenarbeit auf Radmessen konnte die Auftrittsschlagkraft beider Partner maßgeblich gesteigert werden. Kooperiert wird auch mit Salomon und Atomic.; Die Industriepartner rüsten auch Reisejournalisten aus, die das beste Material in Tirol testen und über ihre Erlebnisse in ihren Medien entsprechend berichten können, sagt Stefan Astner, Geschäftsführer der Kitzbüheler Alpen - Ferienregion Hohe Salve.; Immer wieder finden auch Veranstaltungen der Industrie-Partner in Tirol statt. Das wird vom Tourismusverband unterstützt: „Dadurch werden Nächtigungen generiert“, sagt Astner: „Wir versuchen, die Industrie so weit wie möglich ins Boot zu holen.“; Jüngster Coup ist die Kooperation mit der Wörgler Firma Gruber Antrieb. Deren Chef Karl Schweitzer hat als Erster Elektroantriebe in Rennräder eingebaut. Dieses Konzept passt sehr gut zur Region Hohen Salve, die ja Teil der wahrscheinlich größten E-Bike-Region der Welt ist. Die Kitzbüheler Alpen bieten mit rund 1000 Kilometern Elektrofahrrad-Strecke und 275 E-Bikes an 75 Verleihstationen ungewöhnlich vielfältige Möglichkeiten.; Hohe Salve weltweit erste E-Rennrad-Region; Die Wörgler Innovationen waren für die Touristiker der Region Anlass, um auf die Firma zuzugehen. Gemeinsam schuf man die Voraussetzungen, um die Ferienregion Hohe Salve zur weltweit ersten E-Rennrad-Region zu machen. Bei den ersten Test-Centern in der Region stehen bereits E-Rennräder der Marke vivax zum Ausleihen bereit.; „Kooperationen mit der Industrie werden immer wichtiger“, sagt auch Marion Pepeunig vom Tourismusverband Mayrhofen-Hippach: „Sie erschließen neue Gästeschichten und sprechen neue Kundengruppen an.“ Das hilft dem Tourismus, und die Industrie bekomme in der Urlaubsregion eine phantastische Kulisse, um ihre Produkte zu präsentieren. „Wir helfen uns gegenseitig.“; Mayrhofen-Hippach kooperiert etwa mit Falk, dem deutschen Hersteller von Navigationsgeräten, mit Sport Lavit (Sport-Pflegemittel) oder dem deutschen Helm- und Sportbrillenhersteller Alpina. Bei der Betreuung von Reisejournalisten arbeiteten die Zillertaler im Vorjahr beispielsweise auch mit Salomon und Suunto (Uhren, Höhenmesser) zusammen.; Gemeinsame Messeauftritte; Auch die Stadt Innsbruck kooperiert mit Partnern aus der Industrie, wie etwa Swarovski. Man tritt gemeinsam auf Messen auf, was gerade bei Veranstaltungen in den USA, China und Japan sehr hilfreich ist, sagt Manuel Lampe vom Tourismusverband Innsbruck und seine Feriendörfer.; Der Stubaitaler Tourismus forciert die Zusammenarbeit mit der Stubai Werkzeugindustrie, aber etwa auch mit dem Alpinverlag, der es dem Tourismusverband ermöglicht, Verlagsmaterial auf seiner Homepage zu verwenden.; Autopräsentation in Lifestyle-Atmosphäre; Ischgl kooperiert u. a. mit VW. So nützte der Autokonzern die Lifestyle-Konzert-Atmosphäre zum Start der letzten Wintersaison (es traten die Scorpions auf) zur Präsentation des neuen Golf. In der „Festival Opening Woche“ konnten Urlauber Fahrten mit dem neuen Automodell erleben und es auch unter extremen Bedingungen ausprobieren.;

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