Código de referencia
Identificador/es alternativo(os)
Título
Fecha(s)
- 2014-02-06 (Publicación)
- 2014-02-05 (Creación)
Nivel de descripción
Unidad documental simple
Volumen y soporte
digital, Seite 1
Nombre del productor
Historia biográfica
Die Tiroler Tageszeitung (TT) ist die reichweitenstärkste Tageszeitung im Bundesland Tirol. Sie erscheint sechsmal wöchentlich mit acht lokalen Ausgaben: Schwaz, Reutte, Osttirol, Landeck, Kitzbühel, Kufstein, Imst und Innsbruck.
Institución archivística
Historia archivística
Alcance y contenido
Tirol schreibt Flugrettung endgültig aus, künftig nur noch zehn bis zwölf Notarzthubschrauber.; Eigentlich sollte beim gestrigen Hubschraubergipfel in Innsbruck die Vereinbarung über die Grundversorgung verlängert werden. Jetzt wird sie Ende des Jahres mit den sechs beteiligten privaten Betreibern gekündigt und läuft Ende 2015 aus. Denn Roy Knaus legte sich gegen die bisher festgelegte Anzahl von 15 Rettungshubschraubern bzw. Standorten in Tirol quer, er will unbedingt einen weiteren im Zillertal stationieren. Das wollten weder das Land noch die anderen fünf Unternehmen ÖAMTC, Schider Helicopter, Wucher, ARA Flugrettung und Schenk akzeptieren. „Wir sind doch nicht im Wilden Westen“, begründete LHStv. Josef Geisler (VP) die Ausschreibung. In Tirol gebe es ohnehin fünf Hubschrauber zu viel.; Weil Knaus nicht von seiner Position abrücken wollte, wird das Land die Flugrettung ausschreiben. Künftig dürften nur noch sechs Medicopter ganzjährig und vier bis sechs saisonal stationiert werden.; „Da keine Einigung, den bisherigen gemeinsamen Weg weiterzugehen, zustande gekommen ist, wird das Land Tirol die Flugrettung gesetzlich verankern und ausschreiben“, sagte Gesundheits-LR Bernhard Tilg (VP) nach der Sitzung. Für LHStv. Ingrid Felipe (Grüne) müsse das Land mit der Ausschreibung regulierend eingreifen, „weil bei der Flugrettung für Notfälle nicht die Mechanismen eines sich kapitalisierenden Markts gelten dürfen“. Kein Blatt vor den Mund nimmt sich Geisler: „Das Bild von im Zillertal kreisenden Hubschraubern, die auf verletzte Skifahrer warten, beschädigt auch den Ruf des Landes.“ Deshalb sei kein anderer Weg als die Ausschreibung möglich gewesen, um nicht den Ruf eines in Tirol bestens funktionierenden Systems in Misskredit zu bringen.; Nach der bodengebundenen Rettung wird das Land in den nächsten Monaten die Ausschreibung für die Flugrettung vorbereiten. Alle bisherigen Anbieter wollen sich daran beteiligen.