Erholungsgast in Flaurling nach Beinamputation (Kriegsverletzung)
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Erholungsgast in Flaurling nach Beinamputation (Kriegsverletzung)
Chronik FlaurlingErholungsgast in Flaurling nach Beinamputation (Kriegsverletzung)
Chronik FlaurlingHier hat nun auch der Mai seinen Ein-
zug gehalten, die Baume fangen an zu
blühen - nur ist das Wetter zu schön, es
möchte drengend mal regnen.
Bei meinen Eltern ist auch alles
beim Alten und vom Brüderchen wissen
wir noch immer nichts.
Indem ich Ihnen nochmals herzlich
für das liebe Osterpäckchen danke
grüße ich Sie alle, auch die bekannten
Flaurlinger, in der Hoffnung, daß die
Saat gut in die Erde gekommen ist,
recht herzlich und wünsche Ihnen alles
Gute! So verbleibe ich denn in dank-
barer Erinnerung Ihr
Berthold Appell
Einige Flaurlinger Bilder schicke
ich Ende nächster Woche nach! Dank auch
für die Grüße v. Wachter f., ich erwiedere sie
herzlichst!
Fritz gratuliere ich auch zur Pfaffenhoffener Stelle!
Reichenberg, 7.5.1943
Liebe Familie Erhart und Agnes
Vielen, vielen Dank für Brief und
Kartengruß und noch viel mehr für
das liebe Päckchen, das ich gestern erhielt
Ja, da muß es mir doch gut gehen, wenn
ich so gut gefüttert werde. Ich hätte nie
geglaubt, daß mir heuer der Osterhase
so viele Eier bringt. Von Frau Krane-
witter erhielt ich auch ein Päckchen
Also mir geht es in Reichenberg gut
und werde auch noch ein paar Tage hier
verbringen. Ich habe am Stumpf einen
Abzeß bekommen und muß nun war-
ten, bis alles wieder in Ordnung ist.
Mir ist es recht, denn da kann ich öfters
nach Hause auf Urlaub. Ansonsten habe
ich jetzt allerhand zu tun mit dem
Papierkram - ist aber auch gut, denn
immer kann man nicht faulenzen
./.
Erholungsgast in Flaurling
Chronik Flaurlingzum „Tuxer". Liebe Agnes, würden
Sie bitte so gut sein und ihn mir
wieder zurückschicken. Sie werden
ja ohnehin genug zu tun haben und
da mache ich Ihnen auch noch Arbeit,
nicht wahr?
Während des Urlaubes war bei
uns daheim schlechteres Wetter,
auch jetzt ist es immer noch so
wechselnd wie im April.
Berthold hatte bis jetzt immer noch
etwas Ärger mit dem Bein, es ist
aber schon wieder fast gut. Solche
Zwischenfälle bleiben eben nicht aus.
Frau Erhardt hatte ich ein
Bild von mir versprochen, das lege
ich bei als eine kleine Erinnerung
Ich danke Ihnen allen noch
für die Gastfreundschaft und
verbleibe mit den besten Grüßen
und Wünschen für alles Gute
und Gesundheit,
Hilde Gahler
Viele Grüße auch von meinen Eltern.
Österreichisches Schwarzes Kreuz
Landesverband
Sekretariat
Innsbruck, den 20. Nov. 1946.
Rundschreiben
Mit Genehmigung der Landesregierung soll die Friedhofsammlung am
"Tag der Toten" 1. und 2. November und der "Christbaum für die
Todesopfer der Kriege" zu einer ständigen Gepflogenheit in der
Kriegsgräberkultur des Landes gestaltet werden.
Vor allem danke ich allen Ortssekretären für ihre Bemühungen um die diesjährige Friedhofsammlung.
Papiermangel macht es unmöglich, an die Herren Bürgermeister
die hochwürdigen Herren Pfarrer eigene Dankschreiben zu richten.
Ich bitte daher, dem löblichen Gemeindeamt und dem hochwürdigen
Pfarramt den ergebendsten Dank des Sekretariats für das Gelingen
der diesjährigen Friedhofsammlung übermitteln zu wollen.
Das Sekretariat bittet auch für das Gelingen der Christbaumauf-
stellung um die gütige Mitwirkung und Hilfeleistung beider Ämter.
Die Christbaumaktion.
Es bleibt wie immer dem Ermessen der Herren Sekretäre überlassen,
auch diese Christbaumaufstellung nach den örtlichen Verhältnissen
und den Anordnungen der Gemeinde- wie Pfarrämter durchzuführen.
Als Richtlinie gelten:
Spätestens am 23. Dezember soll vor dem Kriegerdenkmal, oder
im Friedhof, oder an sonst einer geeigneten, wenn möglich
gegen Wetter geschützten Stelle, ein Christbaum des Österr.
Schwarzen Kreuzes für unsere "Todesopfer der Kriege" zur Auf-
stellung gelangen.
Den Bewohnern soll dadurch Gelegenheit geboten werden, für ihre Lieben in fremder Erde auf demselben an den Feiertagen ein
Kerzlein zu entzünden.
Der beiliegende Aufruf soll mindestens eine Woche vorher an den
Anschlagtafeln der Kirche und Gemeinde angebracht sein.
Unter dem Christbaum könnte eine Sammlung zur Aufstellung ge-
langen, um allen jenen Bewohnern, welche für die Kriegsgräber-
fürsorge spenden wollen, hierzu Gelegenheit zu bieten. Über der
Urne unter einer Girlande aus Tannenreisigen wäre die beiliegende
Einladung des Österr. Schwarzen Kreuzes, "Wer gerne geben will -
Gebe" anzubringen.
b.w.
Tätigkeitsberichte die ein Berichtsjahr der Freiwilligen Feuerwehr Zirl beschreiben, darin enthalten sind Ausrückungen, Einsätze, Begräbnisse, Feiern , Anschaffungen usw. Die Berichte wurden bei den Jahreshauptversammlungen vorgetragen und in den Protokollen unter "Tätigkeitsbericht des Schriftführers....." vermerkt.
Berufsfeuerwehr Innsbruck Freiwillige Feuerwehr ZirlKriegerdenkmal am Liene Boude, aufgenommen 2025 mit neuer Herz-Jesu-Statue. Die Statue wurde von Herrn Sigmund Bartl geschnitzt.
Kriegerdenkmal am Liene Boude, aufgenommen 2025 mit neuer Herz-Jesu-Statue. Die Statue wurde von Herrn Sigmund Bartl geschnitzt.
Kopie Innsbrucker Nachrichten, Meldung Artillerie Übung im Hochgebirge im Lizumertal (Axams) mit Übergang übers "Halsl" nach Telfes. Übung im Transport zerlegter Feldgeschütze im Gebirge, Aufbruch in Innsbruck 4 Uhr früh, die 16 Transporteinheiten zuerst zur Lizumalpe, dann nach Rast bis über 1900 Meter Höhe gegen das Halsl, 11 1/2 Stunden - Transport der Geschütze, 1100 Höhenmeter eine rastlose Arbeit der Pionierabteilung des 2. Tiroler Kaiserjägerregiments...
Ortschronik TelfesVorwissenschaftliche Arbeit von FWM Georg Walder Feuerwehr Zirl "der Einfluss eine totalitären Regimes und des Umstände des Zweiten Weltkrieges auf das Wirken dieser Organisation".
Walder Georg11 Seiten zeitgeschichtlicher Rückblick
20x30cm
SW
Gefreiter; mit 18 1/2 Jahren nach einer schweren Verwundung verschieden; Patin Josefa Gritsch am 31.07.1944 - wahrscheinlich geb. 05.04.1926 in Landeck - gest. 17.07.1744 im Sonder-Laz. Busau (Quelle: Gräbersuche - www.volksbund.de)