Kriegsgeschehen

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            Brief an Familie Erhart
            AT GemA Flaurling ChrF-sa-sm-ba-3-2 · Teil · 1943-05-07
            Teil von Chronikarchiv Flaurling

            Hier hat nun auch der Mai seinen Ein-
            zug gehalten, die Baume fangen an zu
            blühen - nur ist das Wetter zu schön, es
            möchte drengend mal regnen.
            Bei meinen Eltern ist auch alles
            beim Alten und vom Brüderchen wissen
            wir noch immer nichts.
            Indem ich Ihnen nochmals herzlich
            für das liebe Osterpäckchen danke
            grüße ich Sie alle, auch die bekannten
            Flaurlinger, in der Hoffnung, daß die
            Saat gut in die Erde gekommen ist,
            recht herzlich und wünsche Ihnen alles
            Gute! So verbleibe ich denn in dank-
            barer Erinnerung Ihr
            Berthold Appell
            Einige Flaurlinger Bilder schicke
            ich Ende nächster Woche nach! Dank auch
            für die Grüße v. Wachter f., ich erwiedere sie
            herzlichst!
            Fritz gratuliere ich auch zur Pfaffenhoffener Stelle!

            Chronik Flaurling
            Brief an Familie Erhart
            AT GemA Flaurling ChrF-sa-sm-ba-3-1 · Teil · 1943-05-07
            Teil von Chronikarchiv Flaurling

            Reichenberg, 7.5.1943
            Liebe Familie Erhart und Agnes
            Vielen, vielen Dank für Brief und
            Kartengruß und noch viel mehr für
            das liebe Päckchen, das ich gestern erhielt
            Ja, da muß es mir doch gut gehen, wenn
            ich so gut gefüttert werde. Ich hätte nie
            geglaubt, daß mir heuer der Osterhase
            so viele Eier bringt. Von Frau Krane-
            witter erhielt ich auch ein Päckchen
            Also mir geht es in Reichenberg gut
            und werde auch noch ein paar Tage hier
            verbringen. Ich habe am Stumpf einen
            Abzeß bekommen und muß nun war-
            ten, bis alles wieder in Ordnung ist.
            Mir ist es recht, denn da kann ich öfters
            nach Hause auf Urlaub. Ansonsten habe
            ich jetzt allerhand zu tun mit dem
            Papierkram - ist aber auch gut, denn
            immer kann man nicht faulenzen
            ./.

            Chronik Flaurling
            Brief an Familie Erhart
            AT GemA Flaurling ChrF-sa-sm-ba-6-2 · Teil · 1943-07-14
            Teil von Chronikarchiv Flaurling

            zum „Tuxer". Liebe Agnes, würden
            Sie bitte so gut sein und ihn mir
            wieder zurückschicken. Sie werden
            ja ohnehin genug zu tun haben und
            da mache ich Ihnen auch noch Arbeit,
            nicht wahr?
            Während des Urlaubes war bei
            uns daheim schlechteres Wetter,
            auch jetzt ist es immer noch so
            wechselnd wie im April.
            Berthold hatte bis jetzt immer noch
            etwas Ärger mit dem Bein, es ist
            aber schon wieder fast gut. Solche
            Zwischenfälle bleiben eben nicht aus.
            Frau Erhardt hatte ich ein
            Bild von mir versprochen, das lege
            ich bei als eine kleine Erinnerung
            Ich danke Ihnen allen noch
            für die Gastfreundschaft und
            verbleibe mit den besten Grüßen
            und Wünschen für alles Gute
            und Gesundheit,
            Hilde Gahler
            Viele Grüße auch von meinen Eltern.

            Chronik Flaurling
            Brief an Familie Erhart
            AT GemA Flaurling ChrF-sa-sm-ba-6-1 · Teil · 1943-07-14
            Teil von Chronikarchiv Flaurling
            1. Juli 43.
              Liebe Familie Erhardt u.
              liebe Agnes!
              Nach meiner Rückkehr vom so
              schönen, aber leider nur zu kurzen
              Urlaub in Flaurling habe ich schon
              wieder einige Tage, die mit Dienst
              ausgefüllt waren, hinter mir. Man
              muß sich eben auch da wieder ein
              gewöhnen und das geht ja auch
              schnell. Ein großer Unterschied
              ist es schon. Im Urlaub hatte
              man den ganzen Tag Zeit und
              jetzt dagegen ist man den ganzen
              Tag wie eingesperrt. Ich tue es
              aber gern. Wieviel schlimmer
              haben es die Soldaten an der
              Front.
              Nun habe ich gleich eine
              Bitte. Meine Mutter hatte mir
              einen Brief nach Flaurling ge-
              schickt, der aber erst nach meiner
              Abreise angekommen sein wird.
              ./.
            Chronik Flaurling
            Rundschreiben Schwarzes Kreuz - Friedhofsammlung
            AT GemA Flaurling ChrF-vi-sk-fsk-1 · Teil · 1946-01-20 - 1946-11-20
            Teil von Chronikarchiv Flaurling

            Österreichisches Schwarzes Kreuz
            Landesverband
            Sekretariat
            Innsbruck, den 20. Nov. 1946.
            Rundschreiben
            Mit Genehmigung der Landesregierung soll die Friedhofsammlung am
            "Tag der Toten" 1. und 2. November und der "Christbaum für die
            Todesopfer der Kriege" zu einer ständigen Gepflogenheit in der
            Kriegsgräberkultur des Landes gestaltet werden.
            Vor allem danke ich allen Ortssekretären für ihre Bemühungen um die diesjährige Friedhofsammlung.
            Papiermangel macht es unmöglich, an die Herren Bürgermeister
            die hochwürdigen Herren Pfarrer eigene Dankschreiben zu richten.
            Ich bitte daher, dem löblichen Gemeindeamt und dem hochwürdigen
            Pfarramt den ergebendsten Dank des Sekretariats für das Gelingen
            der diesjährigen Friedhofsammlung übermitteln zu wollen.
            Das Sekretariat bittet auch für das Gelingen der Christbaumauf-
            stellung um die gütige Mitwirkung und Hilfeleistung beider Ämter.
            Die Christbaumaktion.
            Es bleibt wie immer dem Ermessen der Herren Sekretäre überlassen,
            auch diese Christbaumaufstellung nach den örtlichen Verhältnissen
            und den Anordnungen der Gemeinde- wie Pfarrämter durchzuführen.
            Als Richtlinie gelten:

            Spätestens am 23. Dezember soll vor dem Kriegerdenkmal, oder
            im Friedhof, oder an sonst einer geeigneten, wenn möglich
            gegen Wetter geschützten Stelle, ein Christbaum des Österr.
            Schwarzen Kreuzes für unsere "Todesopfer der Kriege" zur Auf-
            stellung gelangen.
            Den Bewohnern soll dadurch Gelegenheit geboten werden, für ihre Lieben in fremder Erde auf demselben an den Feiertagen ein
            Kerzlein zu entzünden.
            Der beiliegende Aufruf soll mindestens eine Woche vorher an den
            Anschlagtafeln der Kirche und Gemeinde angebracht sein.
            Unter dem Christbaum könnte eine Sammlung zur Aufstellung ge-
            langen, um allen jenen Bewohnern, welche für die Kriegsgräber-
            fürsorge spenden wollen, hierzu Gelegenheit zu bieten. Über der
            Urne unter einer Girlande aus Tannenreisigen wäre die beiliegende
            Einladung des Österr. Schwarzen Kreuzes, "Wer gerne geben will -
            Gebe" anzubringen.
            b.w.

            Chronik Flaurling
            Tätigkeitsberichte Historisch
            AT GemA Zirl FFZ Archiv-SCHG 1-1-3 · Teilbestand · 1923 - 1953
            Teil von Freiwillige Feuerwehr Zirl

            Tätigkeitsberichte die ein Berichtsjahr der Freiwilligen Feuerwehr Zirl beschreiben, darin enthalten sind Ausrückungen, Einsätze, Begräbnisse, Feiern , Anschaffungen usw. Die Berichte wurden bei den Jahreshauptversammlungen vorgetragen und in den Protokollen unter "Tätigkeitsbericht des Schriftführers....." vermerkt.

            Berufsfeuerwehr Innsbruck Freiwillige Feuerwehr Zirl
            Artillerieübung am "Halsl-Telfes
            AT GemA Telfes i. St. CH-Sch_02-1-Krg_13 · Einzelstück · 1914-06-19
            Teil von Ortsarchiv Telfes im Stubai

            Kopie Innsbrucker Nachrichten, Meldung Artillerie Übung im Hochgebirge im Lizumertal (Axams) mit Übergang übers "Halsl" nach Telfes. Übung im Transport zerlegter Feldgeschütze im Gebirge, Aufbruch in Innsbruck 4 Uhr früh, die 16 Transporteinheiten zuerst zur Lizumalpe, dann nach Rast bis über 1900 Meter Höhe gegen das Halsl, 11 1/2 Stunden - Transport der Geschütze, 1100 Höhenmeter eine rastlose Arbeit der Pionierabteilung des 2. Tiroler Kaiserjägerregiments...

            Ortschronik Telfes
            Gritsch Hermann, 1944
            AT GemA Sölden C-Stb-14-91 · Einzelstück · ? - 1944
            Teil von Sammlungen der Chronik Sölden

            Gefreiter; mit 18 1/2 Jahren nach einer schweren Verwundung verschieden; Patin Josefa Gritsch am 31.07.1944 - wahrscheinlich geb. 05.04.1926 in Landeck - gest. 17.07.1744 im Sonder-Laz. Busau (Quelle: Gräbersuche - www.volksbund.de)