Flaurling

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        Flaurling

          1761 Verzeichnungseinheiten für Flaurling

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          Räumlichkeiten für Feiertagsschule
          AT GemA Flaurling ChrF-gaf-gt-efts-4 · Teil · 1881-07-15
          Teil von Chronikarchiv Flaurling

          Lokalitäten in jener Weise zu besuchen sei, wie der
          Schulbesuch im letztvergangenen Winter gefordert
          wurde.
          Indem ich diese Gelegenheit benütze um der Löbl. Gemein-
          de Vorstehung für die bereitwillige Hilfe, die sie mir
          bisher in allem geleistet, den verbindlichsten Dank
          zu sagen, u. den Wunsch beifüge, dies schöne Verhältniß
          möge durch Gottes Schutz stets erhalten bleiben, zeich-
          ne ich mit Hochachtung und Liebe
          Flaurling, den 15. Juli 1881
          ergebenster
          Jos. Walter
          Pfr. u. Dek.
          (Pfarrstempel)

          Gemeinde Flaurling
          Räumlichkeiten für Feiertagsschule
          AT GemA Flaurling ChrF-gaf-gt-efts-2 · Teil · 1881-07-15
          Teil von Chronikarchiv Flaurling

          Dekanates statt, überall empfangen da sowohl Kna-
          ben als Mädchen jeden Sonntag ihren Religions-Wieder-
          holungs-Unterricht; und nur in dieser ansehelichen
          Dekanats-Pfarre sollte der heranwachsenden Ju-
          gend diese Wohlthat versagt bleiben?
          Um jedoch Solches auch hier durchzuführen, ist die Her-
          richtung eines zweiten Schulzimmers nothwendig, das
          geeignet sei den nachmittägigen Religionsunterricht
          gleichzeitig für die Mädchen zu ertheilen, während
          die Knaben das gewöhnliche Schulzimmer benützen. Ich
          habe hiefür das alte Rißbenefiziaten-Zimmer ersehen
          und bereits vom Hoch. F. B. Oridinariat die Erlaub-
          niß erwirkt diese Benefiziaten-Wohnung, bis
          sie nicht wieder einmal ihrem ursprünglichen Zwecke zu
          dienen hat (was kaum bald geschehen wird) zu obigem
          Schulzwecke verwenden zu dürfen.
          Da jedoch besagtes Zimmer im gegenwärtigen Zustande der
          Verwahrlösung hiezu nicht zu brauchen ist, ersucht der Ge-
          fertigte auf das freundlichste die Gemeinde Flaurling
          möge zum Wohle ihrer Jugend das kleine Opfer bringen
          und die Herstellung desselben besorgen. Es handelt sich
          hiebei vorzüglich um drei Punkte:
          a) Um Herstellung des alten Getäfel, das zur Hälfte
          nur mehr steht;
          b) Um Ausbesserung des Oberbodens, der an einer Ecke

          Gemeinde Flaurling
          Räumlichkeiten für Feiertagsschule
          AT GemA Flaurling ChrF-gaf-gt-efts-3 · Teil · 1881-07-15
          Teil von Chronikarchiv Flaurling

          herabzustürzen droht; wie
          c) Um Einsetzung eines neuen Fensterstockes.
          Der alte Ofen dürfte noch hinreichende Dienste leisten.
          Die nöthigen Bänke stellt sich der Gefertigte bereit anzu-
          schaffen und zu bestreiten.
          Da nun mit so geringen Opfern ein so großes Gut erzielt
          werden kann, zweifelt Gefertigter keinen Augenblick
          daß die Löbl. Gemeinde-Vorstehung diesen Antrag beifällig
          aufnehmen wird, und das um so mehr, als die Gemeinde ohne
          dies zur Einhaltung der Benefiziat-Wohnung, wie auch der
          Schullokalitäten gehalten ist, welch letztere gefährdet sind,
          wenn das unterstehende Riß-Zimmer nicht ausgebessert wird.
          Aber was würde es helfen, wenn die Gemeinde einmüthigen
          Sinnes mit dem Seelsorger die Lokalitäten für eine all-
          tägliche Wiederholungsschule in der Religionslehre für Knaben
          und Mädchen vorsorgt; wenn dann die betreffenden Feiertags-
          Schüler u. Schülerinen die ihnen gebothene Gelegenheit nicht
          fleißig benützten?
          Ich erlaube mir daher dem obigen Antrage rücksichtlich der
          Baulichkeiten auch diesen zweiten beizufügen: Der
          Löbliche Gemeinde-Ausschuß wolle durch einen ausgespro-
          chen Beschluß feststellen, daß vom nächsten Schuljahre an
          der Religionsunterricht in der Feiertagsschule die ge-
          wöhnlicher Zeit hindurch jeden Sonntag sowohl von den Knaben
          als auch von den Mädchen in den für sie eigens bestimmten

          Gemeinde Flaurling
          Brief der Schulschwestern an die Gemeinde
          AT GemA Flaurling ChrF-gaf-gt-sw_1 · Einzelstück · 1956
          Teil von Chronikarchiv Flaurling

          Flaurling, am 6. Oktober 1956.
          Geehrter Herr Bürgermeister!
          Geehrte Ausschußmitglieder!
          Im Jahre 1952 haben wir an die Gemeinde das Ansuchen gestellt, uns
          für die Führung des Kindergartens eine finanzielle Unterstützung zu ge-
          währen. Bei der Ausschußsitzung wurde auch dieses Ansuchen akzeptiert.
          Nun hat sich im Ablaufe der 4 Jahre so manches im Wirtschaftsleben geän-
          dert, so daß die jeweilige Kindergärtnerin mit der bisherigen Einnahme:
          S 200.—(i.W.Schillinge zweihundert) kein Auskommen finden kann, nachdem
          wir für Wohnung die gleiche Miete zahlen müssen wie die Partei. Für den
          Kindergartenraum trifft es pro Monat S 20.-- (i.W.Schillinge zwanzig).
          Wenn die Auslage für das fehlende Brennmaterial (Koks) noch dazukommt,
          müssen von den S 200.-- noch ca. S 70.- in Abrechnung kommen.
          Im heurigen Sommer haben wir erfahren, daß die jährliche Unterstützung
          von Seiten der Gemeinde in die Rubrik "Gehalt" aufgenommen wurde. Diese
          S 2.400.— (i.W.Schillinge zweitausendvierhundert), die im Budget als Aus-
          gaben aufscheinen, sind durch die Kindergarten-Einnahmen wesentlich verrin-
          gert worden. Im letzten Jahr sogar bis auf S 1.000.-- (i.W.Schillinge ein-
          tausend) herabgesunken.
          Also Ausgaben der Gemeinde:S 2.400.--
          Einnahmen d.d. Kindergarten:S 1.400.—
          Da einige Mitglieder der Gemeindeverwaltung scheinbar noch immer nicht
          im Bilde sind, welchen Wert ein Kindergarten darstellt, und es schmerz-
          lich empfinden, wenn auf diesem Sektor eine Ausgabe erfolgt, haben wir
          uns entschlossen, von den jeweiligen Eltern mit Beginn des Schuljahres
          1956/57 eine Erhöhung des Beitrages zu verlangen und somit die Gemeinde
          von der Auszahlung eines "Gehaltes", den wir nie angestrebt haben, zu ent-
          lasten. Es wird von nun an am 15. jeden Monats weder eine Ablieferung, noch
          eine Annahme an der Kassierstelle erfolgen. Somit bleibt - wie bisher - der
          Kindergarten Privatkindergarten der Schulschwestern
          v.U.L.F.
          Wir danken für die bisherige finanzielle Unterstützung und hoffen,
          daß wenigstens das Holz und die freie Benützung des Stromes gewährt wird!
          Damit die löbliche Gemeinde weiß, wieviel sich die Kindergärtnerin
          nun gegenwärtig verdient, möge folgendes klargelegt werden:
          Für ein Kind heben wir jetzt S 15.-- pro Monat ein. Für 25 Kinder beträgt
          die Einnahme monatlich S 375.-- (i.W.Schillinge dreihundertsiebzigfünf).
          Die Arbeitszeit ist täglich sechs Stunden; was pro Kind im Tag
          72 Groschen ausmacht. Welcher Arbeiter begnügt sich mit dieser Summe ?!
          Noch dazu geistige Arbeit!
          Sie sehen aus dieser Darstellung, daß die Kindergärtnerin von Flaurling
          bis jetzt und auch weiterhin um Gotteslohn und zum Wohle
          der Gemeinde arbeitet.
          Es ist uns eine besondere Freude, daß die zuständige Schulbehörde
          die Leistung der Kindergärtnerin mit "besonderem Dank und Anerkennung"
          ausgezeichnet hat und den Wunsch ausgesprochen hat, daß Schwester Isidora
          noch weitere Jahre so segensreich wirken möge!
          Hochachtend
          zeichnen die Schulschwestern von Flaurling

          Chronikwerkstatt Flaurling