Polling in Tirol

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Polling Map of Polling in Tirol

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      Polling in Tirol

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        Polling in Tirol

          163 Archival description results for Polling in Tirol

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          AT GemA Flaurling ChrF-gaf-gt-fspf-1 · Part · 1890-07-21
          Part of Chronikarchiv Flaurling

          Protokoll
          aufgenommen bei der k. k. Bezirkshauptmann-
          schaft Innsbruck, am 21. Juli 1890
          Es erschienen Alois Rauchnagl Vor-
          steher von Polling, u. Peter Köfler, Vor-
          steher von Flaurling u. wird von densel-
          ben in Gegenwart des Gefertigten
          über die streitige Beitragspflicht der Ge-
          meinde Polling zu der, beiden Gemein-
          den gemeinsamen Feiertagsschule nächste-
          hender
          Vergleich geschlossen:

          1. Nach Ermittlung der für die Feiertags-
            schule im Ganzen zu zahlenden Quote des
            Lehrergehaltes, Repartirung dieser Summe
            auf die einzelnen Kinder und Zugrunde-
            legung der im letzten Jahre von bei-
            den Gemeinden die schulbesuchenden
            Kinderzahl, wird der Betrag von 3 fl. als
            derjenige festgesetzt, welcher von Polling
            der Gemeinde Flaurling jährlich für die
            die Feiertagsschule besuchenden Kinder
            der ersteren Gemeinde, an Flaurling
            zu entrichten ist.
          2. Dieser Betrag ist der einzige, aus dem
            Rechtsgrunde der gemeinsamen Feiertags-
            schule von Polling der Gemeinde Flaur-
          Untitled
          AT GemA Flaurling ChrF-gaf-gt-fspf-2 · Part · 1890-07-21
          Part of Chronikarchiv Flaurling

          ling geschuldete Betrag u. ist Flaurling hin-
          für verpflichtet, ohne weiteren Anspruch
          an die Gemeinde Polling für die Be-
          heizung u. allfällig notwendige Reparaturen
          u. Nachschaffungen im Innern der Schul-
          zimmer aufzukommen. Die Zahl der von
          Polling schulbesuchenden Kinder hat auf die-
          sen Vergleich gar keinen Einfluß.

          1. Der Betrag von 3 fl. hat alljährlich, zu Georgi
            für das laufende Schuljahr
            (also B. zu Georgi 1891 für das Schuljahr)
            1890/91 ent-
            richtet zu werden.
          2. Die für die Jahre 1887/88, 1888/89 u. 1889/90
            rückständigen Beträge, somit zusammen 9 fl.
            haben sogleich gezahlt werden.
          3. Dieser Vertrag behält seine Giltigkeit durch
            3 Jahre bis zum Ablaufe der Funktionsdauer
            der gegenwärtigen Vorstehung, somit bis
            Sommer 1893 u. wird weiterhin immer
            stillschweigend auf 3 Jahre verlängert wenn
            er nicht innerhalb 6 Wochen nach Vollzug
            der neuen Vorsteherwahl von einer Par-
            thei gekündet wird.
            Innsbruck am 21. Juli 1890
            für die Gemeindevorstehung Flaurling
            Perter Kofler m/m Vorsteher
            für die Gemeindevorstehung Polling
            Alois Rauchnagl m/m
            Vor mir
            V. Murr m/m
            kk. prov. Bezirksschulinspektor.
            Mit dem Originale gleichlautend
            Lodron
            Von mir:
            Lodion m/m
            kk. Statth. Con. Prakt.
          Untitled
          Chronikauszug
          AT GemA Flaurling ChrF-kia-pfAf-ch1-2 · Part · 1707 - 1773
          Part of Chronikarchiv Flaurling

          12
          überbunden 203 f aber k. Wagner selbst verfügt, laut Visitations-
          Decret v. 18 August 1752.
          Consistor. Protokoll de ao 1751. Fol. 27b.
          In dem Berichte des Wagners vom
          Xber 1743 an das Consistorium
          /: Fiscie. No 7. Lit. J. :/ wird
          bekennt, daß die Einhaltung des
          Widums in Flaurling blos einem
          jeweiligen Pfarrer obliege,
          von den Kirchen und Gemeinden
          aber nichts gefordert werden
          könne.
          Die Bitte um Anstellung eines Priesters zu Hatting
          wird unter dem Dekan Holer 1765 wieder erneuert.
          Ferdinand Holer erhielt die Pfarre am 17. May
          1763.
          Ao 1747 wurde Pfaffenhofen mit dem nahege-
          legenen Wiesfeld Lenanger von einem Muhr-
          bruch des Plaubachs hoch überschüttet; von Gebäu-
          den wurde jedoch nur der Stadl bey der Mühle fort-
          gerissen. Von dieser Zeit an hat man das Bachwasser
          durch ein Riß in geraden Linie dem Inn zu abzuleiten
          angefangen, zu dessen Einhaltung das Aerar die Holz-
          Bewilligung aus dem Bürkwalde der Strassen halber
          ertheilet.
          Ao 1753 haben die Flaurlinger mit H. Dechant
          1000 f auf die Reparation der St. Margearthen
          Kirche verwendet.
          Vom Jahr 1756 bis 1758 würden die Gemeinswal-
          dungen in der Pfarre aufgetheilt. Pfarren Wag-
          ner schloß demnach mit den Gemeinden verschiede-
          ne Vergleiche ab, wie er es nach dem Verhältnisse
          der Entsternung? der Waldungen angemessen fand,
          wodurch das Holzrecht des Pfarrwidums in
          dem Bezirk der Pfarre auf die bestimmte Zu-
          theilung benannter Waldtheile in Flaurling und
          Oberhofen, und auf eine gewisse Quantitat jährl.
          geschlagnes Holz in Pfaffenhofen und Hatting be-
          schränket wurde, wie das von Wagner geschriebene
          Urbar ad finem besagt.
          Ao 1758 wurde von der k.k. Landesregierung
          eine neue Stolordnung Vorgeschriebung.
          Hierwegen hat Pf. Wagner mit der Gemeinde
          einen Vergleich geschlossen, der im Archive
          Rub. II. Fase. II. n. 20. zufinden.
          Ao 1759 hat die Gemeinde Hatting um die
          Errichtung eines Benefiziums nachgesucht,
          aber vergeblich, weil ihre Stiftung die Congrua
          nicht bedeckt.
          Ao 1761
          ist das St. Rochus Kirchl zu Polling
          welches ao 1755 ht wegen schlechter
          Bauart hat demolirt und von neuen erbaut werden
          müßen, von Ferdinand Graf von Sarnthain Weih-
          bischof zu Brixen eingeweiht worden.
          XII. Das vom Jahr 1763 bis 1773
          Ferdinand Holer Decanus IX.
          Ao 1766 /: heißt es im Zehentbuch der Pfarre
          Flaurling :/ d 3ten August ist aus Zulassung
          Gottes ein großes Schauer Wetter erfolgt, wo-
          durch die Retier Telfs, Flaurling, Oberhofen,
          und Pettenau merklichen Schaden genommen.
          Im Flaurlinger Widum wurden bey 400
          Glasscheiben eingeschlagen. Der Roggen
          war zwar in Sicherheit, dagegen Weitzen,
          Gerste und Haber empfindlich ausgeschlagen,
          das Gruemat mit Schauer gedeckt; beson-
          ders der Türken theils gänzlich, theils strich-
          weis abgeschlagen, so, daß die leeren Kalben
          ohne Stroh noch zu sehen wären. Das gute
          nachfolgende Wetter hat vieles wieder ersetzet,

          Untitled
          AT GemA Flaurling ChrF-kia-pfAf-re2 · Item · ab 1326
          Part of Chronikarchiv Flaurling

          N 30. Die St. Margarethenkirche
          Es läßt sich nicht feststellen, wenn die erste Kirche in Flaurling
          gebaut wurde. Zum erstenmäle wird 1326 eine Kapelle
          zur hl. Margaretha Erwähnung getan. Diese Kagelle wurde
          von Pfarner Riß vergrößert und im Jahre 1508 mit 3
          Altären von Weihbischof Konrad Reichard wieder ge-
          (1574) weiht. Pfarrer Th. Fritzler hat weitgehende Reparaturen
          angebracht, vide Bauvertrag u. Baurechnung im Archiv: I, F, 12,13.
          Ebens Dekan Wagner 1750. Dekan Wolf ließ sie abermals
          1836 vergrößern, indem er das ehemelige Kirchenschiff
          als Presbyterium adaptierte, und dann ein neues großes
          Kirchenschiff baute. Der jetzige Eingang in die Sakbeistei war
          vorher Hauptkirchtüre, nur vorher ein großes Verdach
          angebracht war für jene, die in die Kirche keinen
          Platz fanden. Die Geundsteinligung fand statt am 26. April
          durch den Prälaten von Stams, der spätere Fürstbischof
          v. Gasser war gerade damals als Cuoperater in Flaurling.
          Es wurden 628 Mauererschichten auf das Meisterwerk
          verwendet. Am 22. Juli stand breits der Dachstuhl auf
          der Kirche. Am 12. Oktober Weihe der 5 Altäre durch
          den Prelaten von Stams. 18. Mai 1837 Weihe der Kirche
          durch den Bischaf B. Galura. Kosten des Rohbaues
          cca 3000 fl. die Bauer Michael Kretzer in Polling
          testierte für den Kirchenbau einen Betrag von 800 fl.
          die Kirche von Faurling war von jeher Filial-
          Kirche von Pfaffenhofen. 1788 wurde sie aber
          durch ein Dekret des Bischofs als Pferrkirche erklärt.
          Da sich aber die Pfaffenhofner 1793 wieder mit der
          Pfarre Faurling vereinigten, wurde wieder die
          Kirche in Pfaffenhofen Pfarrkirche, jene in Flaurling
          sank zu Filial. herab.

          Untitled
          Chronikfragment - Finanzen
          AT GemA Flaurling ChrF-kia-pfAf-ref3 · Item · 1877 - 1930
          Part of Chronikarchiv Flaurling

          105.
          den Friedhof anlange und wurde von der Behörde
          die Vergrößerung desselben urgiert im Jahre

          1. Ist aber unterblieben.
            Die Kirche besitzt zwei Grundstücke auf der Oberhofer
            Seite. Das Galtmahd, die Wolfsgrube wurde ihr 1454
            geschenkt, Als Dekan v. Zinneberg es verkaufte, wurde
            der Kauf behördlich wieder rückgängig gemacht, 1748.
            Die Barkapitalien der Kirche sind durch die Inflation
            1921/22 verloren gegangen. Sie beliefen sich auf ca 50000 K.
            1928 hat Frau Maria Fink v. Flaurlingberg der Kirche I M 9
            einen Acker im Ausmaße von cca 4 Starland legiert.
            Das Verzeichnis der an der Pfarrkirche bestehenden
            Stiftungen von Messen und Ämtern vide
            im Archiv. Alle diese Stiftungen wurden I. O, 1, 4, 6.
            mit Ausnahme von 7 Messen, die auf
            Widumrealitäten lasten, bis 1930 um
            jährlich eine Hl. Messe reduziert, und
            zwar einschließlich der Risstiftungen
            sowie der Stiftungen in Polling.
            NB. Auf dem rechten Seitenaltern befindet sich der hl.
            Leib des Mertyrers Fortunatus, den 1829 der
            Bauer Thaddäus Kuen aus Rom brachte. (cum
            ampulla sanquinis et authentica). An Stelle des
            Altarblattes der s. Maria auxiliatris wurde das
            Bild der hl. Magdalena v. Flatz angeschafft.
            Die Kanzel wurde unter Dekan Töller von
            Bildhauer Renn gemacht. (1801-22)
            1922 wurde der Nordflügel des Kirchendaches nebst Pres-
            byterium mit Platten gedeckt. Die Gemeinde zahlte den
            Unternehmer mit Lärchenholz, das sie vom Dekan
            kaufte und der Hauptsache noch bis heute schuldig (1932)
            blieb. Es wurde nur eine kleine Anzahlung
            gemacht (500000 K)
          Untitled
          Auszug Kirchenrechnung
          AT GemA Flaurling ChrF-kia-kk-kb-kire-2 · Part · 1824
          Part of Chronikarchiv Flaurling

          1824
          Pfarrarchiv Flaurling
          Kirchenrechnungen
          Rechnung
          Ueber die Einnahmen, und Ausgaben für die St.Margrethen
          Kirchen zu Flaurling Landgerichts Hörtenberg, und Schlosberg.
          Vom 20ten Jänner 1824 bis 20ten Jänner 1825, das ist für
          Liechtmeßen.
          1824
          Unter der Verwalter des Georg Mueßak.
          ...
          A.
          Haupt Vermögen
          . . .
          An vorjährigen Kasse Bestand.
          Der gewest Kirchprobst Joseph Tosch ist als Kasse Rest
          verbliebenen 192 fl 17 1/4 kr, davon ist aber der Ge=
          meinde Flaurling zur Herstellung des Kalvarienberges eine
          aversum gemäß der letzten Rechnungs-Revision von 71 f 26 kr
          R.W. abgetretten worden, worüber alda noch zu
          verrechnen kommt ..................... 120 f 51 1/2 kr
          . . .
          Ausgaben
          N. 14. Dem Anton Ehrhart, Gemeinde Kassier wurden
          zur Herstellung des Kalvarienberges über
          die 71 f 26 kr, welche bei dem Empfang
          abgesetzet worden sind, noch weiters zu
          diesem Ende hinaus bezahlt .. .. 8 f 40 kr
          N. 16. Ferners dem Tischler seine Arbeit
          im Kalvarien Berg bezahlt . . .. - f 14 kr

          Untitled