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            Das TT-Wahlforum nimmt volle Fahrt auf
            AT GemA Mayrhofen ORTSCHRONIK MAYRHOFEN-ZA2-382 · Pièce · 2016-02-11
            Fait partie de Sammlungen der Chronik Mayrhofen

            Bei den Gemeinderatswahlen werden die Karten in den Gemeinden neu gemischt. Die TT lädt die Bürgermeister-Kandidaten im Vorfeld zum Duell.; Noch sind es mehr als fünf Wochen hin. Am 28. Februar werden die Tirolerinnen und Tiroler wieder an die Wahlurnen gerufen. Nach sechs Jahren stehen in 278 Gemeinden wieder Gemeinderats- und Bürgermeisterwahlen an. Die Ausnahme bildet - traditionellerweise - die Landeshauptstadt Innsbruck. Sie wählt planmäßig erst 2018 wieder einen neuen Gemeinderat.; Am Spiel steht viel: Nirgendwo sonst als auf Gemeindeebene fallen mehr Entscheidungen, deren Auswirkungen die Bevölkerung so direkt zu spüren bekommt. Ob Flächenwidmungspläne, Bauverbote- und -genehmigungen, Bau von Flüchtlingsunterkünften, Vereinsförderungen, Kinderbetreuung - über all das entscheiden mittelbar Bürgermeister und Gemeinderat. Die Bürgerinnen und Bürger haben es in der Hand, wer neuer Bürgermeister wird und welche Listen die kommenden sechs Jahre in den Gemeindestuben das Sagen haben.; Die Tiroler Tageszeitung berichtet bereits seit Wochen über den bald zur Höchstform auflaufenden Wahlkampf in den einzelnen Gemeinden. Damit wollen wir uns aber nicht zufriedengeben. Wir wollen den Wählerinnen und Wählern die Chance geben, die Kandidaten auf Herz und Nieren zu prüfen. Deshalb laden wir in allen Tiroler Bezirkshauptorten und ausgewählten Gemeinden (siehe Grafik) die jeweiligen Kandidatinnen und Kandidaten für das Bürgermeisteramt zur direkten Wahl-Konfrontation. Diese so genannten „Elefantenrunden“ werden im Rahmen der bewährten Diskussionsplattform der Tiroler Tageszeitung, dem TT-Forum, über die Bühne gehen.; Moderiert von den beiden TT-Chefredakteuren Alois Vahrner und Mario Zenhäusern sowie TT-Lokalchef Manfred Mitterwachauer werden die Bürgermeister-Direktkandidaten dabei allen interessierten Bürgerinnen und Bürgern Rede und Antwort stehen.; Die jeweilige Bevölkerung ist also herzlich eingeladen, diese einmalige Chance im Vorfeld der Gemeinderatswahl zu nützen, den einzelnen Kandidatinnen und Kandidaten Fragen zu stellen, um sich so ein Bild für das Wahlkreuzerl am 28. Jänner und gegebenenfalls für die Bürgermeisterstichwahlen am 13. März zu machen.; Den Auftakt zu den TT-Wahlforen bildet Lienz, den Abschluss Landeck. Beginn der Diskussionsrunden ist jeweils um 19.30 Uhr.; 26.01. Lienz ; (Kolpingsaal); 27.01. Kitzbühel; (NMS/Landesmusikschule); 28.01. Schwaz (SZentrum); 01.02. Hall (Kolpingsaal); 02.02. Kufstein (Stadtsaal), 03.02. Imst (Stadtsaal); 10.02. Reutte (Wirtschaftskammer); 11.02. Mayrhofen (Europahaus); 15.02. Wörgl (VZ Komma); 16.02. Telfs (Großer Rathaussaal); 17.02. Landeck (Stadtsaal); Beginn: jeweils um 19:30 Uhr;

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            Roman Eberharter tritt als Kandidat ab.
            AT GemA Mayrhofen ORTSCHRONIK MAYRHOFEN-ZA2-392 · Pièce · 2016-02
            Fait partie de Sammlungen der Chronik Mayrhofen

            Ursprünglich gab es für die Marktgemeinde Mayrhofen vier Bürgermeisterkandidaten: Franz Eberharter, Monika Wechselberger, Hansjörg Moigg und Roman Eberharter. Letzterer hat sich nun entschieden, doch nicht für das Amt des Dorfchefs zu kandidieren. „In einer Demokratie ist Politik mit Spannungen verbunden. Ich habe in den letzten Wochen gelernt, dass es Momente gibt, in denen man sich zwischen politischer Karriere und Freundschaft entscheiden muss. Ich entscheide mich ganz klar für Familie und Freundschaft“, so Roman Eberharter, der den Rücktritt als Spitzenkandidat seiner Liste bekannt gibt und sich bei all seinen Unterstützern bedankt.;

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            AT GemA Mayrhofen ORTSCHRONIK MAYRHOFEN-ZA2-396 · Pièce · 2016-02
            Fait partie de Sammlungen der Chronik Mayrhofen

            Roman Eberharter zog Kandidatur in Mayrhofen zurück, ob Markus Bair statt ihm kandidiert, war gestern unklar. Drei weitere Kandidaten sind fix.; Ein „heißes Pflaster“ bei den heurigen Gemeinderatswahlen ist Mayrhofen. 24 Jahre lang prägte Bürgermeister Günter Fankhauser die Geschicke in der Tourismushochburg. Jetzt stellt sich der 60-Jährige nicht mehr der Wahl.; Vier Kandidaten wollten um seine Nachfolge rittern, darunter Gemeinderat Roman Eberharter. Er besetzt bis dato das fünfte Mandat auf Franz Eberharters Liste und entschied sich Ende Dezember, mit „Unser Mayrhofen“ eigene Wege zu gehen. Donnerstag teilte der Unternehmer überraschend mit, nicht mehr als Bürgermeister zu kandidieren und auch bei seiner Liste nur noch auf einem hinteren Platz aufscheinen zu wollen. Über die Gründe des plötzlichen Sinneswechsels will er sich nicht näher äußern. „Es gibt Momente, in denen man sich zwischen politischer Karriere und Freundschaft entscheiden muss. Ich entscheide mich ganz klar für Freundschaft und Familie“, sagt er kryptisch, und dass er sich aus der Gemeindepolitik zurückziehen will, um mehr Zeit für andere Aufgaben in der VP sowie dem Familienverbund zu haben. Gerüchte, dass Markus Bair statt Roman Eberharter nun um das Bürgermeisteramt rittert, wollte Bair gestern Nachmittag nicht bestätigen. „Ich weiß noch nicht, ob ich kandidiere“, sagte er wenige Stunden vor dem Listenabgabetermin in den Gemeindeämtern.; „Mir tut es sehr leid, dass Roman nicht kandidiert, denn ich schätze ihn als Menschen sehr. Wahrscheinlich wurde der Druck für ihn zu groß“, sagt GR Monika Wechselberger („Unser Mayrhofen“). Die Religionslehrerin, die in der ablaufenden Gemeinderatsperiode durch kritisches Hinterfragen diverser Projekte für viel Zündstoff in der Gemeinde gesorgt hatte, will ebenfalls als Bürgermeisterin kandidieren. Wie Roman Eberharter war sie bisher auf Franz Eberharters Liste „Team Eberharter“ im Gemeinderat. Auch Franz Eberharter, der seit 18 Jahren Gemeinderat und seit zwölf Jahren Gemeindevorstand ist, will sich neuerlich für das Bürgermeisteramt bewerben. Für ihn kam Roman Eberharters Rücktritt „sehr überraschend“, habe er doch einen sehr professionellen Wahlauftritt hingelegt. „Inzwischen haben sich bereits die Präsentation im Internet und das Logo geändert“, wundert sich der Chef eines Installationsbetriebes.; Überrascht ist auch GV Hans-Jörg Moigg über Roman Eberharters Entscheidung. Moigg geht für die Liste von BM Fankhauser als Bürgermeisterkandidat ins Rennen. Der Hotelier hat als Obmann des Verkehrsausschusses eine sitzungsintensive Periode hinter sich. Alle Bürgermeisterkandidaten stehen am Donnerstag, 11. Februar, um 19.30 Uhr im Europahaus den Mayrhofnern sowie TT-Lokalchef Manfred Mitterwachauer Rede und Antwort über ihre Zukunftspläne für Mayrhofen.;

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            Doch vier Kandidaten in Mayrhofen
            AT GemA Mayrhofen ORTSCHRONIK MAYRHOFEN-ZA2-398 · Pièce · 2016-02-28
            Fait partie de Sammlungen der Chronik Mayrhofen

            Markus Bair entschloss sich kurzfristig zur BM-Kandidatur. Im Gegensatz zu den drei Mitbewerbern ist er Polit-Neuling. ; Das war knapp: Um 16.25 Uhr wurde Freitag ein¬e vierte Liste mit einem vierten Bürgermeisterkandidaten im Mayrhofner Gemeindeamt eingereicht. Für „Unser Mayrhofen“ geht jetzt statt Roman Eberharter der Polit-Neuling Markus Bair im Kampf um den Bürgermeistersessel ins Rennen. Der 45-Jährige ist Besitzer von Trendsportgeschäften und wird diesen Donnerstag, 11. Februar, um 19.30 Uhr beim TT-Wahlforum im Europahaus mit auf dem Podium sitzen. Dort stellen sich auch die weiteren BM-Kandidaten Hans Jörg Moigg, Franz Eberharter und Monika Wechselberger den Fragen von Moderator TT-Lokalchef Manfred Mitterwachauer und jenen des Publikums. Einer, der der Wahl gelassen entgegensieht, ist der amtierende Bürgermeister Günter Fankhauser. „Ich habe mein Ziel erreicht, mit 24 Jahren jener Bürgermeister von Mayrhofen zu sein, der am längsten im Amt ist“, sagt Fankhauser, der am 7. März seinen 61. Geburtstag feiert. Da er frühestens mit 62 in Pension gehen kann, will er bis dahin als Meldeamtsleiter in der Gemeinde tätig bleiben. „Meine Aufgaben als Vizepräsident des Tiroler Gemeindeverbands und Vorstand des Österreichischen Gemeindeverbundes habe ich ehrenamtlich ausgeführt“, erklärt er. Auch diese Ämter will er bei den dort anstehenden Neuwahlen beenden.; Was ihm für die Zukunft Mayrhofens am meisten am Herzen liegt, ist die Unterflurtrasse. „Man sollte schauen, dass dieser Bau dem Bahnhofsbau vorgezogen wird“, sagt er. Diese Meinung vertreten Moigg, Eberharter und Wechselberger ebenfalls. Sie alle wollen auch beruflich zurückstecken, um für Mayrhofen da zu sein. Eberharter verweist auf die erfolgte Betriebsübergabe an seinen Sohn, Moigg auf funktionierende Strukturen in seinem Großbetrieb. Und Wechselberger will ihre Lehrtätigkeit stark einschränken.;

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            Die Qual der Wahl bleibt vielfach aus
            AT GemA Mayrhofen ORTSCHRONIK MAYRHOFEN-ZA2-399 · Pièce · 2016-02-28
            Fait partie de Sammlungen der Chronik Mayrhofen

            Während in Mayrhofen gleich vier Kandidaten um die Nachfolge von BM Günter Fankhauser rittern, haben die Bürger in den umliegenden Gemeinden keine Qual der Wahl. Denn in Schwendau, Hippach und Ramsau kandidieren nur die bereits amtierenden Bürgermeister Franz Hauser, Gerhard Hundsbichler und Fritz Steiner. In Finkenberg hat sich inzwischen Andreas Kröll (Hotel Dornauhof) entschieden, dem scheidenden Bürgermeister Mathias Eberl nachzufolgen - als Einziger. Der Ginzlinger Ortsvorsteher Rudolf Klausner kandidiert für dieses Amt nicht. In BM Heinz Ebenbichlers Gemeinde Brandberg sind bei einer antretenden Liste und einem Bürgermeisterkandidaten die Würfel schon gefallen. Mehr Spannung in Tux: Vier Listen mit drei Bürgermeisterkandidaten (Franz Erler, Simon Grubauer und Wilfried Erler) stehen zur Auswahl.; Große Auswahl gibt es aber auch teilweise in den Inntaler Gemeinden des Bezirks nicht. In Pill steht beispielsweise nur eine einzige Liste zur Auswahl und zwar die des derzeitigen Bürgermeisters Hannes Fender. „Zukunft für Pill - Bürgermeister-Liste Hannes Fender“ stellte bei den Gemeinderatswahlen 2010 insgesamt sechs Mandatare, während die Konkurrenzliste „Fortschrittliche Bürgerliste Pill“ sogar sieben Mandate erhielt. Ebendiese Liste stellt sich heuer nicht mehr der Wahl.; Auch bei den Stanern bleibt die Qual der Wahl aus, wenn es darum geht, einen Bürgermeister zu wählen. Nur der derzeitige BM Michael Huber kann auf dem Wahlzettel angekreuzt werden. Ebenso lediglich einen Interessenten für den Bürgermeistersessel gibt es in Terfens. BM Hubert Hußl stellt sich seiner Wiederwahl. Wenige Überraschungen dürfte es auch in Eben geben. Bürgermeister Josef Hausberger (Unparteiische Namensliste) ist für die Ebener die einzige Wahl, wenn es um das Amt des Bürgermeisters geht. In Achenkirch, wo BM Stefan Messner nicht mehr kandidiert, ist mehr geboten: Vier Listen sollen bei der Gemeinderatswahl vertreten sein. Zwei der Listen stellen einen Bürgermeisterkandidaten: VBM Karl Moser geht mit seiner Liste „Achentaler Gemeindeliste“ und GV Nikolaus Zöschg mit „Wir für Euch“ ins Rennen. Ebenfalls zwischen zwei Kandidaten können die Bürger in Steinberg wählen. Hier kämpfen Listenführer Stefan Huber (Zukunft Steinberg) und der derzeitige BM Helmut Margreiter (Für Steinberg - Helmut Margreiter) um das Amt des Dorfchefs.; Die Frist zur Listenabgabe ist zwar bereits abgelaufen, Änderungen in formaler oder rechtlicher Hinsicht, Koppelungserklärungen sowie die Zurückziehung von Wahlvorschlägen sind aber teils noch bis einschließlich 18. Februar möglich.;

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            AT GemA Mayrhofen ORTSCHRONIK MAYRHOFEN-ZA2-400 · Pièce · 2016-02-11
            Fait partie de Sammlungen der Chronik Mayrhofen

            Beim heutigen TT-Wahlforum im Europahaus nehmen die vier Bürgermeisterkandidaten Stellung zu brennenden Themen im Ort.; Gut Ding braucht Weile im Gemeindeamt Mayrhofen. Das war beim Europahaus und dem Verkehrskonzept für die Penkenbahn so, auch die Standortfrage für das Altenheim nahm viele Jahre in Anspruch. Und während zwischenzeitlich diverse Hotelzubauten, Personalhäuser und Wohnanlagen bauverhandelt und rasch errichtet wurden, sind schon neun Jahre ins Land gezogen, in denen sich der Gemeinderat mit einem sozialen Wohnbauprojekt an der Zillerlände beschäftigt. Vor zwei Jahren wurde der Kaufvertrag mit der Tiwag endlich besiegelt, doch vom leistbaren Wohnraum dort ist noch immer nichts zu sehen.; Immerhin läuft seit einigen Wochen ein Bauträgerwettbewerb und heute sollen Modelle von vier Wohnbauträgern präsentiert werden - rechtzeitig vor den Gemeinderatswahlen. Wann jedoch die nötigen Geldmittel für den neuen Bahnhof der Zillertalbahn beisammen sein werden und die nötigen Grundstücksverhandlungen, die die Gemeinde seit Jahren zu führen angibt, endlich abgeschlossen sind, steht noch in den Sternen.; Genauso steht in den Sternen, wer künftig in Mayrhofen die politische Führung übernehmen wird - allerdings wird diese Frage in den nächsten Wochen beantwortet. Anlässlich der am 28. Februar stattfindenden Gemeinderatswahlen veranstaltet die TT heute in Zusammenarbeit mit dem Europahaus ein TT-Wahlforum. Ab 19.30 Uhr stehen die vier Kandidaten, die in die Fußstapfen von Langzeit-Bürgermeister Günter Fankhauser treten wollen, TT-Lokalchef Manfred Mitterwachauer Rede und Antwort. Gemeindevorstand Hans-Jörg Moigg will den bisherigen Kurs fortsetzen. „Wir haben in dieser Periode alle Themen sauber aufgearbeitet“, sagt er. Gemeindevorstand Franz Eberharter will indes die Protokollschlachten im Gemeinderat beenden und mehr Raum für Diskussion bieten. Für mehr Transparenz, Bürgerbeteiligung und Gleichbehandlung will sich die kritische Gemeindevorständin Monika Wechselberger einsetzen. Und Polit-Newcomer Markus Bair will den touristischen Pioniergeist wieder ankurbeln.;

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            Keine Qual der Wahl in 17 Gemeinden
            AT GemA Mayrhofen ORTSCHRONIK MAYRHOFEN-ZA2-401 · Pièce · 2016-02-28
            Fait partie de Sammlungen der Chronik Mayrhofen

            In 44 Prozent der Gemeinden im Bezirk Schwaz steht schon fest, wer Bürgermeister wird. Denn es gibt nur einen Kandidaten. In vier Gemeinden gibt es sogar nur eine Liste. Fügen ist mit sieben Listen Spitzenreiter.; Während viele Bürgermeisterkandidaten im Bezirk Schwaz um ihren Wahlsieg noch zittern müssen, können sich andere gemütlich zurücklehnen und schon jetzt auf den Bürgermeistersessel freuen. Denn in insgesamt 17 Gemeinden fällt den Wählern die Entscheidung mit nur einem Kandidaten zur Auswahl wohl ziemlich leicht. Dazu zählen die Gemeinden Brandberg, Buch, Eben, Finkenberg, Fügenberg, Gerlosberg, Hart, Hippach, Pill, Ramsau, Rohrberg, Schlitters, Schwendau, Stans, Strass, Stummerberg und Terfens. Das sind immerhin 44 Prozent von den 39 Gemeinden des Bezirkes.; Während sich in Eben zwar nur ein Bürgermeisterkandidat zur Wahl stellt, gibt es dort immerhin drei Listen, die um die Mandatare im Gemeinderat kämpfen. Doch das ist nicht überall so. In Brandberg, Gerlosberg, Pill und Schlitters gibt es nämlich überhaupt nur eine Liste, die Kandidaten für den Gemeinderat stellen. Eine begrenzte Auswahl und ein absehbares Ergebnis. Bei den Wahlen 2010 hatten die Wähler in Pill und Brandberg noch zwei Listen zur Auswahl, in Pill zudem auch zwei Bürgermeisterkandidaten.; Spannend hingegen könnte es beispielsweise in Fügen werden. Am Bürgermeistersessel von Walter Höllwarth sägen nämlich gleich zwei Konkurrenten: Dominik Mainusch (Zukunft Fügen) und Oliver Anker (Wiff). Aus den fünf Listen bei den Gemeinderatswahlen 2010 wurden heuer sogar sieben Listen. Damit beweist Fügen im Bezirk Schwaz mit Abstand die größte Listenvielfalt. In Summe haben 112 Listen am vergangenen Freitag ihre Teilnahme am Wahlgeschehen bestätigt.; Die Qual der Wahl in Sachen Bürgermeister haben vor allem die Gemeinden Mayrhofen, Schwaz, Stumm und Wiesing. Mit jeweils vier Kandidaten bieten sie die größte Auswahl. Besonders heiß um Stimmen gekämpft wird in Stumm, wo Johann Taxacher, Fritz Brandner und Georg Wechselberger um die Nachfolge von Langzeitbürgermeister Alois Fasching rittern. Auch in der kleinen Zillertalgemeinde Bruck ist das Amt begehrt, das BM Klaus Knapp nun zurücklegt. Hier wollen mit Johann Brandacher, Roland Fankhauser und Alois Wurm ebenfalls drei Kandidaten dessen Nachfolg¬e antreten. Der Hainzenberger SP-Bürgermeister Georg Wartelsteiner möchte noch eine weitere Periode dranhängen, doch auch er muss sich mit zwei Gegenkandidaten duellieren: Thomas Huber und Hansjörg Kreidl. Auch in der Nachbargemeinde Zell bekommt VP-BM Robert Pramstrahler Konkurrenz durch Christoph Steiner (FP) und Annelies Brugger (SP).; Insgesamt stellen sich 75 Kandidaten im Bezirk der Wahl zum Ortschef, 112 Listen stehen zur Auswahl. Die Zahl der möglichen Orts¬chefinnen auf den Wahlzetteln ist verschwindend klein.; Nur fünf Frauen aus den Gemeinden Mayrhofen, Weer, Weerberg, Wiesing und Zell wagen den Schritt nach vorne.;

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            Wahlkampf voll im Gange.
            AT GemA Mayrhofen ORTSCHRONIK MAYRHOFEN-ZA2-404 · Pièce · 2016-02-28
            Fait partie de Sammlungen der Chronik Mayrhofen

            In manchen Gemeinden des Zillertals geht es am 28. Februar besonders heiß her - die Nervosität steigt.; Dass es in zahlreichen Zillertaler Gemeinden nach dem 28. Februar neue Dorfchefs geben wird, ist vorprogrammiert. Es gibt jedoch einige Hotspots im Tal, wo es besonders interessant werden dürfte, wer das Rennen um den Bürgermeistersessel macht. Das wohl interessanteste Rennen dürfte sich in der drittgrößten Gemeinde des Tales abspielen - in Stumm. Dort rittern Ortsbauernobmann Georg Wechselberger, Hans Taxacher, Fritz Brandner und Ludwig Glaser um das Amt des Dorfchefs. Mit Ausnahme von Glaser haben alle Kandidaten bereits mehrere gescheiterte Bürgermeisterkandidaturen hinter sich. Der junge Ludwig Glaser (er ist Obmann des Stummer Schrei und WB Obmann von Stumm) könnte jedenfalls frischen Wind in die Stummer Gemeindepolitik bringen und auf Anfrage der BEZIRKSBLÄTTE-Redaktion erklärt er warum: „Bei uns in Stumm gibt es seit 20 Jahren dieselben Bgm.-Kandidaten und ich denke, es wird Zeit für Veränderung. Ich bin als Person unabhängig - bekenne mich als Wirtschaftsbündler aber klar zur ÖVP“, so Glaser.; Was geht in Mayrhofen?; Nachdem Lanzeitbürgermeister Günther Fankhauser in Mayrhofen das Amt nicht wieder ausüben will, stehen ebenfalls vier Kandidaten zur Auswahl. Neben Franz Eberharter (Team Eberharter), Roman Eberharter (Unser Mayrhofen) und Monika Wchselberger kandidiert hier auch der Hotelier Hansjörg Moigg mit der offiziellen Nachfolgeliste von Bürgermeister Günther Fankhauser (Gemeinsam für Mayrhofen). „Wir haben ein starkes Team zusammengestellt und stellen uns der Wahl am 28. Februar mit mir als Bürgermeisterkandidat. Wir hoffen natürlich, dass wir die Gunst der Wählerinnen für uns gewinnen können“, so Moigg. Alle Kandidaten aus Mayrhofen können auf Erfahrung im Gemeinderat verweisen und stellen sich der Wahl als BürgermeisterIn in der Marktgemeinde.; Fügen wird spannend; Während es in Stumm und Mayrhofen keinen amtierenden Bürgermeister zu schlagen gilt, ist die Situation in der größten Gemeinde des Tales anders. Walter Höllwarth sitzt nach wie vor fest im Sattel - bekommt für die Wahl am 28. Februar jedoch Konkurrenz von 6 wahlwerbenden Listen: WIFF (Bgm. Kandidat Oliver Anker), Zukunft Fügen (Bgm. Kandidat Dominik Mainusch), Liste Julia (Didi Daum), SPÖ Fügen (Jakob Dreier/Hans Ebster) und Alois Huber (Ortsbauernobmann).;

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            AT GemA Mayrhofen ORTSCHRONIK MAYRHOFEN-ZA2-407 · Pièce · 2016-02-28
            Fait partie de Sammlungen der Chronik Mayrhofen

            In der Gemeinde Mayrhofen leben knapp 3.800 Einwohner. Mayrhofen ist flächenmäßig die viertgrößte Gemeinde Tirols. Sie besteht aus den Ortsteilen Straß, Hollenzbrücke, Dorf-Haus, Edenlehen, Hochstegen, Rauchenwald, Kumbichl, Dornau, Laubichl, Durst, Hollenzen, Eckartau und Ginzling. 1969 wurde Mayrhofen zur Marktgemeinde erhoben. 1973 wurde der Gemeinde die „Ehrenfahne des Europarates“ in Straßburg verliehen. 1989 wurde sie vom Europarat mit der „Ehrenplakette“ ausgezeichnet. Der Winter-, Sommer- und Kongresstourismus (Europahaus) sorgt für etwa 1,3 Millionen Übernachtungen jährlich und macht Mayrhofen zum zweitstärksten Tourismusort in Tirol. Kürzlich wurde der Bau der neuen Penkenbahn um gut 50 Millionen Euro abgeschlossen. Langzeitbürgermeister Günther Fankhauser ist seit dem Jahr 1992 Ortschef und wird nach dieser Gemeinderatswahl sein Amt niederlegen. Fankhauser hat die Entwicklung der Gemeinde nachhaltig positiv beeinflusst.;

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            Hoffen und Zittern in Mayrhofen
            AT GemA Mayrhofen ORTSCHRONIK MAYRHOFEN-ZA2-408 · Pièce · 2016-02-11
            Fait partie de Sammlungen der Chronik Mayrhofen

            Über 600 Zuhörer strömten ins Europahaus zum TT-Wahlforum mit vier Bürgermeisterkandidaten. Der Ort scheint gespalten und hat nun die Wahl zwischen bewährten Strukturen und komplett neuen Wegen.; ; Sie gilt schon jetzt als Meilenstein für Mayrhofen, die Gemeinderatswahl am 28. Februar. Denn seit Jahrzehnten wurde in der Zillertalgemeinde nie so deutlich wie jetzt, dass die Mayrhofner die Wahl haben. Sie können nach dem Rückzug von Langzeit-Bürgermeister Günter Fankhauser entscheiden, ob sie ähnlich wie bisher in die gemeindepolitische Zukunft geführt werden wollen oder ob sie einen totalen Umbruch wollen. Je nachdem, wen sie aus vier Kandidaten als Fankhausers Nachfolger wählen.; Wie groß das Interesse daran ist, zeigten über 600 Menschen, die Donnerstagabend beim TT-Wahlforum den Saal Europa füllten. So viele, wie es kaum eine Veranstaltung zuvor je schaffte. Auf dem Podium standen TT-Lokalchef Manfred Mitterwachauer GV Hans-Jörg Moigg („Gemeinsam für Mayrhofen“), GV Franz Eberharter („Team Franz Eberharter“), GV Monika Wechselberger („Für Mayrhofen“) und der politische Neueinsteiger Markus Bair („Unser Mayrhofen“) Rede und Antwort.; Während Moigg und Eberharter das bisher für den Ort Erreichte ins Schaufenster stellten, kam von Wechselberger Kritik. Die Bürger würden, statt eingebunden zu werden, vor vollendete Tatsachen gestellt, es herrsche Willkür und keine Gleichbehandlung. Das wolle sie ändern, sagte Wechselberger. „Die Lagerbildung mit zwei Listen und die Seilschaften gehen schon viel zu lange und lähmen den Ort“, schlug Bair in dieselbe Kerbe und kritisierte, man erhalte keine Infos von der Gemeinde. Moigg wies Letzteres scharf zurück und auch Eberharter konterte, wer wegen persönlicher Vorteile im Gemeinderat sitze, sei dort falsch. Er wolle aber die Protokollschlachten im Gemeinderat beenden.; Seit 15 Jahren versuche er bei der Gemeinde zu erfragen, wie man an leistbaren Wohnraum komme, nun überlege er abzuwandern, sagte ein Mayrhofner Bürger. Leistbaren Wohnraum zu schaffen, ist allen vier Kandidaten ein Anliegen. Eberharter verwies auf 14 Wohnungen, die nun bei der Zillerlände entstehen sollen, und auf ein Reihenhaus-Projekt in Hollenzen. Warum es neun Jahre gebraucht habe, bis beim Projekt Zillerlände etwas weiterging? „Der Grundtausch dauerte so lange“, erklärte Moigg. „Ich würde mir wünschen, dass in der gleichen Zeitspanne, wie Gemeinderäte ihre eigenen Projekte umsetzen, sozialer Wohnbau umgesetzt wird“, meinte Wechselberger und verwies auf Moiggs neues Personalhaus samt Tiefgarage, das innerhalb eines Jahres stand. Sie vergleiche Äpfel mit Birnen, konterte der Hotelier und wetterte: „Du blockierst mit deiner Verhinderungspolitik viel. Nur dagegen sein, kann es nicht sein.“; Wechselbergers Wohnraumidee: auf dem gemeindeeigenen Parkplatz hinter dem Europahaus sozialen Wohnraum und eine große Tiefgarage schaffen. Bair kritisierte, Mayrhofen erhalte architektonisch mit „großen weißen Boxen“ wie Europahaus, Schule und Penkenbahn einen Vorstadtcharakter.; Fragen aus dem Publikum gab es auch zu einem Grundkauf hinter der Post. „Dort entstehen keine Appartements und kein Hotel, geplant sind Mietwohnungen, eher sozialer Wohnbau“, stellte Eberharter klar. „Unverschämtheit“ nannte es Wechselberger, dass die dortige Grundstücksbesitzerin einen Blanko-Bebauungsplan der Gemeinde erhalten habe und die Gemeinde bei Nichtumwidmung ihr 245.000 Euro Pönale zu zahlen hätte. Dafür habe die Gemeinde 4000 m² Grund in bester Lage zu 575 Euro/m² von ihr kaufen können, rechtfertigte Eberharter den Deal.; Einig waren sich die drei Gemeindevorstände, der Bau der Unterflurtrasse beim Bahnhof sei vor dessen Neubau umzusetzen. Seitens der Zillertaler Verkehrsbetriebe und Landesbeamten sei beides aber nur als Gesamtpaket erhältlich, wobei der Bahnhof zunehmend zu einem „Luxus-Bahnhof“ mutiere, sagten die drei. Bair sieht das ganze Vorhaben kritisch.; Aus dem Publikum kam der Ruf nach Visionen und einem Leitbild für Mayrhofen und die Frage nach einem Bettenstop. Für ein mutiges und klares Nein zu weiteren Betten im Sinne einer tirolweiten Vorreiterrolle steht Bair: „Das würde den Druck nehmen, immer dazuzubauen.“ Auch Wechselberger will so das Preisniveau im Tourismus heben. Moigg verwies auf viele Altwidmungen und will „punktuell“ etwas zulassen, Eberharter möchte Familienbetrieben ein Wachstum von 30, 40 Betten nicht verbieten.;

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            Echte Wahlalternativen
            AT GemA Mayrhofen ORTSCHRONIK MAYRHOFEN-ZA2-409 · Pièce · 2016-02-11
            Fait partie de Sammlungen der Chronik Mayrhofen

            Der volle Europahaussaal in Mayrhofen zeigte, dass den Mayrhofnern sehr viel an ihrer Zukunft liegt. Die Politikverdrossenheit, die in der Vergangenheit in der Tourismusmetropole deutlich spürbar war, ist verschwunden. Denn jetzt haben die Bürger eine echte Wahl. Die Zufriedenen dürften sich zwischen Hans-Jörg Moigg, der die Liste des amtierenden Bürgermeisters anführt, und dem seit 18 Jahren im Gemeinderat tätigen Gemeindevorstand Franz Eberharter entscheiden. Jene, die eine echte Veränderung wollen, werden ihr Kreuzerl bei der bisher praktisch einzigen Opposition im Gemeinderat in Person von GV Monika Wechselberger machen. Oder aber beim Polit-Neuling Markus Bair, der ebenfalls für komplett neue Wege in Mayrhofen steht. Eine extrem spannende Wahl steht bevor.;

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            Von 112 Listen zählen 81 zur ÖVP
            AT GemA Mayrhofen ORTSCHRONIK MAYRHOFEN-ZA2-415 · Pièce · 2016-02-28
            Fait partie de Sammlungen der Chronik Mayrhofen

            Im Bezirk Schwaz werben in den 39 Gemeinden insgesamt 112 Listen um die Gunst der hier lebenden 65.533 Wahlberechtigten. „33.337 Frauen und 32.196 Männer sind erfasst, darunter 5.684 Bürger, die die Staatsangehörigkeit eines anderen Mitgliedsstaates der Europäischen Union besitzen“, informiert LR Johannes Tratter. Die Zahl der Listen sank kontinuierlich. 1998 hatten die Bürger noch die Qual der Wahl zwischen 145 Listen, 2004 waren es 135 und 2010 noch 121 Listen.; Bekanntlich stehen bei Gemeinderatswahlen die Personen im Vordergrund, die Partei ist zweitrangig. Zahlreiche Listen erklären sich zudem als parteiunabhängig. Hinter etlichen steht allerdings schon eine Partei. Laut VP-Bezirksgeschäftsführer Ernst Stecher sind von den 112 wahlwerbenden Listen im Bezirk Schwaz 81 der ÖVP zuzuordnen bzw. als ÖVP-nah einzuordnen - und von den 75 Bürgermeisterkandidaten seien es 52. Die vier Bürgermeisterkandidaten bzw. Namenslisten in Mayrhofen gelten beispielsweise alle als VP-nahe. Dasselbe gilt für Tux, wo auch alle vier Listen der VP zuzuordnen sind. Auch drei der vier Stummer Bürgermeisterkandidaten und Listen ordnet Stecher der ÖVP zu. Nur jene von Fritz Brandner gilt als SP-nahe.; Weitere Namenslisten mit überwiegend unabhängigen Kandidaten und vereinzelten SP-Parteimitgliedern gibt es in Bruck, Finkenberg, Hainzenberg, Ried, Rohrberg, Weer und Wiesing, weiß SP-Bezirksgeschäftsführerin Victoria Weber. Explizite SP-Bürgermeisterkandidaten stehen in Jenbach, Schwaz, Vomp, Weerberg und Zell zur Wahl und eine SP-Liste in Fügen.; Die Grünen trauern um den politischen Verlust von Max Schneider in Stumm. Der einzige grüne Gemeinderat im Zillertal tritt nicht mehr zur Wahl an. Der einzige grüne BM-Kandidat ist Hermann Weratschnig in Schwaz. In Jenbach und Vomp treten grüne Listen an, eine Liste in Eben gilt als grün-nahe aufgrund einiger Mitglieder, weiß IgLS-GR Viktoria Gruber.; Die FPÖ hat in Zell und Schwaz Bürgermeisterkandidaten am Start. In Wiesing, Gallzein und Jenbach stehen zudem FP-Listen zur Wahl. „In Vomp, Weerberg und Achenkirch sind wir leider auf den letzten Metern gescheitert“, sagt FP-Bezirksparteiobmann Edi Rieger. Die potenziellen Kandidaten hätten berufliche und persönliche Benachteiligungen im Falle einer FP-Kandidatur befürchtet. Rieger: „Viele Stammtischpolitiker sind leider nicht bereit, Verantwortung zu übernehmen.“;

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            AT GemA Mayrhofen ORTSCHRONIK MAYRHOFEN-ZA2-424 · Pièce · 2016-02-28
            Fait partie de Sammlungen der Chronik Mayrhofen

            Acht Dorfchefs im Bezirk kandidieren nicht mehr und können die Wahl entspannt von außen betrachten. Das klappt nicht überall.; „Keine Zeit, bin in einer Bauverhandlung!“ Der Finkenberger BM Mathias Eberl war gestern noch mitten im Alltagsstress eines Dorfchefs, als die TT anrief. Der 67-Jährige zählt zu jenen acht Bürgermeistern im Bezirk, die sich nicht mehr für die Wahl haben aufstellen lassen. In Finkenberg ist die Nachfolge bei nur einem Kandidaten (Andreas Kröll) schon jetzt geklärt. Ebenso in Strass, wo BM Klaus Knapp (73) das Szepter an seinen Listennachfolger VBM Karl Eberharter übergibt. Knapp hat sich für „seine Liste“ im Wahlkampf stark gemacht, freut sich aber auch, dass es eine zweite Liste gibt. „Das ist wichtig für die Demokratie.“; Ruhig, fair und sachpolitisch bezeichnen die scheidenden Bürgermeister Friedl Hanser (73, Uderns), Stefan Messmer (47, Achenkirch) und Max Wasserer (68, Bruck) den Wahlkampf in ihren Orten. In Uderns und Achenkirch gibt es zwei Bürgermeisterkandidaten, in Bruck drei. Wasserer hat in einem privat bezahlten Postwurf Abschied als Bürgermeister genommen und dabei auf seine Nachfolge-Liste verwiesen. Auch BM Messner machte sich für seinen Vize als künftigen Bürgermeister stark. Hanser hielt sich indes mit schriftlichen Empfehlungen zurück.; Am Stammtisch werde zwar laut diskutiert, „aber das ist normal und bis zum nächsten Stammtisch vergessen“, meint der scheidende Bürgermeister Alois Fasching (72) zum Wahlkampf in Stumm. Faschings SP-Liste hat sich aufgelöst, einige Mitstreiter scheinen auf der Liste von Fritz Brandner auf. Fasching gibt sich objektiv. „Die vier Kandidaten sind alles vernünftige Männer. Es liegt mir fern, ihnen Ratschläge zu geben“, sagt er. Wichtig sei, dass sie sich für die Allgemeinheit und nicht für persönliche Interessen einsetzten.; Fleißig am Wahlkämpfen ist in Mayrhofen BM Günter Fankhauser (60). Er kandidiert nicht mehr, ist aber auf seiner nun von Hans Jörg Moigg angeführten Liste auf dem letzten Platz zu finden. In Bürgermeisterbriefen hat er um Stimmen für „seinen“ Nachfolger geworben. Immerhin rittern drei Kandidaten und eine Kandidatin um sein Amt. Und Fankhauser will dort noch ein Jahr arbeiten, wo er 1992 aufhörte: Im Meldeamt.„Ich mische mich nicht mehr ein und gebe auch keine Wahlempfehlung ab“, sagt indes der scheidende BM Hermann Erler in Tux. Er spricht trotz drei Bürgermeisterkandidaten von einem „Wohlfühlwahlkampf im Vergleich zu vergangenen Zeiten“ und meint: „Möge der Beste gewinnen.“;

            Sans titre
            Mayrhofen: Mann gegen Frau
            AT GemA Mayrhofen ORTSCHRONIK MAYRHOFEN-ZA2-427 · Pièce · 2016-02-28
            Fait partie de Sammlungen der Chronik Mayrhofen

            Monika Wechselberger und Franz Eberharter sind in der Stichwahl.; Die erste und einzige Bürgermeisterin im Bezirk Schwaz könnte Monika Wechselberger noch werden. Die Religionslehrerin schaffte es mit 30,54 Prozent der Stimmen in Mayrhofen in die Stichwahl. „Die Freude ist riesig über die Stichwahl und dass wir mit der neuen Liste gleich vier Mandate gemacht haben“, so ihre erste Stellungnahme gestern. 48 Stimmen mehr als die 46-Jährige erhielt allerdings der zweite Stichwahlkandidat Installationsunternehmer Franz Eberharter und kam auf 32,79 Prozent. Beide kandidierten 2010 noch auf einer Liste, doch sie haben konträre Vorstellungen für die kommunalpolitische Zukunft des Ortes. Der Unternehmer gilt als einer, der vieles im alten Gemeinderat gutheißt, während die Lehrerin eine neue Politkultur anstrebt. Wahlverlierer ist die Nachfolge-Liste von Langzeitbürgermeister Günter Fankhauser mit Bürgermeister-Kandidat Hans Jörg Moigg. Sie verliert drei Mandate, die Bürgermeister-Träume sind auch geplatzt. „Ich bin enttäuscht, aber nehme es zur Kenntnis und werde mit meinem tollen Team weiter für Mayrhofen arbeiten“, bleibt Moigg positiv gestimmt. „Ich bin überrascht, nicht mit ihm in der Stichwahl zu stehen“, meint Franz Eberharter. Eberharters fünf Mandatare könnten mit Moiggs vier Mandataren allerdings weiterhin die Marschrichtung im Gemeinderat mit vorgeben. Politik-Neueinsteiger und Querdenker Markus Bair freut sich, auf Anhieb zwei Mandate dank 318 Wählerstimmen gemacht zu haben - auch wenn er als Bürgermeister-Kandidat abgeschlagen mit 9,93 Prozent auf Rang vier kam.;

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