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AT GemA Mayrhofen ORTSCHRONIK MAYRHOFEN-ZA2-32 · Einzelstück · 2014-01-16
Teil von Sammlungen der Chronik Mayrhofen

Kickerlegenden verbringen seit 30 Jahren ihren Skiurlaub in Mayrhofen - das wurde gefeiert; Zwar war die Rennstrecke nicht ganz so steil wie die Kitzbühler Streif, aber die prominenten Pistenflitzer gingen am Mayrhofner Ahorn mit ebenso viel Leidenschaft und Herzblut an den Start. Dort ging gestern ein Promi-Skirennen über die Bühne, bei dem u. a. auch die „Parade-Austrianer“ Herbert „Schneckerl“ Prohaska, Fritz Drazan, Pepi Degregori und Co. bewiesen, dass sie auch auf Pulver beste Figur machten. „1984 kamen die Sportskanonen das erste Mal zum Skiurlaub ins Zillertal, das gehört gefeiert. Zum 30-Jährigen stellen sie ihr Können nun bei einem Rennen unter Beweis“, lachte Organisator und Skilegende Uli Spieß. „Ich bin seit Beginn an dabei, mittlerweile wurden auch aus den anfänglichen Buckelrutschern ganz passable Skifahrer“, lachte Herbert „Schneckerl“ Prohaska. Während Ex-Goali Franz Wohlfahrt tönte: „Der olympische Gedanke ist mir zu wenig, ich will am Stockerl stehen, was ihm mit Platz zwei hinter Peter Lackner auch gelang. Nicht ganz so fanatisch nahm es Pepi Degeorgi: „Ich als Flachländer bin schon froh, wenn ich mir nicht weh tu, meine Stärken liegen definitiv im Einkehrschwung.“ Mittendrin auch Ex-Operndirektor Ioan Holender, der mit seinen 78 Jahren ebenso sportlich in die Hocke ging: „Ich bin ein begeisterter Skifahrer und verbringe auch viel Zeit in Lech. Was mich jetzt besonders freut, ist, dass ich nicht mehr auf den Opernball gehen muss, sondern mir Zeit nehmen kann für dieses Hobby.“ Resümee der Promi-Skirennfahrer: ein geselligsportliches Spektakel mit viel Tiroler Charme.

Tiroler Tageszeitung (richtig!)
„Abgängiger“ war auf der Heimfahrt
AT GemA Mayrhofen ORTSCHRONIK MAYRHOFEN-ZA1-182 · Einzelstück · 2012-10-06
Teil von Sammlungen der Chronik Mayrhofen

Almabtrieb im Zillertal am Samstagabend seine Reisegruppe nicht finden konnte, ist ein 76-Jähriger per Anhalter vorzeitig heim nach Oberösterreich gefahren. In Mayrhofen war indes eine Suchaktion eingeleitet worden, die gegen Mitternacht erfolglos abgebrochen wurde.;

Tiroler Tageszeitung (richtig!)
AT GemA Mayrhofen ORTSCHRONIK MAYRHOFEN-ZA2-24 · Einzelstück · 2014-01
Teil von Sammlungen der Chronik Mayrhofen

Kreisende Rettungshubschrauber werden nicht mehr disponiert. AK würde Neustart bei der Flugrettung begrüßen, Liste Fritz fordert Bedarfserhebung.; Experten sind sich einig, in der Tiroler Landesregierung dürfte es wohl auch bald grünes Licht für eine europaweite Ausschreibung der Tiroler Flugrettung geben. Der Heli-Streit im Zillertal um die Stationierung eines dritten Rettungshubschraubers von Roy Knaus auf einem nicht genehmigten Heliport hat die Diskussion beschleunig. Ursprünglich war sie ohnehin vorgesehen, weil sie im 2009 beschlossenen Rettungsdienstgesetz verankert ist.; Vorerst gibt es einmal eine Anweisung der Landesregierung an die Leitstelle Tirol: In der Luft kreisende Rettungshubschrauber werden nicht mehr von der Leitstelle für Einsätze disponiert. Zuletzt versuchte Knaus, so das Start- und Landeverbot zu umfliegen und wartete in der Luft auf Aufträge der Leitstelle. Die Reaktion anderer Unternehmen ließ nicht lange warten, auch sie patrouillierten in der Luft, um wiederum in anderen Einsatzgebieten Knaus die Transportflüge wegzuschnappen. Die Anweisung des Landes gilt für alle Heli-Unternehmen.; Die Luftwirbel haben für den ehemaligen Direktor des Landesrechnungshofes und Vergabeexperten Klaus Mayramhof eine klare Konsequenz: An einer Ausschreibung der Flugrettung führt kein Weg vorbei. „Das Land hat es in der Hand, die Flugrettung zu regeln.“ Hand in Hand mit einer Ausschreibung müsse eine Bedarfserhebung gehen. „Schließlich geht es auch darum, dass die Transporte mit den Medicoptern für die einzelnen Unternehmen wirtschaftlich sein sollten und der Beitrag der öffentlichen Hand so gering wie möglich sein soll.“ Derzeit zahlt das Land rund 1,6 Mio. Euro für die Grundversorgung aus der Luft, pro Flug sind das rund 650 Euro. Die Krankenkasse steuert 950 Euro bei. Für Transporte nach Sport- und Freizeitunfällen muss entweder die Versicherung des Verletzten bzw. Letzterer selbst aufkommen.; Derzeit heben in den Wintermonaten 15 Rettungshubschrauber in Tirol ab, mit Knaus-Heli im Zillertal sind es 16. Das Land möchte die Anzahl auf maximal zehn bis zwölf Hubschrauber in der Wintersaison beschränken, sechs davon sollen ganzjährig stationiert werden. Mit einer Ausschreibung könnte auch das derzeitige Dilemma gelöst werden, ist Mayramhof überzeugt. „Denn die Leitstelle würde nur jene Hubschrauber für Rettungsflüge disponieren, die vom Land dafür beauftragt wurden.“; AK-Präsident Erwin Zangerl ist erfreut, dass die Landesregierung jetzt eine Ausschreibung überlegt. „Erst vor wenigen Tagen haben wir aufgrund der aktuellen Entwicklungen rund um die Flugrettung das Land noch einmal aufgefordert, diese endlich auszuschreiben und damit für Rechtssicherheit zu sorgen.“ Nach Jahren des Stillstands komme tatsächlich Bewegung in die Sache. „Offenbar wird von der Regierung nun ein kompletter Neustart der Flugrettung anvisiert - inklusive Ausschreibung.“; Die Liste Fritz wirft der Regierung grobe Versäumnisse vor: „Der Grund für die wieder aufgekochten Streitereien liegt in den Versäumnissen der Landesregierung. LH Platter, LR Tilg und Co. waren und sind unfähig, endlich für ganz Tirol den Bedarf an Rettungshubschraubern erheben zu lassen und darauf aufbauend die weiteren Schritte zu setzen“, kritisiert Klubobfrau Andrea Haselwanter-Schneider. Die fehlende Führungskraft, die die Tiroler seit Jahren beim bodengebundenen Rettungswesen mit steigenden Kosten und verschlechterter Versorgung erleben müssten, zeigt sich jetzt wieder bei der Flugrettung.; Gesundheits-LR Bernhard Tilg (VP) hat laut Haselwanter-Schneider die Flugrettung endlich aktiv anzugehen, Experten beizuziehen und eine Lösung auszuarbeiten und vorzulegen. „An einer fundierten und unabhängigen Bedarfserhebung für ganz Tirol, wie viele Rettungshubschrauber es im Winter und wie viele es im Sommer tatsächlich braucht, wird die Landesregierung in keinem Fall herumkommen.

Tiroler Tageszeitung (richtig!)
AT GemA Mayrhofen ORTSCHRONIK MAYRHOFEN-ZA1-100 · Einzelstück · 2013-02-13 - 2013-02-15
Teil von Sammlungen der Chronik Mayrhofen

Die Boarder-Truppe kehrt ihrer Heimat Mayrhofen im Jubiläumsjahr den Rücken. Statt „Wängl Tängl“ am Penken heißt es „MÄSH“ in Saalbach.; Die „Wängl Tängl“-Fans trauerten noch, weil der Boarder-Bewerb in Mayrhofen für 2013 abgesagt wurde (die TT berichtete). Währenddessen haben die Veranstalter längst woanders Nägel mit Köpfen gemacht. Genauer gesagt in Saalbach. Dort wird es das „Ästhetiker“-Team rund um die Mayrhofner Boarder Wolle Nyvelt, Tom „Beckna“ Eberharter und Rudi Kröll nämlich vom 13. bis 15. Februar 2013 richtig krachen lassen.; „MÄSH“ heißt das Event, das nach monatelanger Vorarbeit, unzähliger Ortsbesichtigungen und stundenlanger Brainstormings zu einem neuen Highlight im Eventkalender der internationalen Boardsport-Kultur werden soll. Es steht für Musik, Art (Kunst) und Snowboard Happening, wobei das „Ä“ der „Ästhetiker“ auch hier nicht fehlen darf.; „Wir wollten immer schon; all diese Elemente an einem Platz vereinen und dachten auch in Mayrhofen daran, das Ganze vom Penken ins Tal zu verlegen“, erklärt„Ästhetiker“- Manager Rudi Kröll. Doch dort hätte die Schaffung eines Boarderparks das Budget gesprengt - zumal aufgrund des wirtschaftlich schwierigen letzten Winters laut Kröll das Firmensponsoring deutlich geringer ausgefallen wäre als es noch für das zehnte „Wängl Tängl“ 2012 der Fall war. Dies war bekanntlich auch mit ein Grund für die angekündigte „Wängl Tängl“-Pause 2013. Zudem war der TVB Mayrhofen-Hippach vor allem an einem Winteropening („Rise&Fall“) interessiert.; In Saalbach fanden die Burschen nicht nur mit dem Nightpark an der Unterschwarzach- U-Bahn den perfekten Platz, sie rannten mit ihrer Idee auch offene Türen beim Tourismusverband Saalbach-Hinterglemm und den dortigen Bergbahnen ein. Auch alle Sponsoren, mit denen teilweise noch Verträge für „Wängl Tängl“ in Mayrhofen bestanden, überzeugte das Konzept und sie zogen mit, erklärt Kröll.; In Saalbach feiern die „Ästhetiker“ auch ihr 20-jähriges Bestehen - ebenso wie die Band Texta - mit einem Live- Konzert am 15. Februar. Als musikalisches Highlight kündigen sich am Abend des 14. Februar Stereo MCs vs. Bam (Jungle Brothers) - Dj set an, die seit den 1990er Jahren zu den erfolgreichsten europäischen Dance Acts zählen.; Es ist das erste Mal, dass die „Ästhetiker“ ein derart großes Event außerhalb ihrer Zillertaler Heimat organisieren.;

Tiroler Tageszeitung (richtig!)
„Besser als Playstation zu spielen“
AT GemA Mayrhofen ORTSCHRONIK MAYRHOFEN-ZA1-392 · Einzelstück · 2014-04-23
Teil von Sammlungen der Chronik Mayrhofen

Um das Thema Mobbing dreht sich ein Theaterprojekt, das zehn- bis 15-jährige Schüler am 23. April auf die Bühne der Steudltenn bringt. Die Ferien nutzen sie zum Proben - und das mit ansteckender Begeisterung.; Es wird gestichelt, es wird beleidigt. Es wird gemobbt. Schulalltag. Ein Schulalltag, der jetzt auf die Bühnenbretter soll. Daran arbeiten derzeit 22 Schülerinnen und Schüler der Polytechnischen Schule Mayrhofen und der Neuen Mittelschule Fügen mit Feuereifer in der Steudltenn in Uderns.; Sie haben mit dem Schweizer Regisseur Hanspeter Horner sowie den Machern des Steudltenn-Theaterfestivals Hakon Hirzenberger und Bernadette Abendstein Profis an ihrer Seite. „Wir proben seit Oktober und haben gemeinsam das Stück erarbeitet. Es ist ein Kaleidoskop über Mobbing, in das auch die Erlebnisse der Jugendlichen einfließen“, erklärt Hirzenberger. Wie präsent das Mobbing im Leben der Jugendlichen ist, überraschte Hirzenberger. „Ich hab’ das unterschätzt. Mobbing ist überall.“; Anfangs sei die bunt gemischte Nachwuchs-Theatergruppe aus Zehn- bis 15-Jährigen schon aufgrund des unterschiedlichen Alters wie ein Fleckerlteppich gewesen, schildert Abendstein. Mittlerweile sind sie ein eingeschweißtes Team.; Eines, das sogar während der Probenpause aufs Handy verzichten kann. „Das war eine Bedingung, die anfangs Entsetzen auslöste“, erinnert sich Hirzenberger. „Kein Handy? Dann sterb i“, war einer der spontanen Ausrufe. Statt Nachrichten ins Handy zu tippen, wird jetzt miteinander geredet. „Das ist voll cool, mit Hanspeter zu arbeiten. Man lernt Leute kennen, schließt Freundschaften und sitzt nicht nur vor dem Fernseher“, schildert Esma Güyen aus Uderns. Die 18 Mädchen und vier Buben hat das Theaterfieber gepackt.; „So werden die Ferien sinnvoll verschwendet“, meint Schülerin Chiara Kupfner aus Fügen. „Ich freue mich immer auf die Proben“, ergänzt Claudia Brugger aus Hart und Romana Walser aus Schlitters ist von den netten Lehrern und der Kombination aus Tanz und Text begeistert. „Wir wollen zeigen, was Mobbing anrichtet“, erklärt Viktoria Hörhager aus Brandberg. Eine zentrale Rolle beim Mobbing spielt das Internet. „Ganz schlimm ist ask.com. Da werden alle fertiggemacht“, weiß Anna Wetscher aus Fügen.; Wie sich Jugendliche heutzutage im Internet gegenseitig mobben und wie sie darunter leiden, zeigen sie auf der Bühne. „Pferdefresse“ und „Kümmeltürke“ sind nur zwei von vielen beleidigenden Ausdrücken, die dabei fallen. Mahmut Kesifoglu stellt in einer Filmsequenz das Opfer einer Mobbing-Attacke dar. „Da wollte ich erst nicht mitmachen. Ich dachte, ich werde ausgelacht. Aber dann musste ich selbst lachen“, erzählt er. Bei dem Theaterprojekt wollte er unbedingt dabei sein. „Dann brauch’ ich nicht immer daheim hocken und Playstation spielen“, sagt er, bevor er mit seinen neuen Freunden wieder auf die Bühne geholt wird. ; Premiere feiert das Stück „DESTROY DISLIKE! LOL“ mit Beginn des Steudltenn-Theaterfestivals am 23. April.;

Tiroler Tageszeitung (richtig!)
„Bitter, bitter. Tiefer geht es nicht mehr.“
AT GemA Mayrhofen ORTSCHRONIK MAYRHOFEN-ZA1-215 · Einzelstück · 2012-09-15
Teil von Sammlungen der Chronik Mayrhofen

Johannes Wechselberger. Der sportliche Leiter der SVG Mayrhofen musste miterleben, wie seine Elf in Wörgl mit 1:4 unterging. Der ehemalige Tiroler-Liga-Verein, aktuell in der Gebietsliga im Einsatz, hält in der Tabelle nun die rote Laterne.;

Tiroler Tageszeitung (richtig!)
„Das ist wie Ibiza im Schnee“
AT GemA Mayrhofen ORTSCHRONIK MAYRHOFEN-ZA1-251 · Einzelstück · 2013-04-01 - 2013-04-06
Teil von Sammlungen der Chronik Mayrhofen

Musiker fiebern „Snowbombing“ entgegen. Das Festival steigt im April in Mayrhofen.; Die Organisatoren bezeichnen es als „World’s Greatest Show on Snow“ - Snowbombing in Mayrhofen. Bei diesem Musikfestival, das heuer vom 1. bis 6. April partyhungrige Wintersportler ins Zillertal lockt, heißt das Motto: mehr Musik, mehr Spielstätten, mehr Spaß. Angesagte Größen aus der Musikszene wie DJ Carl Cox, Kasabian und Example sind dabei und auch der beschaulich-idyllische Waldfestplatz im Scheulingwald wird wieder zur Party-Arena. Anspruchsvoller Clubsound erfüllt eine Woche lang Mayrhofen und seine Pisten.; „Snowbombing in Mayrhofen ist wie Ibiza im Schnee“, meint der Brit-Award-Gewinner Dizzee Rascal zu seinen heißen Erlebnissen in Mayrhofen. „Das beste Festival der Welt“, findet Tom Clarke von The Enemy. DJ Carl Cox kann es daher nicht erwarten, endlich loszulegen - zum ersten Mal. „Ich habe schon so viele außergewöhnliche Geschichten von Snowbombing gehört“, sagt er. „Schon immer wollte ich dort auflegen.“ Das wird er tun und dem Publikum ordentlich einheizen. So wie auch Rockband Kasabian, einer der Topacts im April. „Dance-Music hatte immer einen großen Einfluss auf uns“, sagen die Briten. Bei Snowbombing erstmals zu spielen, sei für sie unheimlich spannend.; Über 100 Künstler werden auftreten, der Ticketverkauf läuft. Unter anderem mit dabei: Example, Disclosure, Katy B, Above&Beyond, Rudimental, Foreign Beggars, The Cuban Brothers, P Money, Dub Pistols, Seth Troxler, Andy C. Skream, Maceo Plex und James Zabiela.; Alle Künstler verbindet ein Ziel: Party Tag und Nacht mit Indie, Rock, Electro, House, Drum & Bass. Die Party mit weltbekannten DJs und angesagten Bands startet gleich bei der Ankunft. Gerockt und getanzt wird u. a. in den vielen Skihütten entlang der 159 Pistenkilometer, auf der Terrasse der White Lounge und in den Nachtlokalen des Wintersportorts.;

Tiroler Tageszeitung (richtig!)
„Den Klang des Orchesters im Kopf“
AT GemA Mayrhofen ORTSCHRONIK MAYRHOFEN-ZA1-468 · Einzelstück · 2013-12-08
Teil von Sammlungen der Chronik Mayrhofen

2013 ist für Hannes Apfolterer ein Jahr der Jubiläen. Und mit seiner Kaiserjägermusik folgt nun am 8. Dezember das nächste Highlight.; Der Name Apfolterer steht bei Blasmusikkennern weit über Tirol hinaus für zwei Dinge: Musikalität und Konsequenz. Ohne beides wäre er auch heute nicht der, der er ist: Kapellmeister der Orig. Tiroler Kaiserjäger und Chef und Kommandant der Militärmusik Tirol. Bei der BMK Mayrhofen hat er sein Handwerk als Jungspund gelernt, das Spiel der Klarinette - und hier schon das erste Jubiläum: genau 40 Jahre ist das her. 1990 folgten Diplom- und Lehramtsprüfung. Vor 30 Jahren gründete Hannes Apfolterer dann gleich zu Beginn seiner Zeit beim Österreichisches Bundesheer die Militärmusik-Combo und -Bigband - und seit 20 Jahren ist Apfolterer Militärmusik-Kapellmeister, zuerst in Salzburg und Vorarlberg, und nun führt er seit 2001 in Tirol den Dirigentenstab.; Auch als Komponist und Arrangeur hat sich der passionierte Hobbyschütze einen Namen gemacht. „Ich höre das Orchester schon während der Komposition in meinem Kopf und dieses Klangbild bringe ich dann zu Papier“, beschreibt er eine seiner Stärken als Musikschaffender. Und den nahezu perfekten Moment mit einem Klangkörper hat er auch schon erlebt: „Der Traum eines österreichischen Reservisten“ in Kufstein zum Beispiel, aufgeführt von seinen Kaiserjägern und der Tiroler Militärmusik.; Abseits der Blasmusik liebt er vor allem Mozart. Das „Adagio“ aus dem Klarinettenkonzert beispielsweise gibt es dank Apfolterer übrigens auch für Blasorchester. Und am 8. Dezember folgt nun das nächste Highlight: das alljährliche Galakonzert der Original Tiroler Kaiserjägermusik im Innsbrucker Congress mit Carl Maria von Webers Freischütz-Ouvertüre und einem äußerst fordernden Solostück für Euphonium, gespielt vom Oberländer Johannes Bilgeri, als Höhepunkt. Tickets gibt es bei www.oe-ticket.com und bei allen Raiffeisenkassen.; Und wer Hannes Apfolterer kennt, der weiß, es werden sich in den kommenden Jahren unter seiner musikalischen Leitung noch viele weitere Sternstunden der Blasmusik dazugesellen.;

Tiroler Tageszeitung (richtig!)
„Die Gondel fährt nach oben“
AT GemA Mayrhofen ORTSCHRONIK MAYRHOFEN-ZA1-171 · Einzelstück · 2012-10-18
Teil von Sammlungen der Chronik Mayrhofen

Drei Preise, sechs Anerkennungen für Neues Bauen in Tirol 2012: Am meisten haben der Landhausplatz, die BTV am Mitterweg und das Kufsteiner Rathaus überzeugt.; Architektonisch gesehen geht in Tirol etwas weiter - oder, um es mit den Worten des Wiener Architekturkritikers Christian Kühn zu sagen: „Die Gondel fährt nach oben.“ So zumindest lautet ein Resümee der Jury für die Landes-Preise für Neues Bauen 2012, der neben Kühn auch die Architektinnen Maria Flöckner aus Salzburg und Bettina Brunner aus Linz angehörten. Aus 71 Einreichungen hat dieses Gremium eine Vorauswahl von 22 Projekten getroffen, die dann in dreitägiger Diskussion und einer regelrechten Tour de Force durch das ganze Land besichtigt und bewertet wurden.; Herausgekommen ist nicht nur ein positives Urteil über die Entwicklung der Baukultur in Tirol insgesamt, sondern auch konkrete Preisträger: Zwei davon haben erst kürzlich bei den ZV-Bauherrenpreisen abgesahnt, nämlich die BTV-Filiale am Innsbrucker Mitterweg von Rainer Köberl und Christopher Perktold sowie der ebenfalls von Köberl in Zusammenarbeit mit Thomas Giner und Erich Wucherer verantwortete Umbau des Kufsteiner Rathauses und Stadtplatzes. Den dritten Preis verleiht das Land - erstmals - quasi auch an sich selbst, nämlich als Bauherr der Neugestaltung des Eduard-Wallnöfer-Platzes von LAAC Architekten / Stiefel Kramer Architekture und Christopher Grüner, der sich laut Jury-Urteil „wie ein leichtes Tuch“ über den Stadtkörper legt. Die Auszeichnung sei freilich keineswegs als „Selbstbeweihräucherung“ misszuverstehen, sondern „das Ergebnis einer unabhängigen Fachjury“, hieß es beim Pressegespräch am Donnerstag im aut, wo bis 22. Dezember alle eingereichten Projekte vorgestellt werden.; Insgesamt wollte die Jury neun davon hervorheben und hat deshalb neben drei Preisen auch sechs Anerkennungen vergeben: an das BRG in der Au / Einkaufszentrum West von reitter_architekten und Eck & Reiter, die Erweiterung der Hauptschule Rattenberg von Daniel Fügenschuh, die Wohnanlage Probstenhofweg der ARGE reitter - bortolotti_cede, die Innsbrucker Tiflisbrücke von Hans Peter Gruber und Thomas Sigl, der Freiraum Ahorn am Mayrhofner Ahornplateau von Antonius Lanzinger und die Gaislachkoglbahn von Johann Obermoser.; Auch hier ist die breite Vielfalt hinsichtlich Nutzung und Aufgabenstellung auffallend, „schön“ ist für Jury-Mitglied Bettina Brunner außerdem die Tatsache, „dass die meisten Projekte durch Wettbewerbe erzielt werden konnten. Das hat gezeigt, dass der Qualitätswettbewerb die besten Leistungen hervorbringt.“; Verliehen wurden die Auszeichnungen und Anerkennungen Donnerstagabend im Landhaus.;

Tiroler Tageszeitung (richtig!)
AT GemA Mayrhofen ORTSCHRONIK MAYRHOFEN-ZA1-469 · Einzelstück · 2013-11
Teil von Sammlungen der Chronik Mayrhofen

In seinem Portfolio hat Raymond Roks zwischen 30 und 40 Hotels, quer durch ganz Österreich. Die meisten davon in Tirol. „Das Angebot ist weit größer als die Nachfrage“, erklärt der Immobilienhändler. Er hat den umstrittenen Hotelverkauf in Sölden an russische Investoren abgewickelt. „Wenn ein Tscheche gekauft hätte, wäre es kein Problem gewesen. Aber wenn Russen kaufen, ist es offensichtlich eines.“ Roks spielt dabei nicht auf die gesetzliche Grundlage an, dass es eben einen Unterschied zwischen EU-Bürgern und Nicht-EU-Bürgern gibt, sondern auf die Medienberichterstattung. „Dass gleich von der Russenmafia die Rede war, hat die Investoren sehr irritiert.“; Roks hat Objekte in ganz Tirol und auch in den großen Tourismuszentren wie Mayrhofen, Ischgl oder Sölden. Letztes Jahr habe er ein Hotel an einen Holländer verkauft. „Da hat sich niemand beklagt.“ Die Hauptgruppe der Investoren hätten eine starke Bindung zu Tirol und würde deshalb investieren. „Vorausgesetzt, die Rendite stimmt.“ So kommen seine Käufer hauptsächlich aus der EU und nur selten aus Russland. „Ein Ausverkauf der Heimat findet nicht statt. Dafür ist die Nachfrage viel zu klein.“ Ähnlich sieht es Harald Ultsch von der Wirtschaftskammer. „Die Zahl der Käufer wird eher sinken.“ Die meisten Hotels in Roks’ Portfolio haben zwischen 80 und 100 Betten, aber auch Frühstückspensionen sind darunter. In den Hotels Freizeitwohnsitze zu installieren, ist auch für den Immobilienhändler keine Lösung und zudem gesetzlich unterbunden.; In Sölden hätten die russischen Investoren 1,6 Mio. Euro in die gekauften Hotels investiert, erklärt der Sölder Bürgermeister Ernst Schöpf. „Die Wertschöpfung bleibt in der Gemeinde. Das ist uns wichtig.“;

Tiroler Tageszeitung (richtig!)
„Hooo Ruck!“ schallt es laut in Mayrhofen
AT GemA Mayrhofen ORTSCHRONIK MAYRHOFEN-ZA1-203 · Einzelstück · 2012-10-05 - 2012-10-07
Teil von Sammlungen der Chronik Mayrhofen

Am kommenden Wochenende lädt der „Geigen-Opa“ Erwin Aschenwald mit seinen Musikanten zu seinem diesjährigen Hooo-Ruck- Fest. Gerade Anfang Oktober merkt man ihm den Großvater, den er auf seinem Album „Der Geigenopa aus Tirol“ selbst etablierte, am allerwenigsten an.; Ein Energiebündel, das die volkstümliche Szene in den vergangenen Jahrzehnten nachhaltig geprägt hat, als Komponist, aber auch als Visionär und kritischer Geist. Am Freitag, den 5. Oktober, geht‘s los in der Sennerei Zillertal mit den Mölltalern, samstags dann der Auftritt der Gastgeber.; Zum abschließenden Sonntagsfrühschoppen schaut noch Stargast Norbert Rier vorbei. Einem erfolgreichen Hooo-Ruck- Fest 2012 steht also nichts mehr im Wege.;

Tiroler Tageszeitung (richtig!)
„Ich fühle mich wie Phönix aus der Asche“
AT GemA Mayrhofen ORTSCHRONIK MAYRHOFEN-ZA1-461 · Einzelstück · 2014
Teil von Sammlungen der Chronik Mayrhofen

Hinter dem ehemaligen Europahaus-Geschäftsführer Hannes Pramstraller liegen harte Zeiten. Entmutigen ließ er sich dadurch nicht.; 2011 und 2012 waren keine guten Jahre für Hannes Pramstraller. Mit 31. Oktober 2011 räumte der Vertragsbedienstete seinen Sessel als Europahaus-Geschäftsführer. Zwar einvernehmlich. Allerdings nicht friedlich. „Ich hatte gemerkt, die wollen mich loshaben“, erinnert sich Pramstraller. Über die Hintergründe der Trennung war beidseitig ein Mantel des Schweigens gehüllt worden. ; Doch dann kam der langjährige Chef des Kongresszentrums in die Schlagzeilen, weil er anonym von zwei Mayrhofnern, die beide nicht dem Verwaltungsrat des Europahauses angehörten, angezeigt worden war. 2012 ermittelte die Staatsanwaltschaft daraufhin gegen ihn - wegen des Verdachts der Untreue, des Betrugs und des Vorenthaltens von Dienstnehmerbeiträgen. „Ich wusste, dass das haltlose Vorwürfe waren, und nahm mir daher auch keinen Anwalt“, sagt Pramstraller.; Er sollte Recht behalten: Mit Schreiben vom 29. Mai 2013 benachrichtigte ihn die Staatsanwaltschaft über die Einstellung des Verfahrens. „Trotz umfangreich geführten Ermittlungsverfahrens ist ein Schuldnachweis nicht zu erbringen, wobei anzumerken ist, dass der Beschuldigte ohnedies einen Großteil der behaupteten Vorwürfe entkräften konnte“, heißt es in dem Schreiben. ; „Ich hatte in dieser Zeit viel über so genannte ‚Freunde‘ gelernt und nahm die nicht gerade einfache Situation zum Anlass, Auszeit zu nehmen, um dann neu durchzustarten“, blickt Pramstraller zurück. Rückblickend kann er sagen: „Es ging zwar eine Tür zu, dafür taten sich fünf neue auf. Ich fühle mich wie Phönix aus der Asche.“ Der Mayrhofner nutzte die Chance, sich selbstständig zu machen und dabei seine großen Vorlieben Kunst, Musik, Bildung sowie Kongress-, Event- und Destinationsmanagement in den Fokus zu rücken. ; Er veranstaltete inzwischen zum dritten Mal mit der Tiroler Ärztekammer Westösterreichs größte medizinische Fortbildungsveranstaltung mit 600 Teilnehmern in der ¬UMIT Hall, rief im SZentrum in Schwaz die „Tiroler Gesundheitstage“ ins Leben und ist neuerdings für den Tourismusverband in Fügen im Einsatz. Seine Aufgabe: ein international unverwechselbares Kulturangebot zum 200-jährigen Bestehen des „Stille Nacht“-Liedes im Jahr 2018 zu schaffen sowie eine Angebotsgruppe von Seminarhotels zusammenzustellen. Die „Stille Nacht“ ist sein Steckenpferd. Zu Weihnachten soll endlich sein rechercheintensives Buch dazu erscheinen. Als Drehvorlage diente es Servus~TV bereits. Eine weitere, mehrteilige Dokumentation und ein Spielfilm über das Wirken der Strasser und Rainer Sänger sollen folgen. ; An der Zillertaler Tourismusfachschule, an der der Mayrhofner seit Jahren unterrichtet, wird er nun zudem österreichweit als erster Tourismusschullehrer das Fach Kunst und Kultur unterrichten und an der Pädagogischen Akademie Kollegen für diesen Fachbereich ausbilden. „Ich verdiene zwar jetzt etwas weniger, aber mir geht es besser. Ich arbeite weniger Stunden und bin mein eigener Chef“, sagt Pramstraller.;

Tiroler Tageszeitung (richtig!)
„Keinerlei Chance, Fußgänger auszuweichen“
AT GemA Mayrhofen ORTSCHRONIK MAYRHOFEN-ZA1-454 · Einzelstück · 2014-01-01
Teil von Sammlungen der Chronik Mayrhofen

Das neue Jahr forderte in Tirol gleich in den Morgenstunden ein erstes Todesopfer.; Kurz vor sechs Uhr war ein US-Student aus Tennessee im Zillertaler Rohrberg auf der B169 im Bereich der Abfahrt Zell von einem Pkw erfasst und getötet worden. Laut Polizeiinspektion Zell am Ziller sei der 23-Jährige plötzlich von rechts auf die Fahrbahn gelaufen.; Der 59-jährige einheimische Pkw-Lenker habe noch versucht, nach links auszuweichen, erfasste jedoch den Fußgänger. Dieser wurde nach ein paar Metern auf die Fahrbahn geschleudert. Der Autofahrer landete aufgrund des Ausweichmanövers im Straßengraben.; Von dort aus wurde der Unfallwagen von der Staatsanwaltschaft auch sofort beschlagnahmt, um abzuklären, ob der tödliche Unfall nicht eine fahrlässige Tötung unter besonders gefährlichen Verhältnissen darstellt. Ein eingeholtes Kfz-Gutachten brachte nun jedoch ein eindeutiges Ergebnis und führte am Freitag zur Einstellung des Verfahrens gegen den einheimischen Fahrzeuglenker.; Staatsanwalt Hansjörg Mayr auf Anfrage zur TT: „Der Lenker hatte laut Gutachten keinerlei Chance, den Zusammenstoß mit dem Fußgänger zu vermeiden. Auch war der Mann im Dunkeln weder zu schnell gefahren noch alkoholisiert.“; Der Getötete hatte mit irischen Studienkollegen bei Mayrhofen seinen Skiurlaub verbracht und wurde nach einer gerichtlichen Obduktion in die Heimat überstellt.

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