Erzbischöflicher Rat, Frühmesser in Algund
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Erzbischöflicher Rat, Frühmesser in Algund
Zonder titelAlter: [Säugling]; Leiche eines neugeborenen Kindes wurde entdeckt. Mutter konnte eruiert werden und war geständig.
Schwurgerichtsverhandlung am 17.6.1890 gegen die Mutter Marie Gamper (22J). Warfe ihr Neugeborenes mehrfach gegen die Wand, bis es starb. Urteil: 7 Jahre schwerer Kerker.
Alter: 33; Der Rädermacher Johann Fischer versetzte am 16.4. der Hilfsarbeiterin mehrere Stiche in den Unterleib, an denen sie bald darauf starb. Der Täter flüchtete anschließend bis nach Bozen, kam später aber freiwillig wieder zurück.
Schwurgerichtsverhandlung gegen Johann Fischer (32J) am 30.5.1882. Das Tatmotiv waren mehrere Zurückweisungen eines Heiratsantrages. Urteil: Tod durch den Strang. Später durch den Kaiser zu 16 Jahren schweren Kerkers begnadigt (Innsbrucker Nachrichten 13.7.1882, 5)
Alter: 10; Hirtenknabe, wurde seit mehreren Tagen vermisst. Am 18.10. wurde seine Leiche am Fuße einer Felswand bei St. Martin gefunden.
Alter: 27; Soldat aus Salzburg erschoss sich, weil er eine Strafe fürchtete. Hatte Urlaubszeit überschritten.
Alter: 4; Sohn des Gaßbauern, spielte mit Bruder am Ufer und geriet in die Fluten der Etsch.
Alter: 24; Fuhr mit 3 Soldaten auf einem LKW am 28.5. durchs Martelltal. Auto stürzte über Böschung, wobei alle herausgeschleudert wurden. Opfer starb später in der Klinik in Meran.
Alter: 12; Arbeitete in der Hausmühle, um Buchweizen zu mahlen. Wurde durch die Arbeitsschürze ins Triebwerk gezogen und erdrückt.
Alter: 62; Die Leiche des schon lange Vermissten („Kropferhansele“) wurde am 7.5. in der Etsch gefunden. Hatte zahlreiche Gefängnisstrafen hinter sich, v.a. wegen Landstreicherei, dazu große Alkoholprobleme.
Alter: 3; Bäuerin war außer Haus, Kinder spielten in der Küche mit dem Herdfeuer. Kleider des Opfers fingen Feuer und konnten nicht mehr rechtzeitig gelöscht werden.
Alter: 4; 2 Kinder waren unbeaufsichtigt. Spielten mit Fisolen. Beim Opfer geriet eine in die Luftröhre, die den Tod verursachte.
Alter: 28; Große Schlägerei im Gasthaus „zum Elefanten“ zwischen Burschen aus Goldrain, Morter und Schlanders. Viele Verletzte, Opfer starb an mehreren Messerstichen. Wurde nach Schlanders ins Spital gebracht, wo es allerdings bald verstarb. Viele Verhaftungen, u.a. auch der Gemeindevorsteher von Goldrain.
Alter: 17; War als Zieler beim Schützenstand beschäftigt. Wollte während eines Wettbewerbs Blei einsammeln und wurde von einer Kugel im Kopf getroffen. Wurde längere Zeit nicht bemerkt.
Alter: 42; Arbeiter beim Straßenbau ins Martelltal. Stürzte im alkoholisierten Zustand ab und verletzte sich tödlich am Hinterkopf. Stammte aus Verona.
Alter: 60; Tagelöhner aus Goldrain. Fiel in den Mühlbach und konnte sich nicht mehr retten.
Alter: 3; Tochter eines Tagelöhners, kam dem Ofenfeuer zu nahe. Kleider fingen Feuer und Opfer konnte nicht mehr gerettet werden.