Alter: 22; Ein Soldat aus der Steiermark, Angehöriger der Dom Miguel Infanterie, wurde am Prügelbau durch den Strang hingerichtet. Ihm wurde ein Raubmord an einem Kameraden in Kufstein nachgewiesen.
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Alter: 22; Ein Soldat aus der Steiermark, Angehöriger der Dom Miguel Infanterie, wurde am Prügelbau durch den Strang hingerichtet. Ihm wurde ein Raubmord an einem Kameraden in Kufstein nachgewiesen.
Alter: 38; Durch eine Gerichtsverhandlung wurde er am 22.8.1861 zum Tode durch den Strang verurteilt. Wurde öffentlich am Prügelbauplatz gehängt. „Gewaltwoferl“ aus Kössen (*2.4.1823). Ihm konnten die Morde an Elisabeth Berger (31.5.1860) und Anna Foidl (26.3.1861) nachgewiesen werden. Ein Gnadengesuch wurde vom Kaiser abgelehnt. Kritik am Massenauflauf, v.a. von Frauen. Scharfrichter (Helbok?) mit Gehilfen kam aus Prag. Nachbetrachtung nur in der Schützen Zeitung . Bericht darüber in Allgemeiner Tiroler Anzeiger (11.4.1931, 7)
Alter: 38; Hinrichtung des verurteilten Muttermörders im Gerichtshof (siehe Mord vom 10.1.1879). Kaiser hatte keine Begnadigung erteilt. Ausführliche Beschreibung in den Innsbrucker Nachrichten.
Alter: 31; Soldat des Kaiserjägerregimentes Nr. 4 aus Rum. Wurde im Hof der Klosterkaserne standrechtlich erschossen. Nach dem Urteil K 1682/15 vom 26.11.1915 wegen mehrfacher Desertion. Begraben im städtischen Ostfriedhof Pradl.
Alter: 26; Wurde nach dem Attentat auf Franz Hickl am 25.7.34 zum Tode verurteilt und noch am gleichen Tag im Hof des Landesgerichtes gehängt. Letzte Hinrichtung davor in Innsbruck am 19.4.1879.
Alter: 23; Wurde wegen des Mordes an Katharina Neuner am 22.9.1937 vom Schwurgericht am 4.1.38 zum Tode verurteilt. Wurde nicht begnadigt. Dieses Gesuch müsste vom Bundespräsidenten vom Schwurgericht, Obersten Gerichtshofes und vom Justizministerium befürwortet werden, was hier nicht der Fall war. Scharfrichter Karl Lang war aus Wien angereist. Tod durch Erhängen. Erstes Todesurteil nach 1879 im ordentlichen Verfahren (Wurnig 1934 im Standgericht).
Alter: 27; Am 11.12.1946 wurde Walch wegen Mordes vom 8.1.1946 zum Tode verurteilt. Ein Gnadengesuch wurde vom Bundespräsidenten abgelehnt. Dennoch Aufschub, weil er behauptete, Daten von Kriegsverbrechern zu besitzen, was sich aber als Nichtigkeit herausstellte. Wurde um 6 Uhr am Hofe des Landesgerichtsgefängnisses gehenkt. Wollte zuvor noch Selbstmord begehen. War die 1. Hinrichtung nach dem Kriege. Davor am 9.2.1938 an Raubmörder Eibl, zuvor noch an Wurnig. Bei den Nazi 30 Todesurteile, 9 vollstreckt, aber in Stadelheim.
Alter: 21; Vollstreckung des Gerichtsurteiles an Rudolf Sax, Maurerlehrling aus Braunau (OÖ), der am 21.9.1947 bei einem Ausbruch den Justizbeamten Josef Tusch ermordet hatte. Gnadengesuch wurde abgelehnt. Tod durch Erhängen im Hof der Innsbrucker Gefangenenhaus.